<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308</atom:id><lastBuildDate>Sat, 17 Oct 2009 23:04:15 +0000</lastBuildDate><title>Frog Blog</title><description>Ich studierte ein Jahr in Paris! Meine Eindrücke, Erfahrungen, Meinungen und Berichte.</description><link>http://froschblog.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (mudd1)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>242</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-2516659331408707455</guid><pubDate>Mon, 01 Oct 2007 15:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-12-09T23:09:11.407+01:00</atom:updated><title>Auferstanden aus Ruinen</title><description>Ha! Damit hättet ihr jetzt wohl nicht gerechnet! Als hätte ich nicht selbst gelitten, keine Zeit mehr gefunden zu haben, hier etwas zu schreiben. Aber um ehrlich zu sein, schreibe ich auch jetzt nur, weil die Zeit drängt. Und zwar bis ihr all dies hier nicht mehr unter froschblog.de erreichen könnt. Unter froschblog.blogspot.de bleibt aber alles beim Alten. Naja, hoffentlich nicht, hoffentlich wird es dort wieder etwas lebendiger in Zukunft. Wie auch immer, ändert eure RSS-Feeds, um weiter mitzukriegen, wenn sich etwas tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_PxPMCA0xlZM/RwEmPWLqWrI/AAAAAAAAAAM/XRzfcUlvZs0/s1600-h/froschuebergang.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right;" src="http://3.bp.blogspot.com/_PxPMCA0xlZM/RwEmPWLqWrI/AAAAAAAAAAM/XRzfcUlvZs0/s200/froschuebergang.png" border="0" alt="Aus Frosch mach Frosch" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116412696763980466" /&gt;&lt;/a&gt;So, fehlt noch der Grund, warum ich meine hübsche Domain aufgebe und den wahrscheinlichen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PageRank"&gt;Pagerankdämpfer&lt;/a&gt; &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Selling_out"&gt;in Kauf nehme&lt;/a&gt;: Die ökologischen Jungs von &lt;a href="http://www.erdal-rex.de/"&gt;Werner &amp;amp; Mertz&lt;/a&gt;, besser bekannt durch die Waschmittelmarke Frosch, wollen ein Blog aufziehen unter eben diesem Namen und haben erfreulicherweise nicht gleich den Abmahnanwalt eingeschaltet sondern mir nur so gedroht mich zu verklagen. Hätte ihnen dabei zwar viel Glück gewünscht, nichtsdestotrotz bin ich nach etwas Verhandlung mit 500 € recht glücklich, für eine Domain, die ich mir im Grunde so aus Jux und Dollerei zugelegt habe. Ein Wiwi würde wahrscheinlich mehr herausgeholt haben, aber Poker war noch nie so mein Spiel. Und hey, es ist so oder so ziemlich leicht verdientes Geld! Also, Quintessenz: Freut euch für euren neureichen Froschblogger, der sich jetzt eine neue Domain suchen wird (vielleicht persilblog.de oder so... hat auch &lt;a href="http://dict.leo.org/frde?lang=de&amp;lp=frde&amp;search=persil"&gt;mit Frankreich zu tun&lt;/a&gt;) und mit der erkauften Freizeit vielleicht sogar mal wieder zum Bloggen kommen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Das Wort „vernunftbegabt” mag ich hingegen sehr, weil es so ehrlich ist. Es verspricht genau das, was es bedeutet, nicht mehr und nicht weniger: Menschen sind vernunftbegabt. Eine Begabung ist etwas, das man nutzen kann... aber nicht muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In „Der Untergang des Abendlandes” (nein, ich habe den Schinken nicht gelesen) prophezeite Oswald Spengler 1918 schon ebendiesen und zwar, abgesehen von einem obstrusen, metaphysischen „kosmischen Zwang” hierzu, aus dem Grund, dass eine Kultur sich aus einer anfänglichen Phase der tiefen Religiosität hin zu einer Aufklärung entwickelt, einer Phase also, in der eine gebildete Minderheit Aberglauben und Unvernunft überkommt und die den Gipfel einer jeden Kultur darstellt, danach aber übergeht in eine „Zivilisation” genannte Phase des Friedens und des Verfalls, in dem die Irreligiosität der Mehrheit der Bevölkerung in einer zweiten Welle der Mystik endet, weil Rationalität nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann bei einer breiten Masse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise habe ich Ähnliches schon gedacht, bevor ich von dieser alten pessimistischen Theorie gehört habe. Ob ich das nun glaube, hängt von meiner aktuellen Stimmungslage ab. Das hier habe ich mir zur späteren Verwendung einmal notiert, offenbar in schlechter Stimmung:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wird die zukünftige Geschichte über unsere Zeit schreiben? Ich denke wahrscheinlich gar nicht, nicht jedenfalls über die Freiheit, die wir hatten, sondern nur über die Macht der Wirtschaft und vielleicht das immer weitere Abnehmen der Freiheit&amp;nbsp; durch Maßnahmen der Politik. Zu kurz wird wirkliche Freiheit existent gewesen sein. Extrapoliert mal Schily und Schäuble über ein paar Jahrhunderte. Die Glanzzeit des römischen Reiches dauerte 200 Jahre. Die Demokratie und Stabilität in Europa, die wir als so normal und immerwährend empfinden, dauert