<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308</id><updated>2011-09-21T14:08:55.630+02:00</updated><title type='text'>Frog Blog</title><subtitle type='html'>Ich studierte ein Jahr in Paris! Meine Eindrücke, Erfahrungen, Meinungen und Berichte.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://froschblog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://froschblog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>mudd1</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07708152176366361261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/meiffelturm.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>242</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-2516659331408707455</id><published>2007-10-01T17:26:00.000+02:00</published><updated>2008-12-09T23:09:11.407+01:00</updated><title type='text'>Auferstanden aus Ruinen</title><content type='html'>Ha! Damit hättet ihr jetzt wohl nicht gerechnet! Als hätte ich nicht selbst gelitten, keine Zeit mehr gefunden zu haben, hier etwas zu schreiben. Aber um ehrlich zu sein, schreibe ich auch jetzt nur, weil die Zeit drängt. Und zwar bis ihr all dies hier nicht mehr unter froschblog.de erreichen könnt. Unter froschblog.blogspot.de bleibt aber alles beim Alten. Naja, hoffentlich nicht, hoffentlich wird es dort wieder etwas lebendiger in Zukunft. Wie auch immer, ändert eure RSS-Feeds, um weiter mitzukriegen, wenn sich etwas tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_PxPMCA0xlZM/RwEmPWLqWrI/AAAAAAAAAAM/XRzfcUlvZs0/s1600-h/froschuebergang.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right;" src="http://3.bp.blogspot.com/_PxPMCA0xlZM/RwEmPWLqWrI/AAAAAAAAAAM/XRzfcUlvZs0/s200/froschuebergang.png" border="0" alt="Aus Frosch mach Frosch" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116412696763980466" /&gt;&lt;/a&gt;So, fehlt noch der Grund, warum ich meine hübsche Domain aufgebe und den wahrscheinlichen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PageRank"&gt;Pagerankdämpfer&lt;/a&gt; &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Selling_out"&gt;in Kauf nehme&lt;/a&gt;: Die ökologischen Jungs von &lt;a href="http://www.erdal-rex.de/"&gt;Werner &amp;amp; Mertz&lt;/a&gt;, besser bekannt durch die Waschmittelmarke Frosch, wollen ein Blog aufziehen unter eben diesem Namen und haben erfreulicherweise nicht gleich den Abmahnanwalt eingeschaltet sondern mir nur so gedroht mich zu verklagen. Hätte ihnen dabei zwar viel Glück gewünscht, nichtsdestotrotz bin ich nach etwas Verhandlung mit 500 € recht glücklich, für eine Domain, die ich mir im Grunde so aus Jux und Dollerei zugelegt habe. Ein Wiwi würde wahrscheinlich mehr herausgeholt haben, aber Poker war noch nie so mein Spiel. Und hey, es ist so oder so ziemlich leicht verdientes Geld! Also, Quintessenz: Freut euch für euren neureichen Froschblogger, der sich jetzt eine neue Domain suchen wird (vielleicht persilblog.de oder so... hat auch &lt;a href="http://dict.leo.org/frde?lang=de&amp;lp=frde&amp;search=persil"&gt;mit Frankreich zu tun&lt;/a&gt;) und mit der erkauften Freizeit vielleicht sogar mal wieder zum Bloggen kommen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Das Wort „vernunftbegabt” mag ich hingegen sehr, weil es so ehrlich ist. Es verspricht genau das, was es bedeutet, nicht mehr und nicht weniger: Menschen sind vernunftbegabt. Eine Begabung ist etwas, das man nutzen kann... aber nicht muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In „Der Untergang des Abendlandes” (nein, ich habe den Schinken nicht gelesen) prophezeite Oswald Spengler 1918 schon ebendiesen und zwar, abgesehen von einem obstrusen, metaphysischen „kosmischen Zwang” hierzu, aus dem Grund, dass eine Kultur sich aus einer anfänglichen Phase der tiefen Religiosität hin zu einer Aufklärung entwickelt, einer Phase also, in der eine gebildete Minderheit Aberglauben und Unvernunft überkommt und die den Gipfel einer jeden Kultur darstellt, danach aber übergeht in eine „Zivilisation” genannte Phase des Friedens und des Verfalls, in dem die Irreligiosität der Mehrheit der Bevölkerung in einer zweiten Welle der Mystik endet, weil Rationalität nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann bei einer breiten Masse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise habe ich Ähnliches schon gedacht, bevor ich von dieser alten pessimistischen Theorie gehört habe. Ob ich das nun glaube, hängt von meiner aktuellen Stimmungslage ab. Das hier habe ich mir zur späteren Verwendung einmal notiert, offenbar in schlechter Stimmung:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wird die zukünftige Geschichte über unsere Zeit schreiben? Ich denke wahrscheinlich gar nicht, nicht jedenfalls über die Freiheit, die wir hatten, sondern nur über die Macht der Wirtschaft und vielleicht das immer weitere Abnehmen der Freiheit&amp;nbsp; durch Maßnahmen der Politik. Zu kurz wird wirkliche Freiheit existent gewesen sein. Extrapoliert mal Schily und Schäuble über ein paar Jahrhunderte. Die Glanzzeit des römischen Reiches dauerte 200 Jahre. Die Demokratie und Stabilität in Europa, die wir als so normal und immerwährend empfinden, dauert bislang grade mal ein paar Jahrzehnte. Und schon wird sie in einer Geschwindigkeit demontiert, dass einem auch aus einer nicht-historischen Perspektive schwindelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Zu verführerisch ist auch dieser Vergleich mit alten Hochkulturen. Wahrscheinlich hätten selbst wir, auf die von Leben überquellenden und prachtvollen Straßen Roms zu seiner Blütezeit versetzt, Probleme uns vorzustellen, dass die Gebäude um uns herum in relativ kurzer Zeit zerfallen sein würden und mehr noch die fortgeschrittene Römische Kultur als solche fast in Vergessenheit geraten würde, in Rudimenten ins Christentum und die Arabische Welt gerettet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gucken wir uns unsere Bauten und unsere Ideale an und können uns nicht vorstellen, warum all das in 100 oder 200 Jahren nicht mehr sein soll? „Die Deutschen jammern zuviel”, habe ich vor einiger Zeit einen Deutschen jammern gehört. Jammern über die Zersetzung der Demokratie durch Lobbyismus, Ungleichheit und Überwachung? Kein Jammern könnte laut genug sein hierüber und ich höre es kaum! Wie prophezeit zerfleischt sich die Aufklärung selbst. Gewiss gab es auch Römer, die die richtigen Schritte gekannt haben, die den Untergang verhindert hätten, so es etwas zu verhindern gab. Aber ihr Jammern ist heute nicht mehr zu hören, so wie das Jammern der Besserwisser und Pessimisten heutzutage kaum zu hören ist. Das glanzvolle Römische Imperium war noch zu seiner Blütezeit ein Zombie: tot, ohne zu merken, dass es tot ist. Wir merken auch nix, vielleicht ist es sogar der Glanz, den eine Hochkultur mit sich bringt, ihr eigenes Verderben. Niemand kann sich von diesem Glanz geblendet vorstellen, dass es so bald vorbei sein soll damit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spengler nannte es das Schwinden der kulturfähigen Bevölkerung. Ich nenne es das Bundesverfassungsgericht auf wackligen Beinen, das immer und immer wieder Politik korrigieren muss, die nicht nur gegen den &lt;i&gt;Geist&lt;/i&gt;, also gegen die Ideen und Leitlinien, der Verfassung verstößt sondern auch gegen die harten &lt;i&gt;Grenzen&lt;/i&gt;, die dieses Grundgesetz steckt. Die Medien und die Bevölkerung, die hierauf nicht mit „Skandal!”-Rufen reagieren, sondern mit Indifferenz, Gleichgültigkeit und Desinteresse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch mal gedacht, dass die Demokratie der Ausweg sein kann aus dem ewigen Auf und Ab der Hochkulturen. Aber wahrscheinlich dachte das jede Hochkultur von sich. Aber ich sehe keine Kraft, die das Ruder herumreißen könnte. Einzig das Volk und das Volk selbst ist nur Marionette der Einflüsse, die es dazu bringen, unsere Hochkultur ins Verlöschen zu steuern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versteht mich nicht falsch, ich will nicht „Wir werden alle sterben!” rufen. Aber unsere Prinzipien sterben vor unseren Augen und niemanden juckt's. Ich weiß nur nicht recht, wo das hinführen soll, wenn nicht in eine langsame oder auch schnellere Degeneration, solange eine nennenswerte Gegenbewegung ausbleibt.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Lieblingsbeschäftigung hier oft: Bürokratie." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bild von &lt;a href="http://flickr.com/photos/extranoise/"&gt;extranoise&lt;/a&gt;, unter &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wie viele Stunden konnte deutsches Universitätspersonal eigentlich nicht forschen, weil es an ausgefeilten Anträgen für Exzellenzcluster schrieb? Nur so ein Gedanke. Denn ich war nicht da, als daran gearbeitet wurde, aber was alleine schon an spürbarer Belastung für die Fakultät anstand, als die neuen Studiengänge akkreditiert werden sollten und dafür ein dicker Antrag geschrieben werden musste... Und mit einem so schlampig zusammengeklatschten Antrag kann man ja (hoffentlich) bei den Exzellenzgeldern nichts reißen. Nun, unsere Fakultät hätte sich die Arbeit sparen können, aber das weiß man ja vorher nicht. Und wir haben in Deutschland &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/10/14/a0050.1/text"&gt;eine Menge Universitäten&lt;/a&gt;, von denen sicher sehr viele etwas von dem Kuchen abhaben wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hingegen kann ich mir nicht vorstellen, wie genau das mit der Dynamik aussehen soll, von der der DFG-Präsident &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/10/14/a0052.1/text"&gt;hier spricht&lt;/a&gt;. Hat irgendwer mehr oder gar besser geforscht, damit er die Fördergelder kriegt? Wie auch, sowas geht ja nicht von heute auf morgen. Was man für so einen Antrag machen kann, ist schönreden und Fassade polieren. Und dafür halt Zeit verpulvern, die man besser unelitär in seine Forschung investiert hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag 17. Oktober:&lt;/span&gt; Interessant von Holger in &lt;a href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16105308&amp;postID=116091438961119290#c116100782518067172"&gt;seinem Kommentar&lt;/a&gt; zu hören, dass es tatsächlich der erwartete Kraftakt für die Unis war. Jetzt blieb für mich noch die Frage, wie Ernst-Ludwig Winnacker als DFG-Präsident die Aktion so hoch loben konnte, wo er doch im Gegensatz zur Politik wissen sollte, wie das mit dem Forschen oder eben Nichtforschen, weil man gerade Anträge schreibt, funktioniert. Wollte mich also informieren, was der Mann eigentlich so macht, ob der überhaupt Prof ist irgendwo und... &lt;a href="http://www.dfg.de/dfg_im_profil/struktur/gremien/praesidium/praesidium_mitglieder/ernst_ludwig_winnacker.html"&gt;ja&lt;/a&gt;, in der Tat, er ist C4-Prof... an der Uni München!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte in der Presse gelesen, dass die Entscheidungen im Verdacht stehen durch Seilschaften innerhalb der DFG beeinflusst worden zu sein. Dass ein so bescheidenes Tauwerk schon auszureichen scheint, war mir allerdings nicht klar. Von München nach München ist es ja nicht so weit, wie wir spätestens seit &lt;a href="http://www.sixtus.net/uploads/stoiber.mp3"&gt;Edmund Stoiber&lt;/a&gt; wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ob diese Kungeltheorie nun stimmt oder nicht, warum Winnacker sich nicht aufrichtig über die Mittelvergabe empören kann, ist damit wohl klar. Warum er aber so unbefangen seinen Senf dazu gibt, obwohl seine eigene Uni und seine Nachbaruni zu den drei Auserwählten gehören, das weiß ich noch immer nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Nachtrag:&lt;/span&gt; Münchner Winnacker ist übrigens nicht nur DFG-Präsident, sondern war auch der Vorsitzender des Bewilligungsausschusses. Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates &lt;a href="Peter%20Strohschneider"&gt;Peter Strohschneider&lt;/a&gt; empört sich nun heute &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/10/17/a0079.1/text"&gt;gegenüber der taz&lt;/a&gt;, dass das Verfahren „sauber gewesen” und alle Entscheidungen „streng wissenschaftlich getroffen worden” seien (was auch immer einem wissenschaftliche Methodik bei solchen Entscheidungen hilft). Strohschneider ist Germanistik-Prof an... genau, der Uni München.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Zuerst war das mein Freund aus Grundschulzeiten René, dessen Mutter meinen Großeltern erzählt hatte, dass er momentan im Lande ist. Ich bin also nach unserem Mittagessen da hin und seine Mutter hat mir auch aufgemacht, allerdings musste sie mir mitteilen, dass er unterwegs sei und erst zum Mittagessen wieder da wäre („mir esse um zwölf”, andere Familien nicht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dann also durch den aufgekommenen Schauer wieder zurückgestapft (das Haus liegt nur gut 100 m entfernt, ging also, vor allem mit Schirm) und habe meinem Opa eine Freude gemacht, indem ich mit ihm auf VHS überspielte Super-8-Filme geguckt habe. Leider hat mein Opa die Angewohnheit, immer ausführlich zu kommentieren, wer gerade zu sehen ist (was man schnell selbst erkennt) und wer von den zu sehenden Freunden schon tot ist (was morbide wirkt), aber keine Geschichten und Anekdoten zu den Bildern zu erzählen (was interessant wäre).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Vormittag hatte ich übrigens schon damit verbracht, ihm den Umgang mit dem neuen Videorecorder beizubringen. Der kann ShowView, was der ursprünglichen Idee nach auch meinem Opa ermöglichen sollte, Aufnahmen zu programmieren. Leider kamen wir in den circa zwei Stunden nicht über die Direktaufnahme des laufenden Programms hinaus. Jeder Informatiker sollte einmal im Leben meinem Opa die Bedienung eines technischen Gerätes erklärt haben. Danach sieht man Benutzeroberflächen mit anderen Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei dieser Videorecorder noch dazu tatsächlich eine Katastrophe war, was das anging. In Teilen des Menüs kam man mit den Hoch-/Runtertasten nach oben und unten, in anderen hat man damit die Werte verstellt und die sonst dafür vorgesehenen Links-/Rechtstasten bewegten die Markierung hoch und runter. Bravo, da hat sicher jemand stundenlang am Schreibtisch gesessen für. Aber wie gesagt, bis zu dieser Stolperfalle kamen ich gar nicht erst mit meinem Opa. Den Namen des Videorecorderherstellers habe ich mich leider nicht gemerkt, aber er stand auch nicht sehr groß irgendwo dran. Manchmal ist No-Name also doch nicht so das Wahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Filmen gab es dann Schwarzwälder Kirschtorte von meiner Oma, nachdem wir den ersten Kuchen vom Dienstag schon vernichtet hatten. Lecker! Hab gleich vier Stücke gegessen. Früher hab ich auch schonmal über eine halbe Torte auf einmal verputzt, aber man wird wohl auch nicht jünger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach bin ich bei strahlendem Sonnenschein wieder zu René und diesmal hat lange niemand aufgemacht und dann sein Vater, der immer eine angenehme Gemütlichkeit ausgestrahlt hat und mir nun im Bademantel an die Tür geschlurft kam, um mir mitzuteilen, dass René nun wieder weg wäre, weil er leider eine Verabredung gehabt hätte, aber dass er bei mir vorbeischauen würde. Na dann warte ich mal ab, wann er eine Lücke im Terminkalender hat =)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann bin ich wieder kurz zuhause vorbei und habe meine Oma gefragt, ob sie Einwände hätte, wenn ich einen Teil der Torte zu den Nachbarn entführte. Mit deren Sohn Jonas hatte ich nämlich auch immer einen guten Kontakt, wenn ich hier unten war und außerdem ist die ganze Familie recht angenehm und kultiviert. Mein Opa hasst sie, aber im Gegensatz zu meiner Oma, die sich davon ihr eigentlich gutes Verhältnis zur Nachbarin einschränken lässt, war mir das ziemlich schnurz. Ich habe also drei Stücke Torte rübergetragen und Jonas' Mutter gleich vor der Tür angetroffen, wo sie den Bewuchs aus der Abflussrinne am Bordstein entfernte, weil sie sich nicht die Schmach vom letzten Jahr geben wollte, wo der Nachbar von gegenüber ihre ganze Rinne gesäubert hatte. Nur auf die lobende Anerkennung musste er lange warten, weil sie das einfach nicht bemerkt hatten. Mir wäre es jetzt auch nicht aufgefallen, dass die eine Hälfte der Rinne schon anders aussah als die andere, aber ich hab wohl einfach noch nicht die richtigen Nachbarn gehabt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas war wie erwartet nicht da, aber wir haben uns eine lange Weile sehr nett unterhalten und der Kuchen kam erwartungsgemäß gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin dann direkt weiter zur dritten und letzten Station, zu einem Freund, der ebenfalls noch aus Grundschulzeiten stammt und den ich noch länger nicht gesehen hatte als René. Benedikt wohnt ganz oben im Dorf und ich hatte vergessen, wie Steil der Hunsrück ist. Zumindest im Vergleich zu Bielefeld und zu Paris erst recht. Ich bin froh, dass ich in Deutschland mit &lt;a href="http://dkenblog.blogspot.com/2006/06/stopping-aikido.html#c115131454202648100"&gt;Sport anfange&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da machte mir völlig unerwartet ein kleiner Junge auf, was schon an den rennenden Schritten hinter der geschlossenen Tür zu erkennen war. Darauf war ich nun gar nicht vorbereitet, aber der Kleine war es wohl schon gewohnt, völlig Unbekannte an der Tür anzutreffen und bat mich erstmal mit einer Geste rein. Eine Einladung der Eltern wäre mir lieber gewesen, aber was soll's. Den Flur entlang im Wohnzimmer sah ich dann Erwachsene und fragte unbeholfen: „Äh, ist Benedikt da?” Woraufhin ein auch etwas unbeholfenes „Nein... kommen Sie doch erstmal rein!” gerufen wurde. „Ja, ich... äh, zieh erstmal die Schuhe aus.” Das musste man nämlich da immer tun, an der Tür die Schuhe ausziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich traf dann Benedikts Mutter an und seinen Vater, der ein klitzekleines Minikind auf dem Arm hatte. Die meinten meinen Namen noch vage zu kennen, mein Gesicht allerdings gar nicht mehr. Dann kam noch Benes Schwester aus der Küche gestürmt und die Mutter fragte die erstmal, ob sie mich noch einordnen könnte. Ich erwiderte den prüfenden Blick nervös wie in die Kamera einer biometrischen Kontrolle grinsend und dachte bei mir nur: „Benedikt hat eine Schwester?!” Tja, wohl nicht nur das, sondern dank ihr auch noch zwei Neffen. Um Himmels Willen. Und dabei sah die nicht viel älter aus als ich. So wie Transsexuelle als Frauen in einem männlichen Körper gefangen sind oder umgekehrt, bin ich in einem zu alten Körper gefangen. Alle um mich herum gründen Familien und so Sachen, da komm ich nicht drauf klar. Vielleicht liegt das nur daran, dass meine Schulzeit sozial so verpfuscht war, aber ich komme mir vor, als hätte ich ein Jahrzehnt verpennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war das ganz kleine Kind erst drei Wochen alt, zumindest seiner Mutter zufolge. Sein Bruder legte vehement Widerspruch ein und sagte, es wären schon vier, aber ich glaube einfach mal der Mutter in dem Fall. Ich nehme an, dass sie da die eindringlicheren Erinnerungen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben dann bestimmt anderthalb Stunden da gesessen und uns unterhalten, wobei ich rausgefunden habe, dass Benedikt momentan in Asien ist, um die Seidenstraße mit dem Fahrrad nachzufahren, angefangen in Tadschikistan, das Ziel kommt auf die Kulanz der chinesischen Grenzer an. Pässe von 4000 Metern Höhe – ich hoffe, er ist nicht gedopt. Vielleicht wird er in Gutweiler sein, wenn ich im Oktober wieder hier herunterkomme, das wäre wirklich schön. Aber bis dahin konnte ich mal einen Teil seiner Familie ein bisschen besser kennenlernen. Auch ausgesprochen nette, interessante und vor allem angenehme Menschen. Und ich weiß noch, dass ich Benedikt früher schon um das Umfeld beneidet habe, in dem er großgeworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg nach draußen habe ich mir natürlich wieder meine Schuhe angezogen, die ich in alter Gewohnheit beim Reinkommen ausgezogen hatte und Benes Vater fragte vorsichtig, ob es bei ihnen früher so üblich gewesen wäre, dass ich das so ganz automatisch gemacht hätte. Eigentlich würden sie das ihren Gästen ja nicht mehr abverlangen, aber er wäre selbst so verwirrt gewesen am Anfang, dass er nichts gesagt hätte. Ich musste sehr grinsen :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie ist es aber schon ein sehr seltsames und aufregendes Gefühl, so lange nicht besuchte Orte und Menschen wieder aufzusuchen. Das ist ein ganz besonderer Nervenkitzel aus Erinnerungen und dieser „Was hat sich verändert?”