bislang grade mal ein paar Jahrzehnte. Und schon wird sie in einer Geschwindigkeit demontiert, dass einem auch aus einer nicht-historischen Perspektive schwindelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Zu verführerisch ist auch dieser Vergleich mit alten Hochkulturen. Wahrscheinlich hätten selbst wir, auf die von Leben überquellenden und prachtvollen Straßen Roms zu seiner Blütezeit versetzt, Probleme uns vorzustellen, dass die Gebäude um uns herum in relativ kurzer Zeit zerfallen sein würden und mehr noch die fortgeschrittene Römische Kultur als solche fast in Vergessenheit geraten würde, in Rudimenten ins Christentum und die Arabische Welt gerettet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gucken wir uns unsere Bauten und unsere Ideale an und können uns nicht vorstellen, warum all das in 100 oder 200 Jahren nicht mehr sein soll? „Die Deutschen jammern zuviel”, habe ich vor einiger Zeit einen Deutschen jammern gehört. Jammern über die Zersetzung der Demokratie durch Lobbyismus, Ungleichheit und Überwachung? Kein Jammern könnte laut genug sein hierüber und ich höre es kaum! Wie prophezeit zerfleischt sich die Aufklärung selbst. Gewiss gab es auch Römer, die die richtigen Schritte gekannt haben, die den Untergang verhindert hätten, so es etwas zu verhindern gab. Aber ihr Jammern ist heute nicht mehr zu hören, so wie das Jammern der Besserwisser und Pessimisten heutzutage kaum zu hören ist. Das glanzvolle Römische Imperium war noch zu seiner Blütezeit ein Zombie: tot, ohne zu merken, dass es tot ist. Wir merken auch nix, vielleicht ist es sogar der Glanz, den eine Hochkultur mit sich bringt, ihr eigenes Verderben. Niemand kann sich von diesem Glanz geblendet vorstellen, dass es so bald vorbei sein soll damit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spengler nannte es das Schwinden der kulturfähigen Bevölkerung. Ich nenne es das Bundesverfassungsgericht auf wackligen Beinen, das immer und immer wieder Politik korrigieren muss, die nicht nur gegen den &lt;i&gt;Geist&lt;/i&gt;, also gegen die Ideen und Leitlinien, der Verfassung verstößt sondern auch gegen die harten &lt;i&gt;Grenzen&lt;/i&gt;, die dieses Grundgesetz steckt. Die Medien und die Bevölkerung, die hierauf nicht mit „Skandal!”-Rufen reagieren, sondern mit Indifferenz, Gleichgültigkeit und Desinteresse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch mal gedacht, dass die Demokratie der Ausweg sein kann aus dem ewigen Auf und Ab der Hochkulturen. Aber wahrscheinlich dachte das jede Hochkultur von sich. Aber ich sehe keine Kraft, die das Ruder herumreißen könnte. Einzig das Volk und das Volk selbst ist nur Marionette der Einflüsse, die es dazu bringen, unsere Hochkultur ins Verlöschen zu steuern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versteht mich nicht falsch, ich will nicht „Wir werden alle sterben!” rufen. Aber unsere Prinzipien sterben vor unseren Augen und niemanden juckt's. Ich weiß nur nicht recht, wo das hinführen soll, wenn nicht in eine langsame oder auch schnellere Degeneration, solange eine nennenswerte Gegenbewegung ausbleibt.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Lieblingsbeschäftigung hier oft: Bürokratie." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bild von &lt;a href="http://flickr.com/photos/extranoise/"&gt;extranoise&lt;/a&gt;, unter &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wie viele Stunden konnte deutsches Universitätspersonal eigentlich nicht forschen, weil es an ausgefeilten Anträgen für Exzellenzcluster schrieb? Nur so ein Gedanke. Denn ich war nicht da, als daran gearbeitet wurde, aber was alleine schon an spürbarer Belastung für die Fakultät anstand, als die neuen Studiengänge akkreditiert werden sollten und dafür ein dicker Antrag geschrieben werden musste... Und mit einem so schlampig zusammengeklatschten Antrag kann man ja (hoffentlich) bei den Exzellenzgeldern nichts reißen. Nun, unsere Fakultät hätte sich die Arbeit sparen können, aber das weiß man ja vorher nicht. Und wir haben in Deutschland &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/10/14/a0050.1/text"&gt;eine Menge Universitäten&lt;/a&gt;, von denen sicher sehr viele etwas von dem Kuchen abhaben wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hingegen kann ich mir nicht vorstellen, wie genau das mit der Dynamik aussehen soll, von der der DFG-Präsident &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/10/14/a0052.1/text"&gt;hier spricht&lt;/a&gt;. Hat irgendwer mehr oder gar besser geforscht, damit er die Fördergelder kriegt? Wie auch, sowas geht ja nicht von heute auf morgen. Was man für so einen Antrag machen kann, ist schönreden und Fassade polieren. Und dafür halt Zeit verpulvern, die man besser unelitär in seine Forschung investiert hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag 17. Oktober:&lt;/span&gt; Interessant von Holger in &lt;a href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16105308&amp;postID=116091438961119290#c116100782518067172"&gt;seinem Kommentar&lt;/a&gt; zu hören, dass es tatsächlich der erwartete Kraftakt für die Unis war. Jetzt blieb für mich noch die Frage, wie Ernst-Ludwig Winnacker als DFG-Präsident die Aktion so hoch loben konnte, wo er doch im Gegensatz zur Politik wissen sollte, wie das mit dem Forschen oder eben Nichtforschen, weil man gerade Anträge schreibt, funktioniert. Wollte mich also informieren, was der Mann eigentlich so macht, ob der überhaupt Prof ist irgendwo und... &lt;a href="http://www.dfg.de/dfg_im_profil/struktur/gremien/praesidium/praesidium_mitglieder/ernst_ludwig_winnacker.html"&gt;ja&lt;/a&gt;, in der Tat, er ist C4-Prof... an der Uni München!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte in der Presse gelesen, dass die Entscheidungen im Verdacht stehen durch Seilschaften innerhalb der DFG beeinflusst worden zu sein. Dass ein so bescheidenes Tauwerk schon auszureichen scheint, war mir allerdings nicht klar. Von München nach München ist es ja nicht so weit, wie wir spätestens seit &lt;a href="http://www.sixtus.net/uploads/stoiber.mp3"&gt;Edmund Stoiber&lt;/a&gt; wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ob diese Kungeltheorie nun stimmt oder nicht, warum Winnacker sich nicht aufrichtig über die Mittelvergabe empören kann, ist damit wohl klar. Warum er aber so unbefangen seinen Senf dazu gibt, obwohl seine eigene Uni und seine Nachbaruni zu den drei Auserwählten gehören, das weiß ich noch immer nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Nachtrag:&lt;/span&gt; Münchner Winnacker ist übrigens nicht nur DFG-Präsident, sondern war auch der Vorsitzender des Bewilligungsausschusses. Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates &lt;a href="Peter%20Strohschneider"&gt;Peter Strohschneider&lt;/a&gt; empört sich nun heute &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/10/17/a0079.1/text"&gt;gegenüber der taz&lt;/a&gt;, dass das Verfahren „sauber gewesen” und alle Entscheidungen „streng wissenschaftlich getroffen worden” seien (was auch immer einem wissenschaftliche Methodik bei solchen Entscheidungen hilft). Strohschneider ist Germanistik-Prof an... genau, der Uni München.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-115498592873771722?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://froschblog.blogspot.com/2006/08/little-differences-iii-religion-im.html</link><author>noreply@blogger.com (mudd1)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-115498341790185675</guid><pubDate>Thu, 03 Aug 2006 20:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-10-04T16:51:40.036+02:00</atom:updated><title>Viele Begegnungen</title><description>Heute habe ich den Versuch unternommen, die Leute zu treffen, die ich hier im Dorf noch so kenne und ewig nicht gesehen habe. Zuerst war das mein Freund aus Grundschulzeiten René, dessen Mutter meinen Großeltern erzählt hatte, dass er momentan im Lande ist. Ich bin also nach unserem Mittagessen da hin und seine Mutter hat mir auch aufgemacht, allerdings musste sie mir mitteilen, dass er unterwegs sei und erst zum Mittagessen wieder da wäre („mir esse um zwölf”, andere Familien nicht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dann also durch den aufgekommenen Schauer wieder zurückgestapft (das Haus liegt nur gut 100 m entfernt, ging also, vor allem mit Schirm) und habe meinem Opa eine Freude gemacht, indem ich mit ihm auf VHS überspielte Super-8-Filme geguckt habe. Leider hat mein Opa die Angewohnheit, immer ausführlich zu kommentieren, wer gerade zu sehen ist (was man schnell selbst erkennt) und wer von den zu sehenden Freunden schon tot ist (was morbide wirkt), aber keine Geschichten und Anekdoten zu den Bildern zu erzählen (was interessant wäre).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Vormittag hatte ich übrigens schon damit verbracht, ihm den Umgang mit dem neuen Videorecorder beizubringen. Der kann ShowView, was der ursprünglichen Idee nach auch meinem Opa ermöglichen sollte, Aufnahmen zu programmieren. Leider kamen wir in den circa zwei Stunden nicht über die Direktaufnahme des laufenden Programms hinaus. Jeder Informatiker sollte einmal im Leben meinem Opa die Bedienung eines technischen Gerätes erklärt haben. Danach sieht man Benutzeroberflächen mit anderen Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei dieser Videorecorder noch dazu tatsächlich eine Katastrophe war, was das anging. In Teilen des Menüs kam man mit den Hoch-/Runtertasten nach oben und unten, in anderen hat man damit die Werte verstellt und die sonst dafür vorgesehenen Links-/Rechtstasten bewegten die Markierung hoch und runter. Bravo, da hat sicher jemand stundenlang am Schreibtisch gesessen für. Aber wie gesagt, bis zu dieser Stolperfalle kamen ich gar nicht erst mit meinem Opa. Den Namen des Videorecorderherstellers habe ich mich leider nicht gemerkt, aber