-Erwartung. Und davon hatte ich eine Menge dieser Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch Jonas' Vater getroffen und mich kurz mit ihm unterhalten. Alles in allem ein sehr schöner und ereignisreicher Tag, auch wenn ich keine der erhofften Personen angetroffen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ha, und Benes Schwester war zu Schulzeiten mit einem Bielefelder zusammen und kannte die Stadt daher ein bisschen. Und ihr Freund war auf demselben Gymnasium wie ich. Hammer klein die Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt; Zu der Videorecordersache fällt mir noch ein: Die konsequente Ersetzung im Trierer Raum von „nehmen” durch „holen” erstreckt sich nicht nur auf das Abholen von Gewicht bei einer Diät („Isch hab allein letzt Woch 10 Pfund abgeholt!”) und Wortneuschöpfungen wie „mitholen”, sondern, wie ich nun hören musste, auch auf das Aufholen von Fernsehsendungen. Interessanterweise sind es aber trotzdem noch „Aufnahmen” und keine „Aufholungen” oder dergleichen. Nichtsdestotrotz würde ich gerne mal einen Trierer Historiker hören, ob der auch Schätzchen produziert wie: „Diese Festung wurde während ihrer ganzen Geschichte kein einziges Mal eingeholt.” Möglich erscheint es mir inzwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Nachtrag:&lt;/span&gt; Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der letzte Satz in Klammern des ersten Absatzes mindestens missverständlich ist. Ich zitiere nicht die arme Mutter meines Freundes sondern den Becker Heinz aus der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familie_Heinz_Becker"&gt;fast gleichnamigen Fernsehserie&lt;/a&gt;. Denn &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meine&lt;/span&gt; Oma ist es, die mit bald furchteinflößender Pünktlichkeit um Schlag zwölf Uhr das Essen auf dem Tisch stehen hat. In der Form kenn ich das sonst eben nur aus dem Fernsehen. Und es war immer so, dass ich nach dem Mittagessen zu Réne ging und dann genau in deren Mittagessenszeit reinrasselte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Ich kann nicht behaupten, dass mir sein Tod jetzt weniger unwirklich vorkäme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gestern schon gesagt war die Beerdigung in Luxemburg, wohin wir – das heißt meine Großeltern, Frédérics Vater, seine Frau Monique und ich – um halb neun aufgebrochen sind. Trotz einiger Verwirrungen wegen einer Umleitung waren wir noch eine halbe Stunde zu früh und mussten mit vielen anderen, die schon gekommen waren, bis um 10 Uhr vor dem Krematorium warten bis wir rein durften. Das Krematorium war ein bedrückender Backsteinbau unter einer Einflugschneise. Es waren sicher um die 60 Trauergäste da und die zum überwiegenden Teil sehr jung. Also viele Freunde von Frédéric. Das war sehr schön!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeremonie sollte unreligiös sein, hatte mir meine Oma vorher gesagt. Ein rednerisch geübter Mitarbeiter der Bestattungsfirma, der sich vorher über den Verstorbenen informiert hatte, sollte die Rolle des Priesters spielen. Es gab aber offenbar eine Planänderung, sodass ein rednerisch ungeübter Mitarbeiter der Kirche, der sich vorher nicht die Bohne informiert zu haben schien, den Job übernommen hat. Für die Zeremonie Variante „Religion, katholisch” war auch ein sterbender Jesus am Kreuz in messingener Garderobenständeroptik hereingefahren worden. Ein an sich schönes, aber leider digital nachbearbeitetes Foto zierte das Rednerpult, daneben stand auf einer niedrigen Steinplatte eine unangemessen funktional aussehende Urne. Auf den Rand der Steinplatte waren die Blumen und ein paar Kerzen verteilt. Diese Lieblosigkeit in den Details fand ich ziemlich schade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wenig ergreifende Rede wurde auch nicht gefolgt von persönlicheren Worten naher Verwandter und guter Freunde. Dabei hätte ich sehr gerne ein paar der versammelten Freunde gehört. War aber nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Beerdigung meiner Uroma war alles inklusive Gebäude waschecht katholisch, trotzdem hat der Pfarrer die Nichtgläubigen explizit aufgefordert, doch statt des Weihwasserkreuzes eine Geste ihrer Wahl zu machen, um sich persönlich zu verabschieden. Bei dieser kurzfristig christianisierten Feier war davon aber keine Rede, also hat es auch keiner getan. Und meine Auffalltoleranz war da überschritten, ich wollte nicht der erste sein, der aus der Reihe tanzt. Zumal auch noch dagegen sprach, dass man fast nichts anderes machen konnte. Bei meiner Uroma konnte man den Sarg berühren, bei Frédéric stand die wie gesagt nicht sehr zierende Urne außer Reichweite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hätte der Priester bei meiner Uroma um diese christliche Geste gebeten, hätte ich das sogar noch verstehen können, denn meine Uroma war religiös. Wenn demjenigen so eine Geste etwas bedeutet hätte, dann bitte. Aber so hat sie weder mir noch Frédéric etwas bedeutet und mich nur daran gehindert, mich vernünftig zu verabschieden, auch wenn ich nach dem Rumspritzen noch einen Moment verweilt bin, ungeachtet der Nachrückenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön hingegen war, dass während dieser Einzelverabschiedung sein Lieblingsstück gespielt wurde, auch wenn es „unangemessene” Technomusik war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach waren wir in eine Kneipe in Trier geladen, die ausgesprochen hübsch eingerichtet war und überhaupt ein angenehmes und freundliches Ambiente hatte. Dort lief auch dezente aber schöne Musik und es gab ein gutes Buffet. Leider war es schwierig, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, aber ich habe mich stattdessen mit meinem Onkel Rainer und Monique sehr angenehm unterhalten. Und da das letzte Mal als Kind war, war das in dieser Form völlig neu. Das war wirklich sehr schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden mussten aber dann auch schnell wieder aufbrechen, um ihren Flieger noch zu kriegen. Genau wie bei Peter wartete auch bei denen die Arbeit leider nicht. Also sind wir nach anderthalb ungefähr dann wieder aufgebrochen und zurück zu meinen Großeltern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Begeben Sie sich direkt dort hin. Gehen Sie nicht über Los. Zahlen Sie keine Verwarnungsstrafe.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/go_to_jail.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/go_to_jail.png" alt="Was schon in Monopoly nicht lustig ist, dürfte im echten Leben auf wenig Verständnis stoßen: Gefängnis für einen kleinen Fehltritt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem das Urheberrechtsgesetz  &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/03/dadvsi.html"&gt;ja&lt;/a&gt; im Rahmen der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DADVSI&lt;/span&gt; genannten Gesetzesinitiative hier in Frankreich schon von der Regierung zu einem Musikindustrie-&lt;wbr&gt;Lobbygesetz mit wenigen Alibi-&lt;wbr&gt;Verbraucherrechts-&lt;wbr&gt;Punkten hin verunstaltet wurde, kommt es jetzt Dank des Verfassungsrates &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/76082"&gt;richtig dicke&lt;/a&gt;. Der streicht nämlich auch gleich die Alibipunkte und lässt nur noch Kundenrechtswüste zurück. Hoffen wir, dass dieser &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&amp;msg_id=10893800&amp;amp;forum_id=101601"&gt;Kommentator&lt;/a&gt; im Heiseforum recht behält, der schreibt, dass das Gesetz in dieser Form völlig praxisuntauglich sei und somit den Weg zur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;licence globale&lt;/span&gt; nur beschleunigen würde. Diesen verstärkten Druck auf eine Entscheidung zwischen entweder und oder sieht auch der sozialistische Abgeordnete Christian Paul: „Dies zeigt, dass es nie einen dritten Weg gab zwischen Legalisierung und Bestrafung”, sagte er gegenüber &lt;a href="http://www.ratiatum.com/news3414_DADVSI_Le_Conseil_Constitutionnel_aggrave_la_loi.html"&gt;Ratiatum&lt;/a&gt; (via &lt;a href="http://www.pcinpact.com/actu/news/30397-DADVSI-premieres-reactions-apres-la-decision.htm"&gt;PC INpact&lt;/a&gt;). „Die Downloads werden weitergehen; ohne Entlohnung für die Rechteinhaber”, fügte das Mitglied der Nationalversammlung noch bedauernd hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/pirates_ye_be_warned_cut.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/pirates_ye_be_warned_cut.jpg" alt="Pirates ye be warned! Der zweite Teil des Karibikklassikers ist in Frankreich noch nicht angelaufen, da wimmeln die Straßen schon von echten Piraten. Und die haben nichts anderes als einen kurzen Prozess verdient." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auch das Blog &lt;a href="http://www.groupereflect.net/blog/archives/2006/07/le_conseil_cons.html"&gt;Groupe Reflect&lt;/a&gt; (via &lt;a href="http://tf1.lci.fr/infos/multimedia/0,,3320443,00-droit-auteur-web-enflamme-.html"&gt;TF1&lt;/a&gt;) begrüßt diese Klarstellung als Basis für eine künftige verbraucherfreundliche Gesetzgebung: „Im Grunde genommen hat der Verfassungsrat nur endlich seinen Job gemacht, soll heißen den um Kritikpunkte herummäandernden Gesetzestext wieder geradegezogen. Schluss mit den Basteleien, um die Fehler des Entwurfes abzuschwächen ohne einen Neubeginn zu wagen, Schluss mit einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DADVSI light&lt;/span&gt;, willkommen in Nötigung und Zwang gegenüber den Nutzern digitaler Medien, der technischen Innovation und der gesamten Softwarewelt. [...] Jetzt heißt es die Erklärungen des Kultusministers abzuwarten, was er zu tun gedenkt (meiner Meinung nach nichts) und vor allem sehen wir uns bei den Diskussionen im Vorfeld der kommenden Präsidentschaftswahlen, wo sich eine breite gesellschaftliche Debatte entwickeln wird.” (Übersetzung von mir mit zum erheblichen Umformulierungen, um den Sinn zu erhalten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.lefigaro.fr/medias/20060728.FIG000000182_droit_d_auteur_le_conseil_constitutionnel_balaye_une_disposition_phare.html"&gt;Figaro&lt;/a&gt; hegt ebenfalls „keinen Zweifel, dass dieses Thema in den anstehenden Präsidentschaftswahlkampf getragen werden wird”, um dort für die Stimmen der jungen Wähler zu sorgen, da diese an ein kostenloses Netz gewöhnt seien. Hoffen wir mal, dass das ungeachtet des Ausgangs dieser Wahlen zu einer Abschwächung der &lt;a href="http://www.audionautes.net/blog/index.php?2006/07/27/102-decision-du-conseil-constitutionnel-concernant-la-loi-sur-le-droit-dauteur-dadvsi-lassociation-des-audionautes-sinquiete-du-durcissement-de-la-loi-qui-menace-les-internautes-et-les-developpeurs-de-logiciels"&gt;laut Audionautes&lt;/a&gt; „härtesten Bestimmungen weltweit” führt. Und wer weiß, vielleicht ist dann ja auch die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Licence globale&lt;/span&gt; doch noch nicht ganz vom Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings wird das Gesetz nun erst einmal direkt im französischen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Journal_Officiel_de_la_R%C3%A9publique_Fran%C3%A7aise"&gt;Journal officiel&lt;/a&gt; veröffentlicht und ist damit bis auf weiteres in dieser zurechtgestutzten Form rechtskräftig, ohne weitere Runde durchs Parlament. Und die Präsidentschaftswahlen, auf die so gehofft wird, sind auch erst im Mai 2007. Mal sehen, was das bis dahin gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Überschrift raubkopiert von &lt;a href="http://www.newdimension-fr.net/news/1982.html"&gt;New Dimension FR&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Das Foto habe ich durch Zufall gefunden, nachdem ich mich kurz vorher darüber geärgert habe, dass es keine CC-Bilder zu Paris Plage auf flickr gab. Just-in-time-Uploading quasi. Vielen Dank an Olivier Daaram, der in seinem Stream noch viele weitere Bilder zu Paris Plage hat." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bild von &lt;a href="http://flickr.com/photos/daaram/"&gt;Olivier Daaram&lt;/a&gt;, unter &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ich war heute einen ersten Blick auf &lt;a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Paris-Plage"&gt;Paris Plage&lt;/a&gt; werfen. Das klingt zwar mit Absicht wie ein Urlaubsort am Meer namens Paris, ist aber eine relativ neue regelmäßige Sommerveranstaltung der Stadt Paris, wo für einen Monat ein Seineufer für Autos gesperrt wird und Fußgängern geöffnet wird. Gleichzeitig werden Palmen, Grünflächen, Sandstreifen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Brumisateurs&lt;/span&gt; (Zerstäuber) und sogar ein Schwimmbad aufgebaut. Gerade die Brumisateurs sind sehr geil. Ich kann zwar nicht direkt darunter hüpfen, aber auch in der Umgebung ist es angenehm kühl und außerdem macht es Spaß, den Leuten beim Erfrischen zuzugucken und den Kindern beim Spielen. Die haben die Erfrischung anscheinend irgendwie nicht so nötig, weil sie an anderer Stelle wie die Irren auf Trampolinen rumgehüpft sind. Bei über 30 Grad und dann standen die noch in praller Sonne. Ich konnte ja von all dem &lt;a href="http://static.flickr.com/62/195259684_7a08c10096_o.jpg"&gt;keine Fotos&lt;/a&gt; schießen, weswegen ich danach zur Fnac aufgebrochen bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte nämlich den „Nikon Support” (&lt;a href="http://www.deppenleerzeichen.de/?page_id=217"&gt;sic&lt;/a&gt;) so verstanden, dass ich die Kamera einfach bei einem zertifizierten Nikonhändler abgeben kann, damit das bekannte Problem mit unter anderem meinem Kameramodell dann repariert wird. Nach einer Warteschlangenodyssee über mehrere Schalter habe ich dann aber rausgefunden, dass die Fnac das sehr wohl reparieren kann, aber nur für einhundertirgendwas Euro. Ja, klar, träumt weiter. Also finde ich jetzt raus, wo ich das Ding abgeben kann oder muss es mal wieder selber auf Reisen schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos teuer, ich wollte in der Fnac dann noch den Tsotsi-Soundtrack kaufen, aber der kostete da wie auch schon bei Amazon angezeigt 20 Euro. Haha, guter Witz. Ich hätte die Hälfte noch überteuert gefunden. Irgendwo gehen da gewisse Vorstellungen auseinander. Ich will jetzt auch nicht behaupten, dass die 15 Euro, die die CD zuviel kostet, komplett in Lobbyarbeit gegen Raubkopierer gehen, aber ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass das alles in die Suche und Förderung von Nachwuchskünstlern geht. Dann käme bessere Musik im Radio!