er stand auch nicht sehr groß irgendwo dran. Manchmal ist No-Name also doch nicht so das Wahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Filmen gab es dann Schwarzwälder Kirschtorte von meiner Oma, nachdem wir den ersten Kuchen vom Dienstag schon vernichtet hatten. Lecker! Hab gleich vier Stücke gegessen. Früher hab ich auch schonmal über eine halbe Torte auf einmal verputzt, aber man wird wohl auch nicht jünger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach bin ich bei strahlendem Sonnenschein wieder zu René und diesmal hat lange niemand aufgemacht und dann sein Vater, der immer eine angenehme Gemütlichkeit ausgestrahlt hat und mir nun im Bademantel an die Tür geschlurft kam, um mir mitzuteilen, dass René nun wieder weg wäre, weil er leider eine Verabredung gehabt hätte, aber dass er bei mir vorbeischauen würde. Na dann warte ich mal ab, wann er eine Lücke im Terminkalender hat =)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann bin ich wieder kurz zuhause vorbei und habe meine Oma gefragt, ob sie Einwände hätte, wenn ich einen Teil der Torte zu den Nachbarn entführte. Mit deren Sohn Jonas hatte ich nämlich auch immer einen guten Kontakt, wenn ich hier unten war und außerdem ist die ganze Familie recht angenehm und kultiviert. Mein Opa hasst sie, aber im Gegensatz zu meiner Oma, die sich davon ihr eigentlich gutes Verhältnis zur Nachbarin einschränken lässt, war mir das ziemlich schnurz. Ich habe also drei Stücke Torte rübergetragen und Jonas' Mutter gleich vor der Tür angetroffen, wo sie den Bewuchs aus der Abflussrinne am Bordstein entfernte, weil sie sich nicht die Schmach vom letzten Jahr geben wollte, wo der Nachbar von gegenüber ihre ganze Rinne gesäubert hatte. Nur auf die lobende Anerkennung musste er lange warten, weil sie das einfach nicht bemerkt hatten. Mir wäre es jetzt auch nicht aufgefallen, dass die eine Hälfte der Rinne schon anders aussah als die andere, aber ich hab wohl einfach noch nicht die richtigen Nachbarn gehabt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas war wie erwartet nicht da, aber wir haben uns eine lange Weile sehr nett unterhalten und der Kuchen kam erwartungsgemäß gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dann direkt weiter zur dritten und letzten Station, zu einem Freund, der ebenfalls noch aus Grundschulzeiten stammt und den ich noch länger nicht gesehen hatte als René. Benedikt wohnt ganz oben im Dorf und ich hatte vergessen, wie Steil der Hunsrück ist. Zumindest im Vergleich zu Bielefeld und zu Paris erst recht. Ich bin froh, dass ich in Deutschland mit &lt;a href="http://dkenblog.blogspot.com/2006/06/stopping-aikido.html#c115131454202648100"&gt;Sport anfange&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da machte mir völlig unerwartet ein kleiner Junge auf, was schon an den rennenden Schritten hinter der geschlossenen Tür zu erkennen war. Darauf war ich nun gar nicht vorbereitet, aber der Kleine war es wohl schon gewohnt, völlig Unbekannte an der Tür anzutreffen und bat mich erstmal mit einer Geste rein. Eine Einladung der Eltern wäre mir lieber gewesen, aber was soll's. Den Flur entlang im Wohnzimmer sah ich dann Erwachsene und fragte unbeholfen: „Äh, ist Benedikt da?” Woraufhin ein auch etwas unbeholfenes „Nein... kommen Sie doch erstmal rein!” gerufen wurde. „Ja, ich... äh, zieh erstmal die Schuhe aus.” Das musste man nämlich da immer tun, an der Tür die Schuhe ausziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich traf dann Benedikts Mutter an und seinen Vater, der ein klitzekleines Minikind auf dem Arm hatte. Die meinten meinen Namen noch vage zu kennen, mein Gesicht allerdings gar nicht mehr. Dann kam noch Benes Schwester aus der Küche gestürmt und die Mutter fragte die erstmal, ob sie mich noch einordnen könnte. Ich erwiderte den prüfenden Blick nervös wie in die Kamera einer biometrischen Kontrolle grinsend und dachte bei mir nur: „Benedikt hat eine Schwester?!” Tja, wohl nicht nur das, sondern dank ihr auch noch zwei Neffen. Um Himmels Willen. Und dabei sah die nicht viel älter aus als ich. So wie Transsexuelle als Frauen in einem männlichen Körper gefangen sind oder umgekehrt, bin ich in einem zu alten Körper gefangen. Alle um mich herum gründen Familien und so Sachen, da komm ich nicht drauf klar. Vielleicht liegt das nur daran, dass meine Schulzeit sozial so verpfuscht war, aber ich komme mir vor, als hätte ich ein Jahrzehnt verpennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war das ganz kleine Kind erst drei Wochen alt, zumindest seiner Mutter zufolge. Sein Bruder legte vehement Widerspruch ein und sagte, es wären schon vier, aber ich glaube einfach mal der Mutter in dem Fall. Ich nehme an, dass sie da die eindringlicheren Erinnerungen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben dann bestimmt anderthalb Stunden da gesessen und uns unterhalten, wobei ich rausgefunden habe, dass Benedikt momentan in Asien ist, um die Seidenstraße mit dem Fahrrad nachzufahren, angefangen in Tadschikistan, das Ziel kommt auf die Kulanz der chinesischen Grenzer an. Pässe von 4000 Metern Höhe – ich hoffe, er ist nicht gedopt. Vielleicht wird er in Gutweiler sein, wenn ich im Oktober wieder hier herunterkomme, das wäre wirklich schön. Aber bis dahin konnte ich mal einen Teil seiner Familie ein bisschen besser kennenlernen. Auch ausgesprochen nette, interessante und vor allem angenehme Menschen. Und ich weiß noch, dass ich Benedikt früher schon um das Umfeld beneidet habe, in dem er großgeworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg nach draußen habe ich mir natürlich wieder meine Schuhe angezogen, die ich in alter Gewohnheit beim Reinkommen ausgezogen hatte und Benes Vater fragte vorsichtig, ob es bei ihnen früher so üblich gewesen wäre, dass ich das so ganz automatisch gemacht hätte. Eigentlich würden sie das ihren Gästen ja nicht mehr abverlangen, aber er wäre selbst so verwirrt gewesen am Anfang, dass er nichts gesagt hätte. Ich musste sehr grinsen :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie ist es aber schon ein sehr seltsames und aufregendes Gefühl, so lange nicht besuchte Orte und Menschen wieder aufzusuchen. Das ist ein ganz besonderer Nervenkitzel aus Erinnerungen und dieser „Was hat sich verändert?”-Erwartung. Und davon hatte ich eine Menge dieser Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch Jonas' Vater getroffen und mich kurz mit ihm unterhalten. Alles in allem ein sehr schöner und ereignisreicher Tag, auch wenn ich keine der erhofften Personen angetroffen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ha, und Benes Schwester war zu Schulzeiten mit einem Bielefelder zusammen und kannte die Stadt daher ein bisschen. Und ihr Freund war auf demselben Gymnasium wie ich. Hammer klein die Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt; Zu der Videorecordersache fällt mir noch ein: Die konsequente Ersetzung im Trierer Raum von „nehmen” durch „holen” erstreckt sich nicht nur auf das Abholen von Gewicht bei einer Diät („Isch hab allein letzt Woch 10 Pfund abgeholt!”) und Wortneuschöpfungen wie „mitholen”, sondern, wie ich nun hören musste, auch auf das Aufholen von Fernsehsendungen. Interessanterweise sind es aber trotzdem noch „Aufnahmen” und keine „Aufholungen” oder dergleichen. Nichtsdestotrotz würde ich gerne mal einen Trierer Historiker hören, ob der auch Schätzchen produziert wie: „Diese Festung wurde während ihrer ganzen Geschichte kein einziges Mal eingeholt.” Möglich erscheint es mir inzwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Nachtrag:&lt;/span&gt; Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der letzte Satz in Klammern des ersten Absatzes mindestens missverständlich ist. Ich zitiere nicht die arme Mutter meines Freundes sondern den Becker Heinz aus der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familie_Heinz_Becker"&gt;fast gleichnamigen Fernsehserie&lt;/a&gt;. Denn &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meine&lt;/span&gt; Oma ist es, die mit bald furchteinflößender Pünktlichkeit um Schlag zwölf Uhr das Essen auf dem Tisch stehen hat. In der Form kenn ich das sonst eben nur aus dem Fernsehen. Und es war immer so, dass ich nach dem Mittagessen zu Réne ging und dann genau in deren Mittagessenszeit reinrasselte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Zahlen Sie keine Verwarnungsstrafe.</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/go_to_jail.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/go_to_jail.png" alt="Was schon in Monopoly nicht lustig ist, dürfte im echten Leben auf wenig Verständnis stoßen: Gefängnis für einen kleinen Fehltritt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem das Urheberrechtsgesetz  &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/03/dadvsi.html"&gt;ja&lt;/a&gt; im Rahmen der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DADVSI&lt;/span&gt; genannten Gesetzesinitiative hier in Frankreich schon von der Regierung zu einem Musikindustrie-&lt;wbr&gt;Lobbygesetz mit wenigen Alibi-&lt;wbr&gt;Verbraucherrechts-&lt;wbr&gt;Punkten hin verunstaltet wurde, kommt es jetzt Dank des Verfassungsrates &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/76082"&gt;richtig dicke&lt;/a&gt;. Der streicht nämlich auch gleich die Alibipunkte und lässt nur noch Kundenrechtswüste zurück. Hoffen wir, dass dieser &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&amp;msg_id=10893800&amp;amp;forum_id=101601"&gt;Kommentator&lt;/a&gt; im Heiseforum recht behält, der schreibt, dass das Gesetz in dieser Form völlig praxisuntauglich sei und somit den Weg zur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;licence globale&lt;/span&gt; nur beschleunigen würde. Diesen verstärkten Druck auf eine Entscheidung zwischen entweder und oder sieht auch der sozialistische Abgeordnete Christian Paul: „Dies zeigt, dass es nie einen dritten Weg gab zwischen Legalisierung und Bestrafung”, sagte er gegenüber &lt;a href="http://www.ratiatum.com/news3414_DADVSI_Le_Conseil_Constitutionnel_aggrave_la_loi.html"&gt;Ratiatum&lt;/a&gt; (via &lt;a href="http://www.pcinpact.com/actu/news/30397-DADVSI-premieres-reactions-apres-la-decision.htm"&gt;PC INpact&lt;/a&gt;). „Die Downloads werden weitergehen; ohne Entlohnung für die Rechteinhaber”, fügte das Mitglied der Nationalversammlung noch bedauernd hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/pirates_ye_be_warned_cut.