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab dann durch einen wundervollen Zufall direkt daneben den &lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails;aUrl=90006951&amp;artiId=4074421&amp;amp;nav=4765"&gt;Soundtrack&lt;/a&gt; zu den &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0372824/"&gt;Kindern des Monsieur Mathieu&lt;/a&gt; gefunden, den ich eh noch auf meiner Liste der zu besorgenden Musik hatte, was ich in dem Moment aber nicht mehr von mir aus gewusst hätte. Sechs Euro und ein paar Zerquetschte. War gekauft :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Man sagt ja, dass man sich irgendwie beschränken soll, um bessere Fotos zu machen. Zum Beispiel nur eine Brennweite verwenden anstatt dauernd zu zoomen. Seit heute habe ich solche Einschränkungen: 28mm, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperfokaldistanz"&gt;Hyperfokaldistanz&lt;/a&gt;, f10, 1/125 s, ISO 100, 36 Bilder. Es müssen Meisterwerke werden ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Nachdem ja meine &lt;a href="http://thebloeg.blogspot.com/2006/07/le-tour-sans-des-drogues.html#115246087850841736"&gt;Hoffnungen&lt;/a&gt; &lt;a href="http://thebloeg.blogspot.com/2006/07/karten-zum-selberfalten.html#115365092678659140"&gt;enttäuscht&lt;/a&gt; wurden, die Tour würde hier direkt um die Ecke vorbeizischen, habe ich mir mit meiner Oma den Start im Fernsehen angeguckt, wo man einen wunderschönen Helikopterblick auf den &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/11/lebenszeichen-und-wie.html"&gt;Parc de Sceaux&lt;/a&gt; hatte. Nachdem die Fahrer dann in Gefilde gestrampelt sind, die uns beiden nichts mehr sagten, habe ich mich in die Métro gesetzt und bin zu den Champs-Élysées gefahren. Als ich da wieder an die Oberfläche kam, war die Hölle los. Ich war genau da rausgekommen, wo die Tribünen aufgebaut waren, die die Sicht auf Ziellinie und Podium nur für Auserwählte möglich machen. Zu diesen Auserwählten gehörte ich ja auch einmal, in dem Jahr, in dem Jan Ullrich gewonnen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal musste ich mich aber mit den anderen durch die Menge kämpfen. Schon etliche Wagen der Werbekarawane hatten sich zwischen Grand und Petit Palais aufgebaut und erzeugten eine Volksfestatmosphäre, sodass die Menge, durch die ich musste, ziemlich anstrengend wurde. Ich bin dann erstmal hinter den Tribünen lang, weil ich den Champs-Élysées einfach so lange folgen wollte, bis ich ein guter Platz an mir vorbei käme. Blöderweise war dann aber am anderen Ende der Tribünen alles gesperrt, sodass ich den Weg komplett wieder zurück latschen durfte und dann bis zur Seine runter musste, um an dessen Ufer weiter in Richtung Place de la Concorde zu kommen. Ich hab dann aber nicht die erstbeste Gelegenheit ausgenutzt, mich an diesem Platz aufzubauen, sondern wollte gucken, ob der Jardin des Tuileries, der sich im Inneren des Rundkurses befindet, gesperrt war oder nicht. Ich bin also der Seine weiter gefolgt bis zur Passerelle Solférino, wo es einen Durchgang unter der Straße durch in den Tuileriengarten gibt. Der Garten ist umgeben von erhöhten Promenaden, sodass man dort einen tollen Blick in angenehmer Umgebung auf die achtmalige Umrundung haben würde. Und zu meiner großen Freude waren dort zwar viele Menschen, aber ich konnte mich noch bequem mit in die erste Reihe quetschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei habe ich mich nett mit einer Amerikanerin neben mir unterhalten, die ukrainische Eltern hatte, in Deutschland geboren war und dort bis sie acht war gelebt hat und nun in New York City wohnt. Leider konnte sie kein Deutsch mehr, nur noch ein bisschen Ukrainisch, sodass ich wieder mal gezwungen war, festzustellen, wie schlecht mein Englisch geworden ist hier. Sie meinte zwar, es wäre doch sehr gut, but I begged to differ, zumal im Vergleich mit vorher. Sie hat jedoch gemeint, das Vorurteil, dass Amerikaner keine Sprachen sprechen, träfe voll und ganz zu und sie würde ja auch nur Ukrainisch sprechen, weil ihre Eltern sich weiter zuhause mit ihr darauf unterhalten haben. Außerdem meinte sie, die Franzosen würden inzwischen richtig gutes Englisch sprechen, kein Vergleich mit noch vor einigen Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir mussten noch eine Weile warten bis die Fahrer endlich kamen, wobei sie wohl schon vier Stunden länger da stand, weil ihre Bekannten meinten, das währe notwendig. Naja, immerhin hatten sie sich so noch ein paar Stühle ergattern können, die in Pariser Gärten ja häufiger mal zur freien Benutzung herumstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kamen sie angerast, noch alle in einem Feld und ziemlich viele, sodass sie nicht so schnell wieder vorbei waren, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich hab natürlich nicht vergessen, auch ein paar Fotos zu machen und tatataaa! Hier die Herausforderung an eure Mustererkennung. Wer zuerst die Radfahrer entdeckt, kann sich ganz doll freuen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/tour_de_france1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/400/tour_de_france1.jpg" alt="Wie Marcel so schön sagte: „Andere Leute bezahlen viel Geld für solche Effekte!” Das musste ich also doch ausnutzen. Das Problem ist nur, die Fahrradfahrer zu finden auf diesem Bild." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es passierte dann noch einiges, eine kleine Gruppe setzte sich ab und wurde wieder eingeholt, aber wahrscheinlich wissen das diejenigen, die die Tour im Fernsehen verfolgt haben, besser als ich, denn da ich mir kein teures Augmented-Reality-System leisten konnte, das kleine Pfeile über die Fahrer einblendet, war ich zwar nah dran, aber schlecht informiert. Wo ich aus der Métro gestiegen war, stand zwar eine große Leinwand, aber ich war ja schließlich nicht extra hergekommen, um die Tour dann doch im Fernsehen zu gucken. Ich weiß jedoch nicht, ob die armen Schweine im Fernsehen gezeigt wurden, die den Anschluss ans Peleton verloren haben und das so kurz vor dem Ziel. Aber sie wurden trotzdem kräftig angefeuert von allen Zuschauern, das war ganz schön. Die Amerikanerin hat sich dann mit ihren Freunden auf den Weg gemacht, bevor noch alle Umrundungen abgeschlossen waren. Ich hatte dann immerhin wieder ein bisschen Platz, nachdem sich vorher so ein Arschloch ohne zu fragen einfach neben mich in die nicht vorhandene Lücke gedrängt hat, sodass ich meinen linken Arm auf dem ebensowenig vorhandenen Teil des Absperrgitters ablegen durfte. Da ich leider weder an Hauswände pinkele, noch Leuten ins Gesicht sage: „Ich war zuerst hier, du störst, verpiss dich!”, um mein Revier zu markieren und der Typ absolut resistent war gegen jede subtilere Art, ihm zu vermitteln, dass er unerwünscht ist, musste ich halt unbequemer stehen. Andere waren auch dreist indem sie immer laut schrien, wenn ein Polizist eine weggeworfene Wasserflasche eines Fahrers aufsammelte, waren ein paar Leute etwas weiter von mir entfernt, die aber keine einzige Flasche gekriegt haben. Die Polizisten haben die immer kleinen Kindern oder jungen Frauen gegeben, was mit Applaus vom Publikum quittiert wurde. Ich hab zuhause noch eine Mütze von einem Tour-de-France-Fahrer. Die ist auch wenigstens nur durchgeschwitzt und nicht angelüllert ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Nicht nett das. Jetzt aber konnte ich ihn mir endlich legal angucken und meine lange Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Wobei der Film mit Freude eigentlich nur am Rande zu tun hat, er ist zunächst einmal ziemlich schwer verdaulich. Aber es lohnt sich trotzdem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/tsotsi5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/tsotsi5.jpg" alt="Dieses Bild bitte großklicken. Tsotsi mit seiner Gang vor seiner rostigen Wellblechhütte, die auf dem Dach eines anderen Hauses gebaut ist und im Hintergrund der Blick über den riesigen Slum. Und dabei wunderschön." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zunächst einmal liebe ich es, wenn ein Film von hässlichen Dingen schöne Bilder zeigt. Und das ist hier absolut gegeben, durch die Ästhetik der Bilder sind die Lebensumstände eindrücklicher als durch jede Kinder-&lt;wbr&gt;in-&lt;wbr&gt;Afrika-&lt;wbr&gt;Doku. Untermalt wird das ganze durch einen tollen &lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails;?aUrl=90006951&amp;artiId=5360656"&gt;Soundtrack&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://www.tsotsi.com/english/mp3/02_bhambatha.mp3"&gt;Kostprobe&lt;/a&gt;) bestehend aus &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kwaito"&gt;Kwaito&lt;/a&gt; und anderer südafrikanischer Musik. Ein schönes lokales Flair kommt aber vor allem auch durch die Sprache auf. Der Film ist durchgehend untertitelt (ich hoffe auch in Deutschland) und gesprochen werden die Sprachen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikaans"&gt;Afrikaans&lt;/a&gt;, Englisch und vor allem &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tsotsitaal"&gt;Tsotsitaal&lt;/a&gt;, dem bizarr zusammengemischten südafrikanischen Straßenslang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/tsotsi1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/tsotsi1.jpg" alt="Tsotsi später im Film. Auch als jemand, der den Film nicht gesehen hat, dürfte man schon auf den ersten Blick den Sympathiegewinn erkennen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenn man die &lt;a href="http://www.ultimo-bielefeld.de/kr-film/f-tsotsi.htm"&gt;Geschichte&lt;/a&gt; über das Zusammentreffen eines skrupellosen Gangsters und eines kleinen Babys für kitschig hält, kann ich das sogar verstehen. Meine persönliche Kitsch-Schwelle ist jedoch niemals überschritten worden, ich fand die Entwicklung der Charaktere gut motiviert und nachvollziehbar und das Ende weder zu sehr Hollywood noch war es platte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-%2C_U-_und_F-Musik#E-Musik"&gt;E-Kultur&lt;/a&gt;-Dramatik auf Protagonist schieß tot. Eine schöne Geschichte vor einem packenden Hintergrund hervorragend umgesetzt... was will man mehr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Gleiches gilt für Staaten und Flaggen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Geht es noch jemandem auf den Zeiger, dass im Drumherum der Berichterstattung um den aktuellen Krieg („Konflikt”-&lt;wbr&gt;Euphemismen stinken!) im Libanon ständig Israel mit den Juden gleichgesetzt wird? Ja, natürlich weiß ich, dass Israel mehr jüdisch ist als zum Beispiel Deutschland christlich. Dass das Judentum für Israel mehr ist als nur die vorherrschende Religion und dass Israel für das Judentum ein Symbol ist. Und dass das Judentum einen schwereren Stand hatte als das Christentum. Aber wenn ich dann &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/07/21/a0140.1/text"&gt;lese&lt;/a&gt;, dass auch Juden nicht mehr ihre Meinung über die israelische Politik sagen können, weil es dann gleich dessen Existenzrecht und ihre Religion in Frage stellen würde... Bravo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint mir, so wie die Hisbollah menschliche Schilde verwendet, verwendet Israel religiöse Schilde zum Schutz nicht vor Bomben sondern vor Kritik. Und das sowohl aus den Reihen von Juden als auch von anderen Staaten. Israel ist aber, welchem Gott auch immer sei Dank, nicht das Judentum, sondern einfach nur ein Staat und dazu einer, der gewaltige Scheiße baut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; width: 250px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://flickr.com/photos/goliveira/192122193/"&gt;&lt;img style="border: 0px none ; margin: 0pt 0px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/192122193_f788811886_o.png" alt="Künstlerische Interpretation des neuen Libanonkrieges. Vielen Dank an „The Boy From Cerrado”, dass er seine Bilder unter die Creative-Commons-Lizenz gestellt hat." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bild von &lt;a href="http://flickr.com/photos/goliveira/"&gt;The Boy From Cerrado&lt;/a&gt;, unter &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ich selbst habe einmal jemanden kritisiert, weil er sich die Politik Israels ohne konkreten Anlass als Thema eines Smalltalks rausgesucht hatte. Ich finde dazu ist das Thema zu heikel und man kommt nicht zu unrecht bei so einer Aktion viel zu leicht in den Verdacht, ein Antisemit zu sein. Aber wenn Israel wegen offiziell zwei entführter Soldaten einen Krieg anfängt und ganze Stadtteile in Schutt und Asche legt, dann kann man als Jude genauso wie als Nichtjude, als Deutscher genauso wie als Nichtdeutscher sagen, dass man das dieses Verhalten missbilligt. Und wenn man ein Staats- oder Regierungschef ist, sollte man das sogar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh und eine letzte Bemerkung: Wenn ich „Israel” sage, meine ich natürlich den Staat als abstraktes Subjekt, nicht die Menschen, die darin leben und vielleicht genauso wenig davon halten, mit ihrer Regierung identifiziert zu werden, wie ich mit Merkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Und bevor ich wieder mehr Prügel kassiere als nötig: Dieser Artikel hat auch nichts damit zu tun, dass ich Israel als Alleinschuldigen hinstellen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag 8.8.:&lt;/span&gt; Na was ein Glück, eine &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/08/08/a0055.1/text"&gt;kritische Stimme&lt;/a&gt; aus dem Zentralrat. Und hier eine &lt;a href="http://www.zeit.de/online/2006/31/Libanon-Medienanalyse"&gt;gute Übersicht&lt;/a&gt; über die Berichterstattung verschiedener Zeitungen. In der Tat finde ich selbst, dass z.&amp;nbsp;B. die taz vielleicht etwas zu einseitig auf Israel einhaut. Nicht dass darüber in Vergessenheit gerät, dass die Hisbollah ein Verbrecherverein ist, der Zivilisten bombadiert und als Schutzschild benutzt. Nur ist Israels Regierung eben ein Verein, der als Reaktion auch Zivilisten bombardiert und die Gelegenheit nutzt, um eine wirtschaftliche Konkurrenz mit Waffengewalt auszuschalten. Ich denke das kann man getrost auch verbrecherisch nennen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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It's a plane! It's yet another comic adaption!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/superman8.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/superman8.jpg" alt="Ist es Neo? Ist es eine Actionfigur? Neeeiin, es ist SUPERMAN!" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eigentlich wollte ich ja in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0383574/"&gt;Fluch der Karibik 2&lt;/a&gt;, denn für diesen Film gibt es wie &lt;a href="http://www.filmeundso.de/faq/"&gt;Timo Hetzel&lt;/a&gt; richtig sagte mindestens zwei gute Gründe: Keira und Kneightley. Die karibischen Piraten sollten &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0383574/releaseinfo"&gt;laut IMDB&lt;/a&gt; auch schon am 6. Juli in Paris starten, am 2. August dann erst im Rest von Frankreich. Tja, leider scheint die Information zu stimmen, bis auf den Teil mit der Extrawurst für Paris. Mist. Hab ich mir halt &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0348150/"&gt;Superman&lt;/a&gt; angeguckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/superman1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/superman1.jpg" alt="Nein, das ist keine Zwischensequenz aus dem neuen Final Fantasy sondern der CGIern schimmernde Nacken von Brandon Routh." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für Superman, so dachte ich, gäbe es immerhin &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0348150/business"&gt;260 Millionen&lt;/a&gt; Gründe und zwar in Form kleiner grüner Scheine mit Illuminatensymbolen drauf. Ich weiß nicht, wo die ganzen Dollars hin sind, vielleicht in diverse Think Tanks, wie man aus so einer mal ganz ehrlich &lt;a href="http://www.archive.org/details/superman_1941"&gt;beschissenen Vorlage&lt;/a&gt; wie Superman noch einen halbwegs passablen Film machen soll. In die Spezialeffekte jedenfalls kann die ganze Kohle nicht geflossen sein, die waren nämlich überraschend schlecht. Ich meine nicht schlecht wie in total grottig, aber schlecht wie in für einen so teuren Hollywoodstreifen aus dem Jahr 2006 ein schlechter Scherz. Aber immerhin waren sie nicht blöd und die neue Kutte von Superman sieht auch in echt aus wie schlecht &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/3D-Computergrafik#Rendern"&gt;gerendert&lt;/a&gt;. So fällt nicht so sehr auf, wenn sie gerade wirklich nur schlecht gerendert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/superman10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/superman10.jpg" alt="Schnell wie eine Gewehrkugel, pünktlich wie eine Atomuhr: Superman hält nie jemanden davon ab, wertvolle Nahtoderfahrungen so lange wie möglich auszukosten." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Inhaltlich muss man zugeben, dass dafür, dass es quasi unmöglich ist, einen so gut wie allmächtigen Charakter in eine spannende Geschichte zu packen, dieses recht gut gelungen ist. Allerdings ist das ewige Gerette in allerletzter Sekunde schon nach der Hälfte des Films gehörig ausgelutscht... und der Film ist verdammt lang! Kann Superman nicht einfach mal eine Minute vor dem Exitus da sein anstatt Millisekunden davor? „Oho, wir werden alle sterben!” Ta tadaaaa tata tatatatataaaa! Superman! (Und das „Tatatadaaa” ist keine rhetorische Überzeichnung von mir, das ist so nah wie ich dem Film ohne Blechbläser kommen kann.) *gähn*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/superman3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/superman3.jpg" alt="Der freundliche Superheld von nebenan. Schwiegermamas Liebling hat einen kreativen Beruf und rettet in seiner Freizeit die Welt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Kontrast zwischen Supermans Tarnidentität und seiner Rolle als Retter der Menschheit ist hingegen noch ein recht interessantes Element, wenn auch ziemlich ernüchternd, weil natürlich die &lt;strike&gt;Trophäe&lt;/strike&gt;weibliche Hauptrolle dem sympatischen Trottel kaum Beachtung schenkt und derselben Person in dessen Superheldenrolle wegschmilzt wie Kryptonit im Hitzestrahl. Trotzdem ist hier das Moment zu finden, das mich auch positive Worte über den Film verlieren lässt. Clark Kent alias Superman zeigt hier menschliche Schwäche und wird so sympatisch, auch wenn er letztlich, wie es sich bei einem Superhelden sein sollte, die Gerechtigkeit über persönliche Motive stellt. Inwieweit er letzteren Anspruch sogar zu wenig erfüllt, wenn er mittels Supergehör und Röntgenblick seine Angebetete in ihrem Haus ausspioniert, mag man im Gegenteil sogar debattieren. Aber vielleicht ist das nur ein Zeichen der Zeit, in der ausspioniert werden einen nicht mehr groß zu stören hat. Und in der Tat achtet Superman natürlich die guten Sitten, indem er Lois Lane nur durch ihre &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wände&lt;/span&gt; guckt (und auch das nur solange sie angezogen ist) oder gleich auf die inneren Organe. Überwachung an sich ist also wohl nicht Kategorie Pfui.