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/pirates_ye_be_warned_cut.jpg" alt="Pirates ye be warned! Der zweite Teil des Karibikklassikers ist in Frankreich noch nicht angelaufen, da wimmeln die Straßen schon von echten Piraten. Und die haben nichts anderes als einen kurzen Prozess verdient." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auch das Blog &lt;a href="http://www.groupereflect.net/blog/archives/2006/07/le_conseil_cons.html"&gt;Groupe Reflect&lt;/a&gt; (via &lt;a href="http://tf1.lci.fr/infos/multimedia/0,,3320443,00-droit-auteur-web-enflamme-.html"&gt;TF1&lt;/a&gt;) begrüßt diese Klarstellung als Basis für eine künftige verbraucherfreundliche Gesetzgebung: „Im Grunde genommen hat der Verfassungsrat nur endlich seinen Job gemacht, soll heißen den um Kritikpunkte herummäandernden Gesetzestext wieder geradegezogen. Schluss mit den Basteleien, um die Fehler des Entwurfes abzuschwächen ohne einen Neubeginn zu wagen, Schluss mit einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DADVSI light&lt;/span&gt;, willkommen in Nötigung und Zwang gegenüber den Nutzern digitaler Medien, der technischen Innovation und der gesamten Softwarewelt. [...] Jetzt heißt es die Erklärungen des Kultusministers abzuwarten, was er zu tun gedenkt (meiner Meinung nach nichts) und vor allem sehen wir uns bei den Diskussionen im Vorfeld der kommenden Präsidentschaftswahlen, wo sich eine breite gesellschaftliche Debatte entwickeln wird.” (Übersetzung von mir mit zum erheblichen Umformulierungen, um den Sinn zu erhalten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.lefigaro.fr/medias/20060728.FIG000000182_droit_d_auteur_le_conseil_constitutionnel_balaye_une_disposition_phare.html"&gt;Figaro&lt;/a&gt; hegt ebenfalls „keinen Zweifel, dass dieses Thema in den anstehenden Präsidentschaftswahlkampf getragen werden wird”, um dort für die Stimmen der jungen Wähler zu sorgen, da diese an ein kostenloses Netz gewöhnt seien. Hoffen wir mal, dass das ungeachtet des Ausgangs dieser Wahlen zu einer Abschwächung der &lt;a href="http://www.audionautes.net/blog/index.php?2006/07/27/102-decision-du-conseil-constitutionnel-concernant-la-loi-sur-le-droit-dauteur-dadvsi-lassociation-des-audionautes-sinquiete-du-durcissement-de-la-loi-qui-menace-les-internautes-et-les-developpeurs-de-logiciels"&gt;laut Audionautes&lt;/a&gt; „härtesten Bestimmungen weltweit” führt. Und wer weiß, vielleicht ist dann ja auch die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Licence globale&lt;/span&gt; doch noch nicht ganz vom Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings wird das Gesetz nun erst einmal direkt im französischen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Journal_Officiel_de_la_R%C3%A9publique_Fran%C3%A7aise"&gt;Journal officiel&lt;/a&gt; veröffentlicht und ist damit bis auf weiteres in dieser zurechtgestutzten Form rechtskräftig, ohne weitere Runde durchs Parlament. Und die Präsidentschaftswahlen, auf die so gehofft wird, sind auch erst im Mai 2007. Mal sehen, was das bis dahin gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Überschrift raubkopiert von &lt;a href="http://www.newdimension-fr.net/news/1982.html"&gt;New Dimension FR&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Das Foto habe ich durch Zufall gefunden, nachdem ich mich kurz vorher darüber geärgert habe, dass es keine CC-Bilder zu Paris Plage auf flickr gab. Just-in-time-Uploading quasi. Vielen Dank an Olivier Daaram, der in seinem Stream noch viele weitere Bilder zu Paris Plage hat." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bild von &lt;a href="http://flickr.com/photos/daaram/"&gt;Olivier Daaram&lt;/a&gt;, unter &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ich war heute einen ersten Blick auf &lt;a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Paris-Plage"&gt;Paris Plage&lt;/a&gt; werfen. Das klingt zwar mit Absicht wie ein Urlaubsort am Meer namens Paris, ist aber eine relativ neue regelmäßige Sommerveranstaltung der Stadt Paris, wo für einen Monat ein Seineufer für Autos gesperrt wird und Fußgängern geöffnet wird. Gleichzeitig werden Palmen, Grünflächen, Sandstreifen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Brumisateurs&lt;/span&gt; (Zerstäuber) und sogar ein Schwimmbad aufgebaut. Gerade die Brumisateurs sind sehr geil. Ich kann zwar nicht direkt darunter hüpfen, aber