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/superman4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/superman4.jpg" alt="Klischee? Hat jemand Klischee gesagt? Ja, der Film hat solche Stellen, aber eigentlich hätte das auch schlimmer sein können. Immerhin ist sie der deutlich bessere Journalist." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aber egal, jedenfalls kann man letztlich mit gutem Willen vielleicht sogar den Machern des Films kein grundlegend mittelalterliches Geschlechterbild unterstellen, sondern Lois' Faible für Superhelden einfach auch als natürliche Schwäche auffassen. Denn allemal begrüßenswert ist, dass sie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ACHTUNG SPOILER!&lt;/span&gt; zum einen inzwischen trotz ihrer Liebe zu Superman inzwischen anderweitig verheiratet ist, trotzdem aber mit Clark Kent ein Kind hat, was ihr Mann aber nicht weiß. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;SPOILER ENDE.&lt;/span&gt; Das ist ein Element, was nicht in das übliche Hollywood-&lt;wbr&gt;Familien-&lt;wbr&gt;Pfannekuchen-&lt;wbr&gt;Klischee passt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/superman9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/superman9.jpg" alt="Peinlich: Der Bösewicht hat den deutlich besseraussehenden Mantel." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Bösewicht Lex Luthor ist immerhin auch ambivalent – allerdings zu platt ambivalent – gestaltet, indem er gerne klassische Musik mag, gebildet und kultiviert ist und über einen geistesgestört angehauchten Humor verfügt. Das hat man schon etwas zu häufig gesehen, irgendwie ist das genauso arm wie ein einfach nur eindimensional böser Gegenspieler. Ein nettes Detail ist hingegen, dass einer seiner Handlangergorillas plötzlich auch in die Tasten des Flügels greift. Das räumt zwar nicht mit dem „Kultur=Das Gute”-Stereotyp auf, aber immerhin ist es innerhalb dessen ein netter Gag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich bemüht, das Positive herauszuarbeiten und in der Tat langweilt man sich eher nicht in diesem Film, aber so richtige Begeisterung will auch nicht aufkommen. Da es schon fast eine Woche her ist, dass ich drin war, fällt es mir schon recht schwer, etwas darüber zu schreiben, weil ich das meiste wieder vergessen habe. Kein Film, der hängen bleibt. An was ich mich erinnere ist der Kinoangestellte, der nach der Vorstellung beim Müllsammeln das Pärchen neben mir angequatscht hat, um sich darüber auszulassen, wie sehr ihn der Film enttäuscht hatte. Mich hat er nicht so sehr enttäuscht, ich hatte von Superman nicht übermäßig viel erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Superman"&gt;Wikipediaartikel zu Superman&lt;/a&gt; habe ich gelesen, dass Superman in letzter Zeit nicht mehr so albern war wie früher und wohl etwas mehr Substanz hatte als in seiner Anfangszeit:&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a nicetitle="1986" href="http://de.wikipedia.org/wiki/1986"&gt;1986&lt;/a&gt; modernisierte Comicautor &lt;a nicetitle="John Byrne" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=John_Byrne&amp;action=edit" class="new"&gt;John Byrne&lt;/a&gt; den Mann aus Stahl, indem er ihn gleichsam neu erschuf. Superman wurde vieler Kräfte beraubt und menschlicher gemacht. [...] Seit dieser „Byrne-Revamp” genannten, tiefgreifenden Veränderung Supermans durch John Byrne wird Clark [...] als der eigentliche Charakter angesehen, Superman dagegen als seine Geheimidentität: „Clark ist das, was ich bin – Superman ist das, was ich sein kann” (TV-Serie „Lois &amp;amp; Clark”). Byrne ging es darum, den Helden zu vermenschlichen und so für den Leser greifbarer zu machen. Durch den Film &lt;a nicetitle="Superman Returns" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Superman_Returns"&gt;Superman Returns&lt;/a&gt; wird man aber wohl auch in den Comics wieder zur engelshaften Darstellung der Figur übergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Na bravo, denn dieses „Byrne-Revamp” klang ja ganz und gar nicht verkehrt. Insofern muss ich mein bisschen Lob am Film vielleicht relativieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/superman-serie1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/superman-serie1.jpg" alt="Hier stößt Superman mit Lois gerade durch die Wolkendecke hinauf zu den Sternen. Szene aus der Kabel-1-Ausstrahlung der alten Fernsehserie." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt; Ja waren die Effekte denn in der Serie so viel schlechter? ;) Aber ok, zugegeben, die Armhaltung beim Fliegen war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;noch&lt;/span&gt; peinlicher. Das fand ich schon ein unwürdiges Ende für Matrix 1.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Die Niederlage Deutschlands habe ich vor dem heimischen Fernseher verfolgt, sodass ich da wenig zu erzählen brauche. Für das erfolgreichere Halbfinale Frankreichs wurde das zweitgrößte Stadion von Paris geöffnet, der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzenparkstadion"&gt;Parc des Princes&lt;/a&gt;. Allerdings wurde der nur ungefähr &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ehrliche_ansicht_parc_des_princes.jpg"&gt;zur Hälfte voll&lt;/a&gt;, sodass es rein optisch kein Vergleich mit dem Stade Charléty war. Die Atmosphäre war allerdings trotzdem gigantisch. Und es waren gleich drei Bildschirme aufgebaut. Allerdings war alles voller Sicherheitsleute, man durfte nicht auf den Rasen und es gab Eintrittskarten, die einem sagten, in welchen Teil der Tribüne man gehörte. Alles etwas weniger entspannt als im Stade Charléty und das obwohl man Flaschenverschlüsse mit reinbringen durfte. Oh, kleines Detail am Rande: Als am Ende Villepin sich zum Spiel geäußert hat, hat man deutlich gemerkt, dass er immer noch nicht sehr beliebt ist vor allem bei der jüngeren Bevölkerung ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkt nach dem Spiel habe ich mich auf den Weg zur Feier auf den Champs-Élysées gemacht. Die Métrostationen in unmittelbarer Nähe des Stadions waren gesperrt, also musste ich einige Zeit laufen, um dann in eine brechend volle Métro zu steigen, nicht ohne vorher bemerkt zu haben, dass sogar die Anzeigemonitore in der Station nur ein „Allez les bleus” auf blauem Grund zeigten anstelle von Statusmeldungen zum Métroverkehr. Dass es so voll war machte aber ausnahmsweise einmal nichts, weil die feiernde Masse von Menschen hüpfend und grölend die ganze Métro zum Wippen gebracht hat und sogar diejenigen, die sichtlich wenig von der Fußballeuphorie hielten, konnten nicht umhin, das ganze ebenso sichtlich irgendwo doch gut zu finden. Schön waren auch die Gesichter der Leute, die die vollgepackte Partymétro in ihrer Station haben einfahren sehen und sich entscheiden mussten, ob sie sich da noch reinquetschen wollten. Die einzigen, die schlecht gelaunt waren, war eine Familie englischsprachiger Touristen, die wohl einfach ihr Kind ins Bett kriegen wollten und keinen Bock auf Party hatten. Haben dann die Leute an der Tür angepampt anstatt landesüblich einfach so lange zu schieben, bis man einsteigen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/72/186322772_8cd22ab19c_o.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://static.flickr.com/72/186322772_8cd22ab19c_o.jpg" alt="Photomontage einer Aufnahme des Triumphbogens mit Feuerwerk im Hintergrund und eines seperat aufgenommenen Feuerwerkskörpers von derselben Feier auf den Champs-Élysées im „Vordergrund”. Ich war es leid, an einer Laterne gelehnt und um meine Kamera fürchtend (viel Volk unterwegs und sicher nicht alle mit großem Respekt vor der gesellschaftlichen Konvention des Privateigentums) zu warten, bis eine Rakete rechts oben explodieren würde, wo ich sie für die Komposition brauchte." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich bin dann unter dem &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Place_de_l%27%C3%89toile"&gt;Place de l'Étoile&lt;/a&gt; ausgestiegen, wo sich ein paar andere schlecht gelaunte Leute daran machten, einander zu verprügeln. Einen Bogen zu machen erschien mir eine gute Idee und so kam ich wohlbehalten auf die auf ihren ganzen 2 km Länge mit Menschen überschwemmte Prachtstraße, wo unablässig Raketen abgeschossen und die typischen &lt;a href="http://flagrantdisregard.com/flickr/onblack.php?id=182354587&amp;size=large"&gt;roten Leuchtfackeln&lt;/a&gt; geschwungen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich dann rechtzeitig vom Acker gemacht (no &lt;a href="http://pda.leo.org/frde?lp=frde&amp;amp;search=champ"&gt;pun&lt;/a&gt; intended), um noch eine der letzten Métros zu kriegen und nicht in Auseinandersetzungen mit der Polizei zu geraten, die ungefähr eine Stunde später anfingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/69/186323019_3ce4db67c9_o.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/69/186323019_3ce4db67c9_o.jpg" alt="Feuerwerk aus Prinzip im Hintergrund, lange Gesichter im Vordergrund. Aber es waren auch Stimmen wie „War doch trotzdem ein netter Abend” zu hören, so richtig schlecht hat es niemand aufgenommen, den ich gesehen habe. Nur eben die Leute, die schon auf die Gelegenheit gewartet haben, um Ärger zu machen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Spiel um den dritten Platz habe ich dann wieder im Stade Charléty geguckt, das Finale wollte ich wieder im Parc des Princes gucken, nachdem feststand, dass das neuere und fast doppelt so große &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stade_de_France"&gt;Stade de France&lt;/a&gt; nicht aufgemacht würde. Blöderweise war ich zu spät dran, habe von den beiden einzigen Tore vor dem Elfmeterschießen von in den  sich erst nach einer Viertelstunde zur Haltestelle bequemenden Bus zusteigenden Fahrgästen erfahren und stand dann auch noch vor verschlossenen Toren im anscheinend diesmal randvollen Prinzenparkstadion. Spitzenklasse. Zum Glück war gleich nebenan direkt das nächste (und damit dritte und letzte) Stadion mit &lt;a href="http://www.taz.de/blogs/wortistik/2006/07/03/schau-arena/"&gt;Gruppengucken&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/paris_aime_les_bleus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/paris_aime_les_bleus.jpg" alt="Paris aime les bleus - Paris mag die Blauen. Auch im Parc des Princes hat sich das Rathaus, das die Veranstaltung finanziert hat, gut in Szene gesetzt und zum textlich fragwürdigen aber stimmungsmäßig bombastischen „I will survive” einen „Die Stadt Paris heißt Sie willkommen im Parc des Princes”-Schriftzug mit Logo eingeblendet, nachdem in einem kurzen Film die Erfolgsgeschichte von Zinédine Zidane gefeiert wurde. RTL ist auf den Zug aufgesprungen und ließ nach der WM überall optisch an das hier abgebildete Plakat angelehnte Anzeigen aufhängen, die sich einfach nur „Merci” lesen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Stadion hieß Jean Bouin und war etwas kleiner als das Stade Charléty und vom Publikum her unangenehmer. Alkohol und Flaschenverschlüsse waren auch hier verboten, dafür durfte man wieder auf den Rasen. Allerdings war es schwierig ein paar Vollpflaumen weiter vorne klarzumachen, dass es eine in hohem Maße asoziale Idee ist, während der besonders spannenden Stellen im Spiel vor lauter Aufregung aufzuspringen, sodass ich eine Reihe Torchancen nur als „ooooOOOOH... aaaah” hörte und nicht selber gesehen habe. Irgendwann hatten sie es dann begriffen, dafür fing ein völlig Zugedröhnter hinter mir an, in sein wahrscheinlich nur ein Freizeichen von sich gebendes Handy zu tiradieren: „Ich ficke deine Mutter du Hurensohn! Ja, Zizou ist der Beste, ich ficke dich, komm doch her! Deine Mutter ist eine Hure, ich ficke die gleich. Du bist ein Hurensohn und ich ficke deinen Arsch! Jaja, komm her, nach dem Spiel ficke ich deine Mutter!” Keine Ahnung, eine Viertelstunde lang mindestens. Das ging einem ziemlich schnell gehörig auf die Nüsse, zumal er wie schon zu erahnen nicht gerade kreativ war was seine Beleidigungen anging und mir ab und an seine unkoordinierten Gliedmaßen in den Rücken bohrte. Zur Verlängerung hin hab ich mich deswegen aus dem Staub gemacht und einen Platz auf der Tribüne ergattert, nachdem ich vorher noch die komplett unbeleuchtete Herrentoilette aufgesucht hatte, wo Leute verzweifelt im Stockfinstern mit Handys und Feuerzeugen die Pissoirs gesucht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/kapuzenmann.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/kapuzenmann.jpg" alt="Kapuze auf dem Kopf mitten im Sommer? Eher kein Fall von Schüttelfrost." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach der Aufregung um Zidanes Kopfstoß und dem nicht sehr aufheiternden Ende des Spiels verdrückten sich dann alle aus dem Stadion und ein paar Leute fingen schon an, sich Tücher ums Gesicht zu binden, Kapuzen aufzusetzen und oben genannte Leuchtfackeln anzuzünden. Gut dass die keine Flaschenverschlüsse hatten, du. Auch auf dem Weg zur Métro waren ein paar Typen, die hasserfüllt Zerbrechlichen gegen Hauswände gepfeffert haben und ein anderer hat einen Sonnenschirm von einer Imbissbude mitgehen lassen. Und auch wenn auf den Champs-Élysées wohl trotzdem etwas gefeiert wurde, hab ich mich lieber nach Hause gemacht und die nächsten Tage die Diskussion um Zizous Motive verfolgt. Erst haben ihm viele aus Frust die Schuld am verlorenen Finale gegeben, aber inzwischen ist gemeinhin Konsens, dass Materazzi die Hauptsau ist, Zizou einen tragischen Aussetzer hatte und trotzdem der Held der Nation sein darf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Russell wirkt etwas elitär-abgehoben, so pfeiferauchend wie er sich dort abbilden lässt und in der Tat wurde ihm von seinen Kritikern Nähe zur Aristokratie vorgeworfen. Auch wenn er das nie abstritt, ist seine Philosophie alles andere als aristokratiefreundlich (siehe auch „The Praise of Idleness”)." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Man mag es meinem Blog ob der Vielzahl der Filmkritiken nicht ansehen, aber gelegentlich lese ich auch noch Bücher. Also diese zusammengehefteten Papierstapel mit den kleinen schwarzen Zeichen darin. Und einen besonders großen dieser Stapel habe ich vor ein paar Wochen endlich zu Ende gelesen: Die &lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails;?aUrl=90006951&amp;artiId=2834036&amp;amp;nav=1"&gt;Philosophie des Abendlandes&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertrand_Russell"&gt;Bertrand Russell&lt;/a&gt;. Bevor die Ersten ihren Mauscursor richtung X bewegen, möchte ich etwas über die Gründe dafür spekulieren: Obwohl es Aufgabe der Philosopen sein sollte, sich systematisch mit gewissen Fragen zu beschäftigen, argumentieren viele (natürlich bei weitem nicht alle) völlig am gesunden Menschenverstand vorbei (sei es der heutige gesunde Menschenverstand oder auch schon der gesunde Menschenverstand der damaligen Zeit). Meistens sucht man in der Philosophie jedoch Antworten auf Fragen, die einem der gesunde Menschenverstand oder die eigene Logik nicht beantworten können. Was man in der Regel nicht sucht, ist eine komplizierte Theorie, die einem im Wesentlichen erklärt, dass der eigene gesunde Menschenverstand überhaupt nichts mit der Realität (oder etwas anderem Wichtigen) zu tun haben kann. Das schafft Frustration und mag manche davon überzeugt haben, dass Philosophie nichts ist, was sie zu interessieren bräuchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bertrand Russell ist nun so erfrischend, weil er zwar nicht mit dem gesunden Menschenverstand argumentiert und ihn auch nur sehr selten überhaupt erwähnt, aber es fehlt die Schere, die zwischen dem eigenen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;common sense&lt;/span&gt; und dem, was man liest, auseinandergeht. Dass er dabei hervorragend  beobachtet, argumentiert und  sehr schöne Ideen entwickelt, macht es nur umso erfreulicher, sich durch seine Texte zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich nicht gleich durch das 850 Seiten starke Buch arbeiten will, kann sich ja einen kürzeren Aufsatz wie &lt;a href="http://www.positiveatheism.org/hist/russell0.htm"&gt;Why I am not a Christian&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.zpub.com/notes/idle.html"&gt;The Praise of Idleness&lt;/a&gt;, das etwas längere &lt;a href="http://fair-use.org/bertrand-russell/the-elements-of-ethics"&gt;The Elements of Ethics&lt;/a&gt; oder einen anderen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bertrand_Russell#Writings_available_online"&gt;hier verlinkten&lt;/a&gt; Text durchlesen oder überfliegen. Wer wegen der atheistischen Haltung des ersten Textes in einen Abwehrreflex gerät, dem sei gesagt, dass ich bis weit über die Hälfte des Buches hinaus nicht sicher war, ob Russell religiös wäre oder nicht. Zwar konnte ich es mir wegen seiner sehr stark vernunftgeprägten Denkweise schlecht vorstellen, aber man weiß ja nie (was übrigens nicht heißt, dass er die Emotion verteufelt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich werde mal zum Buch selbst kommen. Es ist eine „Geschichte des philosophischen Denkens”, wie Russell es selbst an einer Stelle nennt. Dabei wird die Idee umgesetzt, die Russell vertritt, dass Philosophie beziehungsweise Geisteshaltung einer Zeit und politische und soziale Umstände sich gegenseitig Beeinflussen. Um wirklich zu verstehen, warum eine Philosophie aufkam, muss man das Umfeld und die Zeit des Philosophen betrachten und viele politische Strömungen wurden nicht zuletzt durch gedankliche Vorarbeit in Form einer bestimmten Philosophie ermöglicht oder befördert. Oder um es mit seinen eigenen Worten aus dem Vorwort zu sagen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den meisten philosophischen Geschichtswerken steht jeder Philosoph gleichsam im luftleeren Raum, seine Ansichten werden zusammenhanglos dargestellt, bestenfalls wird eine Beziehung zu früheren Philosophen