auch in der Umgebung ist es angenehm kühl und außerdem macht es Spaß, den Leuten beim Erfrischen zuzugucken und den Kindern beim Spielen. Die haben die Erfrischung anscheinend irgendwie nicht so nötig, weil sie an anderer Stelle wie die Irren auf Trampolinen rumgehüpft sind. Bei über 30 Grad und dann standen die noch in praller Sonne. Ich konnte ja von all dem &lt;a href="http://static.flickr.com/62/195259684_7a08c10096_o.jpg"&gt;keine Fotos&lt;/a&gt; schießen, weswegen ich danach zur Fnac aufgebrochen bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte nämlich den „Nikon Support” (&lt;a href="http://www.deppenleerzeichen.de/?page_id=217"&gt;sic&lt;/a&gt;) so verstanden, dass ich die Kamera einfach bei einem zertifizierten Nikonhändler abgeben kann, damit das bekannte Problem mit unter anderem meinem Kameramodell dann repariert wird. Nach einer Warteschlangenodyssee über mehrere Schalter habe ich dann aber rausgefunden, dass die Fnac das sehr wohl reparieren kann, aber nur für einhundertirgendwas Euro. Ja, klar, träumt weiter. Also finde ich jetzt raus, wo ich das Ding abgeben kann oder muss es mal wieder selber auf Reisen schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos teuer, ich wollte in der Fnac dann noch den Tsotsi-Soundtrack kaufen, aber der kostete da wie auch schon bei Amazon angezeigt 20 Euro. Haha, guter Witz. Ich hätte die Hälfte noch überteuert gefunden. Irgendwo gehen da gewisse Vorstellungen auseinander. Ich will jetzt auch nicht behaupten, dass die 15 Euro, die die CD zuviel kostet, komplett in Lobbyarbeit gegen Raubkopierer gehen, aber ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass das alles in die Suche und Förderung von Nachwuchskünstlern geht. Dann käme bessere Musik im Radio!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab dann durch einen wundervollen Zufall direkt daneben den &lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails;aUrl=90006951&amp;artiId=4074421&amp;amp;nav=4765"&gt;Soundtrack&lt;/a&gt; zu den &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0372824/"&gt;Kindern des Monsieur Mathieu&lt;/a&gt; gefunden, den ich eh noch auf meiner Liste der zu besorgenden Musik hatte, was ich in dem Moment aber nicht mehr von mir aus gewusst hätte. Sechs Euro und ein paar Zerquetschte. War gekauft :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Man sagt ja, dass man sich irgendwie beschränken soll, um bessere Fotos zu machen. Zum Beispiel nur eine Brennweite verwenden anstatt dauernd zu zoomen. Seit heute habe ich solche Einschränkungen: 28mm, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperfokaldistanz"&gt;Hyperfokaldistanz&lt;/a&gt;, f10, 1/125 s, ISO 100, 36 Bilder. Es müssen Meisterwerke werden ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-115395047938261027?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://froschblog.blogspot.com/2006/07/paris-plage-und-techsupport.html</link><author>noreply@blogger.com (mudd1)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-115383482723008726</guid><pubDate>Wed, 26 Jul 2006 10:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-07-26T12:35:30.520+02:00</atom:updated><title>Le Tour</title><description>Trotz allem habe ich euch ja noch den Bericht von der Tour de France versprochen. Nachdem ja meine &lt;a href="http://thebloeg.blogspot.com/2006/07/le-tour-sans-des-drogues.html#115246087850841736"&gt;Hoffnungen&lt;/a&gt; &lt;a href="http://thebloeg.blogspot.com/2006/07/karten-zum-selberfalten.html#115365092678659140"&gt;enttäuscht&lt;/a&gt; wurden, die Tour würde hier direkt um die Ecke vorbeizischen, habe ich mir mit meiner Oma den Start im Fernsehen angeguckt, wo man einen wunderschönen Helikopterblick auf den &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/11/lebenszeichen-und-wie.html"&gt;Parc de Sceaux&lt;/a&gt; hatte. Nachdem die Fahrer dann in Gefilde gestrampelt sind, die uns beiden nichts mehr sagten, habe ich mich in die Métro gesetzt und bin zu den Champs-Élysées gefahren. Als ich da wieder an die Oberfläche kam, war die Hölle los. Ich war genau da rausgekommen, wo die Tribünen aufgebaut waren, die die Sicht auf Ziellinie und Podium nur für Auserwählte möglich machen. Zu diesen Auserwählten gehörte ich ja auch einmal, in dem Jahr, in dem Jan Ullrich gewonnen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal musste ich mich aber mit den anderen durch die Menge kämpfen. Schon etliche Wagen der Werbekarawane hatten sich zwischen Grand und Petit Palais aufgebaut und erzeugten eine Volksfestatmosphäre, sodass die Menge, durch die ich musste, ziemlich anstrengend wurde. Ich bin dann erstmal hinter den Tribünen lang, weil ich den Champs-Élysées einfach so lange folgen wollte, bis ich ein guter Platz an mir vorbei käme. Blöderweise war dann aber am anderen Ende der Tribünen alles gesperrt, sodass ich den Weg komplett wieder zurück latschen durfte und dann bis zur Seine runter musste, um