zugestanden. Ich hingegen habe versucht, jeden Philosophen, soweit mit der Wahrheit vereinbar, als Ergebnis seines &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Milieus&lt;/span&gt;, seiner Zeit- und Lebensumstände zu zeigen, als Menschen, in dem sich Gedanken und Empfindungen kristallisierten und verdichteten, die, wenn auch unklar und unkonzentriert, der menschlichen Gemeinschaft eigen waren, der er angehörte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Dabei geht Russell nicht davon aus, dass sein Leser bereits über umfassendes geschichtliches Wissen verfügt und er geht natürlich auch nicht davon aus, dass man bereits großes philosophisches Vorwissen hat. In einer angenehmen Mischung aus geschichtlichen und philosophischen Erläuterungen wird dann die Geschichte Europas von seinen Anfängen im antiken Griechenland bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stil ist Interesse erweckend und nicht selten sogar lustig und man merkt insbesondere, dass hier jemand schreibt, der selbst etwas zu sagen hat und nicht mechanisch die Erkenntnisse der letzten Jahrtausende wiedergibt. Dabei wird aber stets zwischen Vorstellung der Theorien und den Kommentaren dazu klar getrennt (wenn auch glücklicherweise nicht immer nach einem starren Schema wie „Vorstellung, Kommentar, Vorstellung, Kommentar...”). Die Kritik der philosophischen Modelle ist dabei messerscharf und gerne sehr pointiert. Und weil Russell Vertreter der „&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analytische_Philosophie"&gt;Philosophie der logischen Analyse&lt;/a&gt;”, wie er es nannte, war, sind sie immer sehr angenehm zu lesen und vor allem schwafelfrei. Es kam schon einmal vor, dass ich gerne über ein Argument diskutiert hätte, aber das war die Ausnahme, bei der Dicke des Buches nicht anders zu erwarten und Russell wäre wahrscheinlich der letzte gewesen, der behauptet hätte, dass seine Meinungen absolut und der Weisheit letzter Schluss seien. Und genau das macht sie brauchbarer als die Meinung derjenigen, die ihre Auffassungen für die ewige Wahrheit schlechthin halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei seiner Kritik anderer Philosophen verliert er nie aus den Augen, dass er es hier mit großen Köpfen zu tun hat, so sehr ihre Ansichten aus heutiger Sicht auch unhaltbar wirken mögen. Oder wie ich vor einer Weile in einem Gespräch mit Steve die Kritiken Russells kommentierte: „Es gab glaub ich noch keinen Philosophen, den er nicht in der Luft zerrissen hätte – allerdings oftmals mit sehr viel Hochachtung ;)” Um Russell wieder selbst zu Wort kommen zu lassen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Will man einen Philosophen studieren, so ist die richtige Einstellung ihm gegenüber weder Ehrfurcht noch Geringschätzung, sondern zunächst eine Art hypothetischer Sympathie, bis man in der Lage ist, nachzuempfinden, was der Glaube an seine Theorien bedeutet; erst dann darf man ihn kritisch betrachten, und das möglichst in der geistigen Bereitschaft eines Menschen, der von seinen bisher vertretenen Ansichten unbelastet ist. Geringschätzung würden den ersten und Ehrfurcht den zweiten Teil dieses Vorganges beeinträchtigen. Zweierlei ist stets zu bedenken: dass man bei einem Mann, dessen Anschauungen und Theorien des Studiums wert sind, schon eine gewisse Intelligenz voraussetzen darf, dass es aber andererseits wahrscheinlich keinem Menschen gegeben ist, über irgendeinen Gegenstand die vollkommene und letzte Wahrheit erkennen zu können. Wenn ein intelligenter Mensch eine Ansicht vertritt, die uns offensichtlich unsinnig erscheint, sollten wir nicht zu beweisen suchen, dass doch etwas Wahres daran sei, uns vielmehr um die Einsicht bemühen, warum diese Anschauung jemals richtig &lt;span style="font-style: italic;"&gt;erscheinen&lt;/span&gt; konnte. Diese Übung in historischer und psychologischer Einfühlung erweitert den Bereich unseres Denkens; außerdem können wir uns dann leichter vorstellen, wie töricht viele unserer eigenen, uns liebgewordenen Vorurteile einem Zeitalter von anderer geistiger Veranlagung erscheinen mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Ich möchte einfach ein Beispiel anführen, knappe 600 Seiten später, wo Russell selbst so nett ist, uns ein Beispiel für eine potentiell törichte Haltung zu nennen, die momentan aber niemand auch nur in Zweifel zieht. Es geht grade um die Lehre von der erblichen Macht mit ein paar Auszügen eines Mannes namens &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sir_Robert_Filmer"&gt;Sir Robert Filmer&lt;/a&gt;, die einem modernen Leser sehr archaisch vorkommen müssen und bei denen man Probleme hat sich vorzustellen, wie tatsächlich jemand daran glauben konnte. In diesem Kontext bemerkt Russell:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist merkwürdig, dass die Ablehnung des Erblichkeitsprinzips auf politischem Gebiet in demokratischen Ländern fast ohne Wirkung auf die wirtschaftliche Sphäre geblieben ist. [...] Wir halten es noch für natürlich, dass man seinen Besitz seinen Kindern hinterlässt; das heißt, wir erkennen im Prinzip Erblichkeit an, wo es sich um wirtschaftliche Macht handelt, lehnen es aber auf dem Gebiet der politischen Macht ab. Politische Dynastien sind verschwunden, wirtschaftliche  jedoch existieren weiter. Ich spreche im Augenblick weder für noch gegen diese uneinheitliche Behandlung der beiden Machtformen; ich mache nur darauf aufmerksam, dass sie existiert und dass sich die meisten Menschen ihrer gar nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Dass das Buch über den erhellenden Inhalt hinaus auch angenehm zu lesen ist, ist vor allem auch deshalb nicht anders zu erwarten gewesen, weil Bertrand Russell immerhin 1950 den Literaturnobelpreis erhalten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt also ein Buch, das ich jedem, der nicht bereits über eine umfassende Allgemeinbildung im philosophischen Bereich verfügt, nur dringend empfehlen kann, auch wenn ich sehr wohl weiß, dass es kein Buch ist, das man sich mal gerade so als Klolektüre zwischen zwei Fußballspielen reinpfeift. Aber wenn ihr die Zeit gefunden haben werdet, werdet ihr es nicht bereuen, da bin ich sehr sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leichter Tobak ist es aber oftmals nicht und deswegen empfehle ich jedem, seine Gehirnkapazitäten möglichst frei zu halten, indem er das Buch in seiner Muttersprache liest. Die Übersetzung, die ich hatte, ist leider nicht perfekt und vor allem schlecht korrekturgelesen, aber ich denke nicht, dass durch eine Übersetzung an sich groß Information verloren gehen (immerhin ist es kein literarisches Werk in dem Sinne) und wo es um Feinheiten der englischen Sprache geht, sind entsprechende Übersetzerkommentare vorhanden und es wurde auf eine Übersetzung der speziellen Begriffe verzichtet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Die Konzerte selbst sind umsonst, allerdings kostet der Park zwei Euro Eintritt (vier unermäßigt), so viel allerdings nur, wenn irgendwelche Veranstaltungen sind. Eintritt also hintenrum. Aber bei zwei Euro kann man trotzdem nicht meckern und außerdem, so dachte ich mir, kann ich mir bei der Gelegenheit auch noch ein bisschen den Park angucken. Ich bin allerdings zum einen bei der beeindruckenden Burganlage &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Vincennes"&gt;Château de Vincennes&lt;/a&gt; hängengeblieben, zum anderen habe ich auch nicht damit gerechnet, über eine halbe Stunde anstehen zu müssen, um überhaupt in den Park zu kommen. Und dabei gab es schon vier Schlangen, allerdings war keine davon nennenswert im Schatten gelegen. Und selbst in dem wären es ja schon über 30 Grad gewesen. Danach war mir irgendwie komisch und ich hab mir möglichst schnell ein schattiges Plätzchen gesucht, wo ich den Beginn des Konzerts abgewartet habe. Sitzplätze gab es natürlich keine mehr, also das ganze im Stehen. Angeblich sollte der wohl bekannte Trompeter &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roy_Hargrove"&gt;Roy Hargrove&lt;/a&gt; spielen und kurz vor dem Konzert schwärmte auch noch einer davon, das sei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;das&lt;/span&gt; Konzert des ganzen Festivals, aber nachdem ich nachher meine Fotos mit welchen von Roy Hargrove verglichen habe, konnte ich nicht bestätigen, dass er da war. Naja, ich kannte ihn eh nicht und ich fand das Konzert gut und das ist ja die Hauptsache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/schlagzeuger.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/schlagzeuger.jpg" alt="Der Schlagzeuger während eines sehr geilen (und sehr langen) Solos." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Jazz macht im Stehen aber deutlich weniger Spaß und wenn ich mir noch ein Konzert angucke, dann erscheine ich definitiv früh genug, dass ich noch einen Sitzplatz kriege. Ich habe auch kurz überlegt, ob ich hoch pokere und auf mein mutmaßliches &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/07/deutschland-gegen-argentinien.html"&gt;journalistisches&lt;/a&gt; &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/06/die-fte-de-la-musique.html"&gt;Aussehen&lt;/a&gt; setze, um mir einen Platz in der ersten Reihe zu sichern, wo die ganzen Profifotografen rumsprangen, aber ich glaube die weißen Kärtchen trugen sie nicht nur als Schmuck. Wer Genaueres über das Konzert wissen will und Französisch spricht, wird sicherlich in &lt;a href="http://www.mobjazz.com/2006/07/no-jazz-et-rh-factor-au-parc-floral.html"&gt;diesem fachkundigeren Artikel&lt;/a&gt; fündig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="spiel"&gt;&lt;/a&gt;Daraus, den Park zu besichtigen wurde auch nach dem Konzert nichts, weil ich zum einen durch das lange Stehen in der Hitze mal wieder keinen Nerv darauf hatte und weil ich zum anderen auch langsam in die Puschen kommen musste, um noch einen netten Platz im Stadion zu bekommen. Denn ich hatte schon so eine Ahnung, dass es voll werden würde.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/viertelfinalpanorama_klein.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/viertelfinalpanorama_thumb.jpg" alt="Panoramaaufnahme des Hexenkessels Charléty. Unter Abwesenheit der Mannschaften feuerten unzählige Fans diese an." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;War auch genau richtig, meine Vermutung. Ich kam noch rechtzeitig, um meinen Wunschplatz mit dem schönsten Blick auf die Menge zu kriegen, aber das Stadion füllte sich sehr schnell, bis schließlich jeder einzelne Platz mit Blick auf die Leinwand besetzt war. Die Stimmung war atemberaubend und die Zeitungen gaben die Besucherzahl mit „mehrere Zehntausend” an. Und dabei weiß ich noch von einem anderen Stadion in Paris, dass das Spiel übertragen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das beste an der Sache war, dass keine störenden Sportler Platz im Stadion beansprucht haben, sodass der gesamte Rasen auch voller Leute war. Als La-&lt;wbr&gt;Ola-&lt;wbr&gt;Wellen (möge mir niemand &lt;a href="http://www.lemotox.de/post.php?ID=11"&gt;Silbenverschwendung&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.lemotox.de/post.php?ID=46"&gt;vorwerfen&lt;/a&gt;) durchs Stadion liefen, erreichten diese auch das Publikum auf dem Spielfeld und das war ein absolut umwerfender Anblick. Wie ein riesiger, menschlicher &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domino_Day"&gt;Domino Day&lt;/a&gt;. Man sollte La Ola nur noch auf großen Flächen machen, nicht auf engen Bahnen von Menschen :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/plastikdeckel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/plastikdeckel.jpg" alt="Diesmal war ich echt ne harte Sau. Ich habe einfach diesen Plastikdeckel ins Stadion geschmuggelt, wohl wissend, dass sie verboten sind. Krass illegaler Flaschenpirat, ich." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Sicherheitsleute habe ich diesmal ausgetrickst. Ich habe zwar vorbildlich getan und den Deckel meiner zweiten Wasserflasche vor ihren Augen in den Mülleimer geschmissen. Was sie aber nicht wussten war, dass ich vorher schon eine Flasche Wasser getrunken hatte und dessen Deckel vorsichtig in einem kleinen Fach meines Rucksacks versteckt habe. Ha! Das traurige ist, dass es mit einem Klappmesser genauso gut funktioniert hätte. Obwohl ich mir bei dem vollen Stadion durchaus vorstellen konnte, dass man mit einer zugeschraubten Wasserflasche Mist bauen kann, wenn man sie nach Leuten schmeißt. Die Mülltheorie wurde gleichzeitig unwahrscheinlicher, weil der Rasen hinterher aussah, als wären die Vandalen eingefallen. Spitze, echt. Gut, dass Paris offenbar genug Geld hat und die Sache noch dazu von Coca Cola gesponsort wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/viertelfinalfackeln.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/viertelfinalfackeln.jpg" alt="Nach dem Siegestreffer flammten Tribüne und Spielfeld rot auf." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich weiß nicht, ob überhaupt der Versuch unternommen wurde, Feuerwerkskörper aus dem Stadion fernzuhalten, aber ich bin so oder so froh, dass etliche vorhanden waren. Von Fackeln bis hin zu Raketen war alles da, um Tore gebührend zu feiern. Naja, das eine in dem Fall. Und nach dem Spiel wurde dieses Mal auch nicht direkt der Saft der Leinwand abgedreht. Pfui, Ungleichbehandlung. Die Feier verlagerte sich trotzdem relativ schnell auf die Straße. Um halbwegs in vernünftigem Tempo nach hause zu kommen, musste ich an der sehr breiten Straße vorbei abkürzen und natürlich war überall Hupen und Jubeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglücklicherweise können sich einige offenbar nicht freuen, ohne etwas kaputt zu machen. Schon im Stadion hat einer vor lauter Freude mit aller Wucht auf eine Stange des Geländers eingetreten, bis diese völlig verbogen war, an der Porte d'Orléans waren schon nach dem letzten Spiel ein halbes Dutzend großer Scheiben einer Bushaltestelle zertrümmert worden, nach diesem Spiel habe ich dort jemanden einen Autofahrer prügeln sehen und in der Nähe der Champs-Elysée hat wieder ein &lt;a href="http://flickr.com/photos/hughes_leglise/179669184/in/set-72157594174724931/"&gt;Auto gebrannt&lt;/a&gt;. In den Medien findet man darüber aber wohl so gut wie nichts. Soll ja eine lustige WM sein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-115193663262930797?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://froschblog.blogspot.com/feeds/115193663262930797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16105308&amp;postID=115193663262930797' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/115193663262930797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/115193663262930797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://froschblog.blogspot.com/2006/07/frankreich-gegen-brasilien.html' title='Frankreich gegen Brasilien'/><author><name>mudd1</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07708152176366361261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/meiffelturm.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-115170782839834566</id><published>2006-07-01T00:46:00.000+02:00</published><updated>2006-08-14T09:34:44.493+02:00</updated><title type='text'>Deutschland gegen Argentinien</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bemenschter_rasen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/bemenschter_rasen.jpg" alt="In dem großen Stadion hat es sich schon etwas verloren, aber es war doch eine hübsche Anzahl von Menschen da. Die Leinwand hatte ich mir größer vorgestellt, aber bei der popeligen Fernsehauflösung wär mehr wahrscheinlich Verschwendung gewesen und man konnte gut gucken." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem ich beim Achtelfinale versucht habe, es mir irgendwie auf meinen Rechner streamen zu lassen, was der FIFA sei Dank nicht einmal als Radioübertragung so recht gelingen wollte (irgendwann schafft die FIFA es noch ihr Endziel zu erreichen, dass niemand mehr Fußball gucken kann glaub ich), habe ich mich zum heutigen Viertelfinale auf den Weg in ein Pariser Stadion gemacht, das Stade Charléty, um das Spiel dort mit anderen zusammen auf einer großen Leinwand zu gucken. Tatsächlich waren auch etliche Exildeutsche und -argentinier gekommen aber auch viele Franzosen, um etwas Stadionatmosphäre auch ohne Karten zu tanken. Damit man sich ein bisschen wie bei der echten WM fühlte, gab es aber natürlich Sicherheitskontrollen und auch ich habe brav meinen Rucksackinhalt vorgezeigt. Der Security-Typ wühlte dann kurz herum, griff meine Wasserflasche heraus, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;drehte sie auf&lt;/span&gt;, woraufhin ich schon große Augen machte, schmiss den Deckel weg und reichte mir die Flasche. Ich guckte baff und fragte, ob ich jetzt davon trinken solle (um zu beweisen, dass das kein Gift ist oder so), aber der meinte nur in typisch unfreundlichem Security-Ton: „Nein. Die Flasche können Sie behalten, der Deckel bleibt hier. Ob sie die jetzt gleich austrinken oder später ist mir egal.” „Warum behalten Sie die Deckel?” wollte ich erstaunt wissen, aber die Antwort hätte ich mir schon denken können: „Das ist so Vorschrift!” Alles klar, Meister. Ich überlege also hin und her, inwiefern ein Plastikdeckel wohl eine Gefahr für die innere Sicherheit Frankreichs darstellt oder wie ich damit Menschen töten kann oder wie ich das gleiche zumindest mit einer zugeschraubten Plastikwasserflasche möglich ist. Bis mir dann irgendwann der Geistesblitz kam: Es ging überhaupt nicht um eine Bedrohung der Fortexistenz unserer abendländischen Zivilisation oder den Diebstahl moderner westlicher Drehverschlusstechnologie durch arabische Terroristen, sondern darum, dass man leer auf dem Spielfeld zurückgelassene Flaschen leicht aufsammeln kann, in den Rasen getretene kleine Plastikdeckelchen aber potentiell gar nicht. Aber hätte er mir das nicht sagen können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/picknickatmosphaere.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/picknickatmosphaere.jpg" alt="Es war genug Platz für alle da, sodass man es sich schön bequem machen konnte, ob nun im Schatten oder in der Sonne. Ich hatte meine eine Wasserflasche schon nach einer Halbzeit aufgebraucht und hatte etwas Schiss, dass mir die pralle Sonne nicht bekommen würde, aber dann ging es, bis der Schatten zu mir kam. Nach dem Ende der regulären Spielzeit war dann ein Teil des Wassers einmal durch und ich musste fast ums ganze Stadion rumlaufen, um eine offene Toilette zu finden. Stress beim Pinkeln, denn das Spiel hatte schon wieder angefangen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Stimmung während des Spiels war zwar lange nicht so gut wie bei einem richtigen Spiel, wobei wahrscheinlich morgen beim Spiel Frankreichs einfach durch die deutlich größere Menschenmenge auch die Stimmung noch hexenkesseliger sein dürfte, aber sie war auf jeden Fall gut. Wenn auch phasenweise ziemlich angespannt, aber das muss ich wohl keinem &lt;a href="http://static.flickr.com/54/178587831_f9a26accb1_o.jpg"&gt;erklären&lt;/a&gt;. Beim Elfmeterschießen sind die meisten aufgestanden und nach vorne gerannt, weil sie es chillig auf dem Rasen wohl nicht mehr ausgehalten haben (oder sie einfach nichts mehr gesehen haben, weil die vor ihnen schon aufgesprungen waren ;). Davor war aber so eine Art Picknickatmosphäre, nur dass man halt seine Getränke geschickt auf dem Rasen ausbalancieren musste. Gut, man hätte auch auf die Tribünen gehen können, aber da war es eher leer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/drei_deutsche_fans.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/drei_deutsche_fans.jpg" alt="An Fahnen und kreativen Bemalungen mangelte es auch im Exil-Fanblock nicht. Groß rumgesungen hat aber nur eine kleine Gruppe Besoffener, der Rest hat sich's eher bequem gemacht. „Steht auf, wenn ihr Deutsche seid!”-Vorstöße gab es immer wieder von verschiedensten Seiten, aber keiner hat funktioniert. Die besten Outfits hatten aber die Argentinier, vor allem diese Hüte mit den vier türkis-weißen Zipfeln... der Hammer. Die Zipfel wurden aber am Ende ziemlich hängen gelassen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vor dem Spiel hab ich übrigens schon einen Deutschen im Bus getroffen, aber der hatte sowas von keine Lust sich mit mir zu unterhalten, dass ich es dann aufgegeben habe. Auf der Rückfahrt konnte ich erstaunlicherweise gleich den ersten Bus nehmen und es war nichtmal besonders gequetscht. Ein Franzose vor mir hat schon ein Endspiel Deutschland-Frankreich prophezeiht. Naja, mal abwarten. Dann wüsste ich nicht mehr, &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/06/unbefangener-patriotismus.html"&gt;für wen ich sein soll&lt;/a&gt;, das wär ja blöd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/nach_dem_spiel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/nach_dem_spiel.jpg" alt="Die Party im Stadion war ziemlich schnell vorbei, weil die Schweine einfach den Bildschirm abgedreht haben kurz nach dem Schlusspfiff. Kein Ahnung, warum, aber danach haben sich die meisten verdünnisiert." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach dem Spiel wurde ich dann &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/06/die-fte-de-la-musique.html"&gt;schon wieder&lt;/a&gt; gefragt, ob ich wohl Journalist wäre. Dass ist schon das zweite Mal hier in Frankreich und das dritte Mal überhaupt. Sehe ich irgendwie journalistisch aus? Naja, euch hab ich jetzt berichtet, ob ich morgen zum Spiel Frankreich-Brasilien gehe, muss ich mir noch überlegen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Allerdings gehört eine nicht zu einem Film, den ich an den beiden Kinofeiertagen gesehen habe, da ich die Originalkarte nicht wiedergefunden habe. Wer herausfindet, welche es ist, wird von mir persönlich beglückwunscht." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;!-- &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/rotes_kino.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/rotes_kino.jpg" alt="Einer der beiden Kinosäle von Brady. Im Original ist er blau, was zwar interessant, aber irgendwie unkinoig ist. Ich hatte hier aber Zeit, ungestört ein paar Fotos zu schießen, bevor die ersten Leute kamen. Der schönste Kinosaal bisher ist aber Saal 1 des Kinos Saint Lambert. Die interessantesten Säle hab ich bisher im UGC Ciné Cité Les Halles gesehen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt; --&gt;Sieben Filme innerhalb von zwei Tagen. Für die einen klingt das abschreckend bis krank, für mich klingt das einfach nur genial! Von Sonntag bis zum gestrigen Dienstag war hier die Feier des Kinos, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fête du Cinéma&lt;/span&gt;. Das war eine Aktion, bei der man zunächst eine Karte zum vollen Preis kaufen musste (in den größeren Kinos hier zwischen 9 und 10 Euro), um dann einen Pass zu erhalten, mit dem man in beliebigen Kinos für 2 Euro pro Veranstaltung dabei war. Sonntag habe ich das noch nicht genutzt (wahrscheinlich war es da auch unerträglich voll), dafür habe ich dann gestern und vorgestern einen Marathon eingelegt. Um euch nicht über die Maße zu quälen, werde ich die Filmberichte kurz halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="changement_dadresse"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/changement_dadresse.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/changement_dadresse.jpg" alt="Fanny Valette als 19-jährige Julia und Emmanuel Mouret als ihr Musiklehrer bei einer ihrer Hornstunden in Changement d'adresse. Beide haben durch ein hervorragendes Spiel geglänzt (wenn auch nicht auf dem Horn)." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Montag ging es zuerst in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0759509/"&gt;Changement d'adresse&lt;/a&gt;, einer frisch angelaufenen französischen Komödie. Es gibt im Grunde nur vier Personen: David, einen Hornspieler, Julia, seine Schülerin, Anne, seine Mitbewohnerin und Julien, seinen Nebenbuhler um Julia. Emmanuel Mouret, der auch David spielt, zeigt aber, dass sich daraus eine sehr amüsante und mitreißende Geschichte entwickeln lässt, wenn man die Charaktere nur interessant genug macht. Ich weiß nicht, ob und wann man diesen Film jemals in Deutschland sehen können wird und ob er sehr unter der notwendigen Verflachung der Horn-Witze leiden wird (frz. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cor&lt;/span&gt; = Horn und gleich ausgesprochen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;corps&lt;/span&gt; = Körper; „Comme il est beau, ton cor(ps) !” wird dann zu „Oh, das ist ein sehr schönes Horn, das du da hast!” Nicht, dass das Wortspiel völlig ruiniert wäre, aber es wird doch deutlich flacher.), aber wenn er zu sehen ist, dann ist das jedem sehr zu empfehlen. Vielleicht aber nicht mit akutem Liebeskummer, sonst leidet man sicher noch mehr als so schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="american_dreamz"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/AmericanDreamz01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/AmericanDreamz01.jpg" alt="Mandy Moore singt in Hugh Grants fiktiver Castingshow American Dreamz, in der US-Präsident Dennis Quaid bald einen Gastauftritt haben soll." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Danach war ich in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0465142/"&gt;American Dreamz&lt;/a&gt;, einer absolut genialen Satire. Der Film läuft schon länger, aber der Titel hat mich so sehr abgeschreckt, dass ich den Film nicht einmal in Erwägung gezogen habe, bevor ich die &lt;a href="http://www.filmeundso.de/podcast-42/382/"&gt;Kritik von Filme und so&lt;/a&gt; gehört habe. Was hätte ich verpasst! Natürlich ist der Film völlig überzeichnet, aber zum Wegschmeißen dabei. Durch den Kakao zieht er vor allem Castingshows, Meinungsmache, den amerikanischen Präsidenten und die gefürchteten Terroristen. Gerade durch diesen letzten Punkt erhält er ein ausgleichendes Element, durch das er sich aus dem Amerika-&lt;wbr&gt;Bashing-&lt;wbr&gt;See erherbt. Meine Empfehlung ist: Guckt ihn euch unbedingt an! Mit etwas Glück läuft er noch. Und ich bin mir sicher, dass er im Kino besser kommt, die Stimmung war bei meinem Besuch jedenfalls spitze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="capote"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/capote.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/capote.jpg" alt="Philip Seymour Hoffman spielt Truman Capote, der sich hier selbst genießt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Abend war ich dann schließlich in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0379725/"&gt;Capote&lt;/a&gt; (französische Aussprache [ka'pɔt]). Ein grandioser Film über das Entstehen des Buches „&lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails?aUrl=90006951&amp;artiId=1275199&amp;amp;nav=1"&gt;Kaltblütig&lt;/a&gt;” (&lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails?aUrl=90006951&amp;artiId=3240745&amp;amp;nav=4"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;In Cold Blood&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) und dessen Autor &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Truman_Capote"&gt;Truman Capote&lt;/a&gt;, der sehr differenziert portraitiert und von Philip Seymour Hoffman grandios gespielt wird. Capote ist ein genialer Schriftsteller, der sich in gehobener Gesellschaft gerne selbst genießt und der einen Mord an einer Farmerfamilie als Thema für sein nächstes Buch auswählt. Dazu verlässt er New York und fährt aufs Land, um dort zu recherchieren. Das ist zunächst schwer, weil er wegen seiner Eigenarten nicht akzeptiert wird. Der größte Teil des Filmes handelt jedoch von der Interaktion zwischen Truman und einem der beiden bereits verurteilten Täter. Ich muss allerdings warnen, dass ich die Stimme Capotes in diesem Film äußerst schwer zu verstehen fand und immer wieder auf die Untertitel zurückgegriffen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war also schonmal ein grandioser Tag, drei Filme und drei volle Treffer! Gut, bis auf Changement d'adresse waren das auch die Filme, die ich auf jeden Fall noch sehen wollte. Für den nächsten Tag hatte ich mir vier Filme vorgenommen, einen davon (&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0387055/"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Batalla en el cielo&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) hab ich, weil ich knapp dran war, aus dem Programm gekegelt und nach Vorziehen von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Paris je t'aime&lt;/span&gt; durch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ultraviolet&lt;/span&gt; ersetzt. Ich hätte früher aufstehen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="paris_je_taime"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/parisaime1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/parisaime1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aber zunächst einmal &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0401711/"&gt;Paris, je t'aime&lt;/a&gt;. Nachdem mich der erste Trailer etwas verstört hatte, der nur daraus bestand, dass ein paar der &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/parisaime2.png"&gt;bekannteren&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/frodojetaime.0.jpg"&gt;Schauspieler&lt;/a&gt; in diesem Film und ein paar andere Leute, den Satz „Paris, je t'aime” gesagt oder es zumindest versucht haben, habe ich mich nach dem Lesen der Beschreibung auch sehr auf diesen Film gefreut. Es handelt sich nämlich um eine Kurzfilmsammlung über Paris. 20 Filme à 5 Minuten – ein Film pro Arrondissement, das Oberthema „Paris und Liebe” und das wirklich Besondere ist, dass alles zu einem Ganzen verwoben wird. So hat man zwar viele kleine Filme, die einem wahrscheinlich mal mehr, mal weniger gut gefallen (mir zumindest haben diejenigen Episoden nicht so gut gefallen, die mit Vampiren, unsichtbaren Autos, Karate-&lt;wbr&gt;Frisösen oder ähnlichem Hokuspokus zu tun hatten). Insgesamt hat man aber &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einen&lt;/span&gt; wirklich guten Film. Wobei ich sagen muss, dass man wahrscheinlich Paris schon ein bisschen kennen muss, um wirklich etwas mitzunehmen. Es war schon toll, so viele Orte wiedererkannt zu haben und als Schauplatz dieser Kurzfilme zu sehen. Und um zum Beispiel den Titel der Episode &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Loin du 16ème &lt;/span&gt;(„Fern des Sechzehnten”) zu verstehen, muss man wissen, dass das 16. Arrondissement ein sehr schickes Viertel ist und vor allem als solches gilt. Und anscheinend muss man Paris noch besser kennen als ich das tue, um den Film &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wirklich&lt;/span&gt; würdigen zu können, denn ich fand ihn zwar wie gesagt sehr gut, aber ich war doch überrascht, als es nach dem Film Applaus gab. Ich habe schon Applaus bei einer Premiere erlebt und Szenenapplaus während des Films, aber nach dem Film und bei einer normalen Vorstellung noch nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="ultraviolet"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ultraviolet1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/ultraviolet1.jpg" alt="Überlila: Eine schlecht gekleidete Milla Jovovich ist stinksauer. Den Typen, der ihr die Sonnenbrille verkauft hat, erschießt sie während des ganzen Filmes nicht, deswegen ist nicht klar, auf was sie eigentlich so stinkig ist, denn hier hat sie noch keinen echten Grund. Aber der kommt schon noch und auch Gesichtsmuskeln haben ein Trägheitsmoment. Sehr ökonomisch, Milla!" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Danach – weiohwei – was habe ich mir da angetan! Vom Zeitslot passte &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0370032/"&gt;Ultraviolet&lt;/a&gt; so gut und es schien zumindest solide Action zu werden. Action wurde es auch massig, aber alles andere als solide. Ich hab mich während Schießereien, Verfolgungsjagden und Explosionen noch nie so gelangweilt. So muss Sex mit einer schönen Person sein, die man nicht ausstehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schöne Person sollte in dem Fall von &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0000170/"&gt;Milla Jovovich&lt;/a&gt; verkörpert werden, was ihr für ihre Verhältnisse unfassbar schlecht gelang. Eine begnadete Schauspielerin war sie noch nie, aber in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0119116/"&gt;Das fünfte Element&lt;/a&gt; war sie wenigstens noch nett anzugucken und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0120804/"&gt;Resident Evil&lt;/a&gt; war auch noch irgendwie zu ertragen. Aber in Ultraviolet unterbietet sie sich selbst. Milla Jovovich ändert in diesem Film häufiger das Outfit als den Gesichtsausdruck. Dabei bleibt aber selbst das Outfit durchgängig geschmacklos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die „Storyline” dieses Films ist ein schlechter Scherz. Irgendwann bald wird ein Virus kreiert, der eigentlich die Menschen verbessern sollte, dies jetzt auch tut, sie aber irgendwann umbringt. Die Welt ist fortan geprägt von der Angst vor dem Virus und dem Kampf gegen die „Vampire” genannten Kranken. Dass sie so genannt werden, weil sie stärker und schneller als normale Menschen und gegen UV-Licht empfindlich sind... ok. Dass sie auch noch spitze Eckzähne haben müssen, ist dann schon wieder ein wunderbares Beispiel für die Hirnverbranntheit dieses Films. Violet (UV-Licht, (Ultra-)Violet... Wortspiel! Habter's gemerkt?!) ist also einer dieser Widerstandsvampire und kriegt eines schönen Tages eine Geheimwaffe in die Hände: Ein kleiner Junge aus dem Genlabor, der voll ist mit Todesproteinen des Todes, die den lebensgefährlichen Tod über die gesamte Vampirheit bringen sollen. Als Violets Chef den Jungen umbringen will, weil er nicht früher sterben will als nötig, gehen mit Violet die Mutterinstinkte durch und sie schafft ihn... ja, wohin genau weiß sie selber nicht, aber durch 94 Minuten Folter am Zuschauer der Baller-Odysse. Ich habe mir schon nach einer Viertelstunde oder so überlegt, ob ich nicht einfach die Leute zu meiner Seite aufscheuchen und gehen soll, aber draußen hatte ich ja bis zum nächsten Film auch nichts besseres zu tun und es konnte ja schließlich auch nur noch besser werden. Wurde es dann auch, jaha, als der Film dann nämlich plötzlich die unerwartete Wendung nahm, dass der Junge eigentlich eine Terrorgeheimwaffe des Todes zur Vernichtung der gesamten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Menschheit&lt;/span&gt; war und der Anführer der Menschen eigentlich ein Vampir, der als einziger das Gegenmittel gegen kleine Killergenjungs hatte. Aber da besser nicht gut heißt, habe ich bis zur letzten Sekunde weitergelitten und bin dann fluchtartig aus dem Kino.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ultraviolet4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/ultraviolet4.jpg" alt="Zahlenmäßige Überlegenheit? Für Milla kein Problem..." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ultraviolet versucht durch Coolness à la Matrix zu beeindrucken, nur dass Matrix noch Ansätze von Logik besaß. Bei Ultraviolet hat man mehr den Eindruck, dass sich da jemand haufenweise Zeug ausgedacht hat, das er für nen coolen Effekt hielt und am Ende wurde das ganze dann ungeordnet zusammengeklatscht. „Hey, wär's nicht geil, wenn Millas Haare irgendwie so cool elektrisch blitzern würden, wenn sie sie schwingt?” „Ja schon, aber warum sollten die das tun?” „Ja, keine Ahnung, aber is doch geil, lass uns da ne Szene draus machen.” Gefolgt von: „Ey Mann, diese ganze Rumballerei geht mir voll auf die Eier! Ich hab gestern so nen krassen Samurai-Movie gesehen, da ham die mit so geilen Katanaschwertdingern rumgehampelt, das sah viel geiler aus!” „Ja, aber wir machen hier nen Science-Fiction-Film, warum sollte jemand mit Schwertern kämpfen?” „Ja keine Ahnung Mann, sieht aber geil aus! Ey, stell dir doch mal vor, Milla so tsssssusch tssssssusch! Wär doch voll krass!” „Ja aber da wird sie doch niedergeschossen!” „Dann dürfen die anderen halt auch keine Knarren benutzen sondern... keine Ahnung... auch Schwerter... oder Elektroschocker oder so.