an dessen Ufer weiter in Richtung Place de la Concorde zu kommen. Ich hab dann aber nicht die erstbeste Gelegenheit ausgenutzt, mich an diesem Platz aufzubauen, sondern wollte gucken, ob der Jardin des Tuileries, der sich im Inneren des Rundkurses befindet, gesperrt war oder nicht. Ich bin also der Seine weiter gefolgt bis zur Passerelle Solférino, wo es einen Durchgang unter der Straße durch in den Tuileriengarten gibt. Der Garten ist umgeben von erhöhten Promenaden, sodass man dort einen tollen Blick in angenehmer Umgebung auf die achtmalige Umrundung haben würde. Und zu meiner großen Freude waren dort zwar viele Menschen, aber ich konnte mich noch bequem mit in die erste Reihe quetschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei habe ich mich nett mit einer Amerikanerin neben mir unterhalten, die ukrainische Eltern hatte, in Deutschland geboren war und dort bis sie acht war gelebt hat und nun in New York City wohnt. Leider konnte sie kein Deutsch mehr, nur noch ein bisschen Ukrainisch, sodass ich wieder mal gezwungen war, festzustellen, wie schlecht mein Englisch geworden ist hier. Sie meinte zwar, es wäre doch sehr gut, but I begged to differ, zumal im Vergleich mit vorher. Sie hat jedoch gemeint, das Vorurteil, dass Amerikaner keine Sprachen sprechen, träfe voll und ganz zu und sie würde ja auch nur Ukrainisch sprechen, weil ihre Eltern sich weiter zuhause mit ihr darauf unterhalten haben. Außerdem meinte sie, die Franzosen würden inzwischen richtig gutes Englisch sprechen, kein Vergleich mit noch vor einigen Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir mussten noch eine Weile warten bis die Fahrer endlich kamen, wobei sie wohl schon vier Stunden länger da stand, weil ihre Bekannten meinten, das währe notwendig. Naja, immerhin hatten sie sich so noch ein paar Stühle ergattern können, die in Pariser Gärten ja häufiger mal zur freien Benutzung herumstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kamen sie angerast, noch alle in einem Feld und ziemlich viele, sodass sie nicht so schnell wieder vorbei waren, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich hab natürlich nicht vergessen, auch ein paar Fotos zu machen und tatataaa! Hier die Herausforderung an eure Mustererkennung. Wer zuerst die Radfahrer entdeckt, kann sich ganz doll freuen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/tour_de_france1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/400/tour_de_france1.jpg" alt="Wie Marcel so schön sagte: „Andere Leute bezahlen viel Geld für solche Effekte!” Das musste ich also doch ausnutzen. Das Problem ist nur, die Fahrradfahrer zu finden auf diesem Bild." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es passierte dann noch einiges, eine kleine Gruppe setzte sich ab und wurde wieder eingeholt, aber wahrscheinlich wissen das diejenigen, die die Tour im Fernsehen verfolgt haben, besser als ich, denn da ich mir kein teures Augmented-Reality-System leisten konnte, das kleine Pfeile über die Fahrer einblendet, war ich zwar nah dran, aber schlecht informiert. Wo ich aus der Métro gestiegen war, stand zwar eine große Leinwand, aber ich war ja schließlich nicht extra hergekommen, um die Tour dann doch im Fernsehen zu gucken. Ich weiß jedoch nicht, ob die armen Schweine im Fernsehen gezeigt wurden, die den Anschluss ans Peleton verloren haben und das so kurz vor dem Ziel. Aber sie wurden trotzdem kräftig angefeuert von allen Zuschauern, das war ganz schön. Die Amerikanerin hat sich dann mit ihren Freunden auf den Weg gemacht, bevor noch alle Umrundungen abgeschlossen waren. Ich hatte dann immerhin wieder ein bisschen Platz, nachdem sich vorher so ein Arschloch ohne zu fragen einfach neben mich in die nicht vorhandene Lücke gedrängt hat, sodass ich meinen linken Arm auf dem ebensowenig vorhandenen Teil des Absperrgitters ablegen durfte. Da ich leider weder an Hauswände pinkele, noch Leuten ins Gesicht sage: „Ich war zuerst hier, du störst, verpiss dich!”, um mein Revier zu markieren und der Typ absolut resistent war gegen jede subtilere Art, ihm zu vermitteln, dass er unerwünscht ist, musste ich halt unbequemer stehen. Andere waren auch dreist indem sie immer laut schrien, wenn ein Polizist eine weggeworfene Wasserflasche eines Fahrers aufsammelte, waren ein paar Leute etwas weiter von mir entfernt, die aber keine einzige Flasche gekriegt haben. Die Polizisten haben die immer kleinen Kindern oder jungen Frauen gegeben, was mit Applaus vom Publikum quittiert wurde. Ich hab zuhause noch eine Mütze von einem Tour-de-France-Fahrer. Die ist auch wenigstens nur durchgeschwitzt und nicht angelüllert ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-115356221099783612?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://froschblog.blogspot.com/2006/07/ah-wat-ne-scheie-nee.html</link><author>noreply@blogger.com (mudd1)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item></channel></rss>