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ultraviolet2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/ultraviolet2.jpg" alt="...schließlich sind die anderen offenbar nur ein Kendoverein." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Demensprechend sieht man im Film dann auch hunderte von Typen in albernen schwarzen Kampfanzügen mit &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Klingon_culture#Klingon_small_arms.2C_blade_weapons.2C_and_hand_weapons"&gt;klingonischen Schmerzstöcken&lt;/a&gt; um ihr Leben kämpfen. Ab und an wird dann mal wieder einvernehmlich die Waffe gewechselt und es darf wieder geschossen werden, bis der nächste Trupp Schwertkämpfer anrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der IMDB kriegt dieser Film noch unverständliche 3,6/10 Punkte. Daran sind wohl vor allem &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0370032/ratings-female_age_1"&gt;Frauen unter 18&lt;/a&gt; Schuld. 41% von denen gaben dem Film &lt;span style="font-style: italic;"&gt;10 Sterne&lt;/span&gt;! Ob es die unerträglich kitschigen Dialoge um den armen kleinen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Jungen of Mass Destruction&lt;/span&gt; oder die in einem Actionfilm unheimlich wichtige Technologie des Haar- und Kleidungsfarbwechsels auf Knopfdruck sind, vermag ich nicht zu sagen. Zutreffender sind da auf alle Fälle aber ein paar Zitate aus dem „Wenn ihr Ultraviolet mit einem Wort beschreiben müsstet...”-&lt;wbr&gt;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0370032/board/nest/46401604"&gt;Thread&lt;/a&gt; im IMDB-Forum: Pathetic, terrible, *ugh*, brainless, used, feces, patchy, This post has been deleted by an administrator, cliche, BAD, fubar, crap, horrible, retarded, usw. Das trifft es alles schon recht gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entschuldigt, dass der mit weitem Abstand schlechteste Film bei mir am meisten Platz beansprucht hat, aber ich musste irgendwie meinen Frust loswerden. Und euch natürlich warnen, da am 6. Juli die Katastrophe auch in Deutschland in die Kinos kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="keeping_mum"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/keepingmum.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/keepingmum.jpg" alt="Johnny Castle wie sie ihn noch nie gesehen haben und auch nie sehen wollten! Patrick Swayze in „Keeping Mum” und sexy gemeinter Unterwäsche." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zum Glück kam danach ein Lichtblick: &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0444653/"&gt;Keeping Mum&lt;/a&gt;, im Deutschen zweifelhaft übersetzt mit „Mord im Pfarrhaus” (im Französischen meiner Meinung nach besser gelungen mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Secrets de famille&lt;/span&gt;, Familiengeheimnisse). Eine britische (natürlich schwarze) Komödie mit &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0000100/"&gt;Rowan Atkinson&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0001749/"&gt;Maggie Smith&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0000664/"&gt;Patrick Swayze&lt;/a&gt;. Rowan Atkinson redet angenehm unbeanig in diesem Film und alle beteiligten liefern ein gutes bis hervorragendes Spiel ab. Humor und Geschichte sind angenehm makaber und ich will nicht mehr verraten, als dass die neue Haushälterin der Goodfellows nicht gerade unblutig mit Leuten umgeht, die ihr nicht in den Kram passen. Der Film dürfte schon länger nicht mehr laufen, aber da er durchaus fernsehtauglich ist, ist das nicht katastrophal. Ich war trotzdem froh, ihn mir im Kino angeguckt zu haben, denn auch hier war die Stimmung wieder sehr einnehmend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="pride_and_prejudice"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/prideprej.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/prideprej.jpg" alt="Keira Knightley als Elizabeth Bennet schaut auf Tom Hollander alias Mr. Collins herab." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im selben Kino für Uraltfilme habe ich dann auch meinen letzten Film für diese Feier des Kinos und ein Schätzchen von 2005 ausgegraben: &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0414387/"&gt;Pride &amp; Prejudice&lt;/a&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Orgeuil et préjujés&lt;/span&gt; oder auch Stolz und Vorurteil. Welch eine hervorragende Besetzung und aus dieser hervorragenden Besetzung ragt vor allem eine hervor: &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0461136/"&gt;Keira Knightley&lt;/a&gt;! Während ich sie in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0325980/"&gt;Fluch der Karibik&lt;/a&gt; noch schmückendes Beiwerk fand (und mäßig schmückend noch dazu, irgendwie von einer langweiligen Hübschheit, obwohl ihr das nasse Kleid gut stand) und sie in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0286499/"&gt;Bend It Like Beckham&lt;/a&gt; ziemlich gut war, muss ich für Pride &amp; Prejudice auf das fürchterlich kitschige Wort „bezaubernd” zurückgreifen. Sorry, echt, aber mir fiel kein anderes ein, das es gut getroffen hätte. Gesalzen wird das ganze von Wortgefechten, die sich gewaschen haben, auch wenn ich leider nicht alles verstanden habe, weil das Englisch zum Teil nicht von schlechten Eltern war. Naja, eine willkommene Ausrede, mir den Film nochmal auf Deutsch anzugucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe weder das Buch von Jane Austen gelesen, noch die angeblich gute &lt;a href="http://german.imdb.com/title/tt0112130/"&gt;Miniserie von 1995&lt;/a&gt; gesehen, deswegen kann ich den Film nur so bewerten, wie ich ihn vorgefunden habe, aber da erschien er mir brilliant. Die Besetzung wirkt perfekt zusammengestellt, die Bilder sind atemberaubend, die Dialoge messerscharf, die Geschichte wird nicht langweilig, obwohl nicht wirklich viel passiert. Auf jeden Fall ein empfehlenswerter Film!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="achtelfinalfeier"&gt;&lt;/a&gt;Während seiner letzten Minuten hörte man im Kinosaal leise dumpfes Jubelgeschrei und die ersten Sekunden fragte ich mich, ob das zum Film gehörte und wie ich das einzuordnen hätte. Aber es war wohl der französische Führungstreffer, den man bis ins Kino hinein hören konnte. Beim herausgehen schrie es dann schon „Allez les bleus !” von &amp;ndash; fast wörtlich – allen Dächern. Die Porte d'Orleans war voll mit hupenden Autos und überall waren Fahnen. Ich setzte mich in den ohne Fahrer wartenden Bus kurz bevor ein paar Jugendliche sich die Fahrerlosigkeit zunutze machten und mit Hilfe des Busses in das Hupkonzert einstimmten. Nachher war auch der ganze Bus voll mit Fans – die Stimmung war schon toll. Und ich kam als alter &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abstammungsprinzip"&gt;Blutrechtler&lt;/a&gt; auch nicht umhin, erstaunt über die „uneuropäische” Hautfarbe eines großen Teils der Jubelnden zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="schlafende_frau"&gt;&lt;/a&gt;Damit hätte ich alles Wesentliche während der zwei Kinofeiertage abgehandelt... nein halt, eine Anekdote noch nicht: Bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Paris, je t'aime&lt;/span&gt; kam ich rein, als die Werbung schon lief und es war auch bereits ziemlich voll. Ich picke mir einen Platz raus und will grade eine junge Frau bitten, mich durchzulassen, da sehe ich, dass die schläft. Ja so Augen zu und Kopf auffer Schulter. Ich versuch's trotzdem... keine Reaktion. Ich denk mir schon so: „Scheiße, nicht dass mit der jetzt irgendwas ist! Im Kino schläft doch keiner, zumindest nicht, bevor der Film angefangen hat.” Ich versuch's also lauter... und Gott sei dank, sie rührt sich, murmelt was und macht mir Platz. Ich bedank mich herzlich, mach's mir bequem, gucke rüber... und sie pennt schon wieder. Ich meine ich kann mir ja vorstellen, dass diese Kinofeier anstrengend ist, gerade wenn man alle drei Tage und auch noch die Spätvorstellungen mitgenommen hat. Aber das ist schon echt ne Aktion. Nachher kam noch jemand, ich konnte also leider nicht erkennen, ob sie den ganzen Film über auch geschlafen hat, aber so fertig wie die wirkte, kann sie selbst wenn nicht nicht viel davon gehabt haben. Sachen gibt's...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, ich hab jetzt also von allen Filmen erzählt, die ich in den letzten beiden Tagen geguckt habe, aber es standen noch zwei weitere aus und wo ich grad dabei bin, bürde ich euch deren Kurzkritik auch noch auf. Eigentlich gemein, denn wer dies hier noch liest, hat echt meinen Respekt :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="conversations_with_women"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/convwom1.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 280px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/convwom1.png" alt="Die beiden sitzen sich gegenüber und trotzdem kann man beiden gleichzeitig in die Augen gucken. Nur eine der Anwendungsmöglichkeiten von Split-Screen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Noch als Steve da war, haben wir zusammen &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0435623/"&gt;Conversations with Other Women&lt;/a&gt; bzw. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Conversation(s) avec une femme&lt;/span&gt; geguckt. Was uns sofort überzeugt hat, dass wir diesen Film sehen müssten war, dass er komplett im Split-&lt;wbr&gt;Screen-&lt;wbr&gt;Verfahren läuft. Klingt abgefahren, ist es auch und ich muss schon sagen, dass der doppelte visuelle Input über weite Strecken es nicht gerade zu einfacher Kost gemacht hat. Es war schon etwas anstrengend. Aber auch interessant. Dabei ist zu sagen, dass der Nutzen der zwei Leinwandhälften nicht immer gleich war, sondern mal die Szene aus jeweils der Perspektive der beiden Hauptdarsteller gezeigt wurde, dann hat man fast dasselbe Bild gesehen, aber leicht verschieden, so wie verschiedene Erinnerungen oder derselben Begebenheit, dann wieder waren es alternative Handlungsentwicklungen, die gezeigt wurden... es war schon fordernd. Die Handlung hatte an sich leider ein paar Hänger, aber die Offenlegung der Geschichte der Charaktere während des Films ist durchaus interessant. Wen das jetzt zumindest neugierig macht, der schmeißt sicher nicht sein Geld weg, wenn er sich den Film anguckt; wer sich unter Steven Kings &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es&lt;/span&gt; geringeren Horror vorstellt, sollte seinem Gefühl da wahrscheinlich auch vertrauen. So oder so bleibt festzuhalten, dass sich in Deutschland noch kein Verleiher gefunden zu haben scheint. Und der Film ist in Frankreich sogar etwas früher angelaufen als in den USA. Wohl doch kinomäßig etwas aufgeschlossener die Leute hier (manchmal zu aufgeschlossen, das geb ich zu).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="guantanamo"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/guantanamo2.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/guantanamo2.png" alt="Laute Hassmusik, Stroboskop-Blitze in einem dunklen Raum und hockend am Boden festgekettet. Und das über viele Stunden. Da kann man schonmal schreien." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Letzter Film für heute: &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0468094/"&gt;The Road to Guantanamo&lt;/a&gt;. Auch schon länger her, dass ich den gesehen habe (lief hier früher an als in Deutschland), aber er ist mir noch gut in Erinnerung. Sicher nichts für einen gemütlichen Abend zum Abschalten und doch sollte man sich diesen Film angucken. Selbst wenn man sich schon selbst zusammengereimt hat, dass die USA nicht ausgerechnet in Kuba ihr Straflager aufgeschlagen haben, weil das Wetter da so sonnig und die Cocktails so lecker sind. Natürlich ist dieser Film mit Vorsicht zu genießen, aber es kann einiges übertrieben und einiges erfunden sein und es wäre trotzdem noch barbarisch, wie die USA hier vorgehen. Und ich fürchte fast, es ist nicht einmal etwas erfunden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Vielen Dank an amazeman, dass er seine Fotos unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt hat." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Foto von &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/amazeman/"&gt;amazeman&lt;/a&gt;, unter &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Man hört ja so viel in letzter Zeit davon, dass die Deutschen durch die WM &lt;span style="font-style: italic;"&gt;endlich&lt;/span&gt; wieder gelernt hätten, einen unbefangenen, unbeschwerten Patriotismus zu zeigen. Tja, hab ich wohl was verpasst. Bin ja mal gespannt wie ich als altmodisch-&lt;wbr&gt;&lt;wbr&gt;komplexbeladener Exildeutscher reagiere, wenn mir bei meiner Rückkehr ins Vaterland der erste Passant in der Fußgängerzone begegnet, der in seiner neuentdeckten Unbeschwertheit fröhlich die Nationalhymne pfeift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich glaube so übermäßig komplexbeladen war ich nie. Ein bisschen ganz sicher, aber in erster Linie war ich einfach mal deshalb schon froh, Deutscher zu sein, weil dem Deutschen  an sich™ eben gerade dieser Patriotismustrieb fehlte. Ich meine bin ich denn dank meiner Abwesenheit während der WM der einzige, der es einfach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;lächerlich&lt;/span&gt; findet, stolz auf Leistungen anderer zu sein, die durch völlig zufällig ausgewürfelte Ländergrenzen Teil desselben abstrakten Dings namens „Nation” wurden wie man selbst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine klar, Fußball macht einfach mehr Spaß, wenn man mit einer der Mannschaften mitfiebert und die Mannschaft des eigenen Landes zu nehmen liegt da erstmal nahe. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, geht es hier nicht nur um Fußball. Auch nicht um Tennis oder Autorennen oder Golf. Es geht mit Sicherheit mal wieder um Goethe und Schiller und Wagner. Auf die Gefahr hin, in bereits sehr tiefe Klischeekerben zu hauen, aber was hat denn bitte ein &lt;a href="http://www.rtl.de/musik/superstar3.php"&gt;DSDS&lt;/a&gt;-Kid mit klassischer Webforenrechtschreibung mit Goethe und Wagner zu tun? Und kommt es davon abgesehen nur mir etwas seltsam vor, dass diese lange toten Persönlichkeiten immer wieder als erste herhalten müssen, wenn es darum geht zu beweisen, wie toll Deutschland ist? Aber bevor ich jetzt gegen den übermäßigen Stellenwert der sogenannten klassischen Bildung tobe, komme ich lieber wieder zurück auf die Neuen Deutschen Fahnenschwinger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann stolz auf sich sein oder auf Leute, mit denen man zu tun hat. Aber was hab &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ich&lt;/span&gt; denn bitte mit Goethe oder Karl Marx oder Willy Brandt zu tun? Mit Bach, Nietzsche, Einstein oder Gutenberg? Oder gar mit „&lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,2085567,00.html"&gt;Unserem Besten&lt;/a&gt;” Konrad Adenauer? Nix? Nein, nicht nichts, aber auch nicht viel mehr oder weniger als mit Victor Hugo, David Hume, Isaac Newton, Thomas Edison oder Mahatma Gandhi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin tatsächlich manchmal „stolz”, ein Mensch zu sein (gut, und oft genug schäme ich mich auch dafür) und das soll jetzt gar kein ätzender Wir-sind-alle-eine-Welt-Pathos sein. Menschen haben tolle Dinge vollbracht und das ist manchmal einfach ein erhebendes Gefühl, wenn man es sich veranschaulicht oder unter dem Eiffelturm herspaziert. Aber bin ich unter dem Eiffelturm &lt;span style="font-style: italic;"&gt;stolz&lt;/span&gt;, dass mein Vater ein Franzose ist? Fiele mir doch im Traum nicht ein! Und ich kann auch nicht glauben, dass das wirklich in der Natur des Menschen liegt, so einen Kappes zu fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag normal sein, weil man es so mitkriegt, aber wir Deutschen hatten das Glück, diesen archaischen Schwachsinn nicht mit der Muttermilch aufzunuckeln und deswegen bin ich so verblüfft und etwas bestürzt ob des „Juhu! Wir jetzt auch endlich!”, das sich momentan in Deutschland abzuspielen scheint. Ich bin nicht erschreckt in diesem „Oh mein Gott, solche Gefühle dürfen wir Judenvergaser uns doch nicht leisten!”-Sinne. Nein, ich bin einfach nur frustriert, dass wir durch einen Zufall, den man schwerlich als glücklich bezeichnen kann, immerhin diese veraltete emotionale Nationalstaatlichkeit über Bord geworfen hatten und sie jetzt gar nicht freudig genug wieder an Deck begrüßen können. Das ist in meinen Augen ein echter Rückschritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber den Deutschen nachher trotzdem viel Glück gegen die Knäckebrotmampfer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt; Meine Tante war letzte Woche beim Spiel in Köln und berichtete, dass die deutschen Fans nicht nur größtenteils relativ feindlich den Franzosen gegenüber eingestellt waren, sondern vor allem auch so viel Nationalfarben zur Schau trugen, wie sie es selten erlebt hätte. Offenbar sind die Deutschen nicht nur plötzlich unbefangen in ihrem Patriotismus, sie sind sogar unbefangen, obwohl sie es maßlos übertreiben. Naja, ich kann mir ja vielleicht bald selbst ein Bild vom Neuen Deutschland machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür hat meine Oma grade am Telefon eine sehr amüsante Bemerkung über Patriotismus gemacht: „Oscar ist jetzt 11 Monate alt, am 14. Juli hat er Geburtstag. ... Jaha, so macht man das bei uns [Ihre Mutter hatte auch am &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalfeiertag_%28Frankreich%29"&gt;14. Juli&lt;/a&gt; Geburtstag], entweder man ist Patriot oder nicht!” ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Nachtrag:&lt;/span&gt; Bettina Gaus hat sich auch zu dem Thema &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/07/06/a0135.1/text"&gt;geäußert&lt;/a&gt; und meint, dass man sich keine Illusionen zu machen bräuchte, dass das Fahnengeschwenke was mit Patriotismus zu tun hätte und insbesondere:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Aber bedeutet das nicht wenigstens, dass hierzulande „endlich” alles so „normal” ist wie andernorts in Europa? Na, hoffentlich nicht. Normalität ist nämlich kein Selbstzweck. Wer französischen Chauvinismus und britische Hybris genauer unter die Lupe nimmt, kann es eigentlich nicht für erstrebenswert halten, dem nachzueifern. &lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-115114956078084095?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://froschblog.blogspot.com/feeds/115114956078084095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16105308&amp;postID=115114956078084095' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/115114956078084095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/115114956078084095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://froschblog.blogspot.com/2006/06/unbefangener-patriotismus.html' title='Unbefangener Patriotismus'/><author><name>mudd1</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07708152176366361261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/meiffelturm.jpg'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-115111894533720547</id><published>2006-06-23T23:34:00.000+02:00</published><updated>2006-06-24T05:29:40.256+02:00</updated><title type='text'>Die Fête de la Musique</title><content type='html'>Heute durfte ich hier den Fünftausendsten Besucher dieses Blogs begrüßen! In allen umliegenden Häusern brach auch großer Jubel aus... oder war das wegen des 2:0 gegen Togo? Egal. Zur Feier des Tages versuche ich mal wieder, einen Artikel auf die Beine zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/strassentanz.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/strassentanz.jpg" alt="Leute beim Paartanzen auf den Straßen von Paris bei Beaubourg anlässlich der Fête de la Musique 2006." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wie schon angekündigt war ich gestern auf Achse, um mir die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fête de la Musique&lt;/span&gt; anzugucken. Schon beim Verlassen des unterirdischen Reiches von Les Halles musste ich allerdings frustriert feststellen, dass es zu regnen angefangen (und fast wieder aufgehört hatte), während ich in der Métro war. Echt toll. War ich natürlich auch unheimlich drauf vorbereitet so im Hemd und so. Immerhin war ich nicht der einzige, der damit nicht gerechnet hatte. So ziemlich jeder der Richtung Ausgang ging guckte wie ein Auto beim Anblick der nassen Fußspuren, die von draußen kamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung draußen hätte dann auch etwas ausgelassener sein können. Es waren relativ wenige Menschen zu sehen und es spielten zwei vereinzelte Gruppen afrikanische Musik, was aber irgendwie kaum wen interessierte. Ich bin dann auch weiter grob in Richtung Centre Pompidou, wo ich in den kleinen Straßen die erste laute Musik gehört habe. Und lauter Leute, die mitten auf der Straße getanzt haben, also ihr wisst schon, diese Paarsache. Das hatte auf jeden Fall was.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/cellistin.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/cellistin.jpg" alt="Die Cellistin war wie eine Pantomime geschminkt und hat auch entsprechende Mimik gezeigt. Sehr cool." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Centre Pompidou selbst war dann erstaunlich wenig los, einzig beim Brunnen hatte sich die kulturell angehauchtere Fraktion versammelt. Zum einen eine geschminkte Cellistin und ein &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/dreikugelartist.jpg"&gt;Artist mit drei Glaskugeln&lt;/a&gt; dazu und zum anderen ein &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/elektrotrio.jpg"&gt;Trio&lt;/a&gt;, das sich mit relativ großem Geräteaufwand der ziemlich abgefahrenen elektrischen bis elektronischen Musik verschrieben hatte. Beide Gruppen haben mir ganz gut gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/musikcafe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/musikcafe.jpg" alt="Aus diesem Café im Quartier Latin klangen französische Chansons live und mit Klavierbegleitung." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann bin ich über die Île de la Cité, wo bei Notre-Dame ein paar Leute recht eindrucksvoll, aber entsprechend belagert mit Feuer hantiert haben, zum Boulevard Saint-Michel, wo ungefähr an jeder Ecke eine  Rockband ihr Lage aufgeschlagen hatte. Vieles waren anscheinend Schülerbands, aber unglücklicherweise hatten die Bands mit der langweiligsten Musik die meisten Zuschauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der Sorbonne war eine Freiluft-Technodisco aufgebaut mit schicken Lichteffekten auf den Springbrunnen dort. Das Publikum war entweder sehr jung oder sehr alt, der Mittelteil war praktisch nicht vorhanden. Müsste mal wer ne soziologische Studie drüber machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/pantheon_musique.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/pantheon_musique.jpg" alt="Wie gesagt, für Autos war die rue Soufflot, die vom Jardin du Luxembourg zum Panthéon führt, so gut wie nicht mehr zu gebrauchen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vor dem Panthéon spielten die Bands noch dichter als auf dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Boul' Mich'&lt;/span&gt;, zwei mussten sich quasi gegenseitig übertönen, wobei auch hier die mit der fiesen Liedauswahl das weitaus größere Publikum hatten. Autos waren auch unterwegs. Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben; die Straße gehörte den Fußgängern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/strassen_defense.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/strassen_defense.png" alt="Ist es ein Plattwurm? Ist es ein Tumor? Neeeeeeiiiiiin, es ist eine grobe Draufsicht des Straßennetzen von La Défense. In der Vergrößerung wird die fraktale Heimtücke dieser Todesfalle erst wirklich offenbar." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Meine Oma hatte mir den Tipp gegeben, dass bei La Défense irgendwas Großes abgehen würde, also hab ich mich in den RER gesetzt und bin da hingefahren. Das heißt ich wollte es. Das Große war so groß, dass es förmlich auch noch Platz im Untergrund beanspruchte und die Station La Défense deshalb „aus Sicherheitsgründen” geschlossen war. Ich bin deswegen bis in einen Vorort namens Nanterre gefahren... nicht gut. Ich weiß nicht, ob es da immer so ist, aber die Leute gefielen mir gar nicht. Ich fühlte mich extrem fehl am Platz. Zum Glück war relativ viel Polizei vorhanden. Blöderweise hatte es wieder zu regnen angefangen und der Weg nach La Défense war alles andere als direkt. An so etwas wie Fußgänger hat wohl keiner gedacht, als das &lt;a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;amp;q=paris&amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=48.891443,2.232757&amp;spn=0.001499,0.005407&amp;amp;t=h&amp;om=1"&gt;Straßennetz&lt;/a&gt; von La Défense entworfen wurde. Deswegen ward mir schon reichlich eklig, als ich endlich da war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/grande_arche_im_regen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/grande_arche_im_regen.jpg" alt="Beleuchtete Grande Arche im Hintergrund, Scheißwassertropfen im Vordergrund." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Grande Arche war hübsch beleuchtet, aber es nieselte inzwischen wie aus Eimern, also habe ich im Schutze eines Jutebeutels meine Kamera ausgepackt, nachdem ich möglichst wenig Aufmerksamkeit der zwielichtigen Passanten beim Aufbauen meines Statives auf mich zu lenken versucht hatte. Knips, knips, Scheiße, nur noch Tropfen auf der Linse, vorsichtig trocken wischen, bringt nicht viel, schönen Dank, so macht Fotografieren Spaß. Währenddessen war das sporadische Jolen aus Richtung der anderen Seite der Grande Arche ein deutliches Zeichen dafür, dass die Sache da &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wirklich&lt;/span&gt; groß war. Wie groß sollte ich nie sehen, aber nachdem ich zuhause Namen wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo_%28Band%29"&gt;Placebo&lt;/a&gt; auf der Programmliste gesehen haben würde, würde ich eine Ahnung haben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wie&lt;/span&gt; groß das war. Und jetzt gibt es auch schon offizielle Zahlen: 65.000 Zuschauer sollen es gewesen sein. Geht schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich ging es aber erstmal noch relativ ahnungslos ins Gedränge und auch nicht sehr weit. Ein Durchkommen war da nicht. Von da wo ich stand bekam ich ab und an ein Stückchen Monitor mit einem Kopf drauf zu sehen und einen Blick auf die Menschenmenge konnte ich auch nicht werfen. Das war den Regen denn irgendwie nicht wert. Und dann kamen auch noch die Penner, die ich von den Demos schon kannte und haben mal wieder ihre Mob-in-die-Menge-Nummer abgezogen. Nicht wirklich lustig. Nachdem ich fast über den Haufen gerannt wurde, hab ich mich denn vom Felde gemacht. Und als ich kurz darauf abseits des Trubels ein paar Fotos von einer (überdachten) Brücke gemacht habe, kam auch gleich ein aufgeregt joggender Trupp Polizisten vorbei und ich hörte irgendwelche Funksprüche, dass die Lage wohl nicht gut wäre. War ich froh, da so frühzeitig abgehauen zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab mich dann auf die Suche nach der nächsten offenen Métrostation gemacht. (Nachdem ich vorher schon danach gefragt wurde... ich wurde glaub ich noch nie so häufig nach einer Auskunft gefragt wie hier in Frankreich! Zum Glück konnte ich in dem Fall fundiert mutmaßen.) Und Straßennetz die Zweite, yeah! Beim Hinweg konnte ich immerhin irgendwelchen Leuten hinterherrennen. Jetzt aber waren zwar auch welche unterwegs, die schienen aber selbst keinen Plan zu haben. Irgendwo in den recht netten Straßen von Puteaux hab ich dann das Feuerwerk bei der Grande Arche gesehen, das heißt ich habe ab und ein leuchtendes Kügelchen über die Baumwipfel hüpfen sehen und ansonsten nur bunten Lichtschein und knallen erspäht beziehungsweise vernommen. War ich sauer, da so frühzeitig abgehauen zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/grand_arche_blau_gegenlicht.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/grand_arche_blau_gegenlicht.jpg" alt="Der Blick von meinem Brunnenplatz auf der Esplanade de la Défense aus auf die Grande Arche. Schemenhaft ist links unten im Bild der Strom von Menschen zu erkennen. Es war ein gespenstischer Anblick, zumal gleichzeitig an mehreren Stellen und auf verschiedenen Ebenen derselbe Strom immer wieder zutage trat." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Naja, kannste nix machen, wa? Ich musste ja auch erstmal den Weg finden. Dass gelang mir dann auch recht bald, geregnet hat es zu dem Zeitpunkt übrigens nicht mehr und die Gegend war im Gegensatz zu Nanterre wie gesagt außerordentlich nett. Dann war ich auf der Esplanade de la Défense, wo ich hinwollte und hatte einen schönen Blick auf die Grande Arche. Ich bin auf einen komischen Brunnen geklettert, dessen Betreten verboten war, aber von dem aus man den besten Blick hatte und habe einen Haufen Fotos geschossen. Ich war guter Dinge, dass die überall herumstehende Polizei besseres zu tun hatte, denn es ergossen sich Menschenströme entlang der Straßen und über die Brücke über die Seine, es war der Hammer! Irgendwann sprang noch jemand auf meinen Brunnen und schrie förmlich zu seinem Freund: „Komm schnell her! Guck dir das hier an! Nennst du das schnell, Mann?! Guck dir nur die ganzen Menschen an!”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/drei_polizisten_vor_grande_arche.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/drei_polizisten_vor_grande_arche.jpg" alt="Die Polizisten waren mutiger als ich und haben sich direkt an den Rand über die immer noch stark befahrene Straße gestellt. Nass war es auch noch, aber sie wussten sicher, was sie da taten." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die beiden waren dann schnell wieder weg, nachdem der Menschenstrom nicht die geringsten Anstalten machte abzureißen. Dafür kamen dann irgendwann ein paar der Polizisten, die wohl auch auf den Trichter gekommen waren, dass man von hier den besten Blick hatte. Aber die machten zu meiner Freude gar keine Anstalten, wegen des bescheuerten Brunnens rumzumeckern. Im Gegenteil, der eine hat sich noch nett mit mir unterhalten, gefragt, ob ich denn schon schöne Fotos gemacht hätte und ob ich das Feuerwerk drauf hätte (*grrrrr*) und sich entschuldigt, dass er und seine Leute mir jetzt im Weg rumstünden. Ich meinte, das wäre ja nicht so schlimm, ich hätte ja schließlich schon eine Menge Fotos gemacht (was ja auch so war), hab noch schnell ein paar Fotos von Grande Arche mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Flics&lt;/span&gt; im Vordergrund gemacht, einen schönen Abend gewünscht und mich zu einem Métroeingang begeben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zumindest so nah heran, wie ich nunmal kam. Es hätte mich ja eigentlich nicht sonderlich überraschen müssen, dass der besagte Menschenstrom zu einem großen Teil auch die Idee mit der Métro hatte. Die Eingänge waren abgesperrt, sodass sich eine unbewegte Traube davor bildete. Kurz nachdem ich mich angestellt hatte, kamen ein paar Mädels, die nicht aufhören wollten, mich über Hintergrund, Art und Zweck der Aktion auszufragen, obwohl ich ihnen von Anfang an zu verstehen gab, dass ich wirklich nicht die geringste Ahnung hätte. Wie gesagt, ich muss hier irgendwie unheimlich kompetent wirken. Früher am Abend hat mich einer beim Fotografieren sogar gefragt, ob ich denn wohl ein Journalist wäre. Mit der Kamera? Da wäre es um den Berufsstand aber schlechter bestellt als ich bisher dachte. Und da ich so spontan nicht wusste, was &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus"&gt;Graswurzeljournalismus&lt;/a&gt; auf Französisch heißt, habe ich einfach mal verneint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, als die Schleusen dann aufgingen, war es natürlich ein riesiges Gedränge und alle waren sicher, die Treppen runtergeschubst zu werden, aber irgendwie wurde es da plötzlich lichter, sodass man bequem nach unten gehen konnte. Fahrkartenkontrollen hat man sich auch geschenkt, dabei war es unten erstaunlich leer. Trotzdem wurden wir quasi am Bahnsteig eingewiesen, dabei war die Métro nicht einmal voll, als alle drin waren. Erstaunlich. Gut, kurz nach mir wurde wieder dicht gemacht, aber trotzdem...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/rapbattle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/rapbattle.jpg" alt="Vor den beleuchteten eckigen Säulen des Trocadéro haben sich ein paar Jugendliche zu Rapmusik das Mikrofon in die Hand gegeben." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich bin dann am Trocadéro ausgestiegen, unter dem Eiffelturm durch bis zu den Invaliden und dann bei den Champs-Elysée in die Métro, denn es war offensichtlich, dass nicht mehr so wirklich viel los war. Etwas wie ein spontanes Rap-Battle am Trocadéro, obendrauf ein bisschen Afrika-Rhythmen, bei den Invaliden hatte wohl jemand eine sehr große Anlage aufgedreht. Aber ich denke die meisten hatten sich in Kneipen und Clubs verzogen. Da hatte ich keine Lust drauf, also hab ich noch ein paar Fotos der Invaliden mit Rasensprengern im Vordergrund gemacht, bis ein plötzliches PFFFFFFFFFFFFFFFFFF in meiner unmittelbaren Nähe das Signal zum Aufbruch gegeben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg ruft mir dann aus einem vorbeifahrenden Auto jemand etwas zu, das für meine müden Ohren wie „Hey, Prinzessin!” klang. Aber während ich noch irritiert geguckt und mich gefragt habe, was er tatsächlich gesagt haben könnte, kommt der Nachsatz: „Oh nee, du bist ja ein Mann!” Ich hatte meine Haare nach hinten gebunden und die fuhren vorne vorbei. Eigentlich hätte der Typ besser als meine langen Haare noch meinen BART sehen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/schwarzer_turm.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/schwarzer_turm.jpg" alt="Der pechschwarze Turm über dem bunten Lichtermeer von Paris sah wirklich mal gespenstisch aus." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Obwohl es inzwischen zwei Uhr durch war, hab ich mir keine Sorgen wegen der Métro gemacht. Meine Oma meinte nämlich, die Métros führen in dieser Nacht durch. Das gab mir Gelegenheit zu sehen, dass die Beleuchtung des Eiffelturms um zwei Uhr abgeschaltet wird. Er flackert noch ein letztes Mal sein allstündliches Blinken, diesmal auf schwarzem Grund und dann geht zuletzt der Leuchturmstrahl aus. Übrig bleiben dann nur die roten Lichter gegen Flugzeuge, die gar nicht gegen Flugzeuge sein können, weil über Paris ein absolutes Flugverbot herrscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/blinketurm_schwarz.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/blinketurm_schwarz.jpg" border="0" alt="Mir ist es nie gelungen, die Lichterschau zu jeder vollen Stunde auf ein Foto zu bannen. Entweder es sah popelig aus oder völlig überstrahlt, aber nie wirkte es wie das echte Blinken. Komisch, als ich wieder zuhause war, aber noch bevor ich mir die Fotos vom Abend angucken konnte, kam mir die Idee, dass man mal versuchen müsste, den blinkenden schwarzen Turm absichtlich zu verwackeln. Nun ja, das hier ist nicht absichtlich, aber ich finde, es hat geklappt ;)" /&gt;&lt;/a&gt;Naja, durchfahrende Métros machen's möglich, dass ich das auch mal gesehen habe. Endlich nicht mehr die Wahl zwischen um 1 Uhr nach Hause oder Nachtbustortur. Als ich aber zur Métrostation komme und das Licht des Schildes da aus ist, kommen mir doch erste Zweifel. Zwei andere halten aber auch auf den Eingang zu, also alles in Ordnung... hmm, aber auch die lassen sich durch das abgeschlossene Gatter vor dem Eingang etwas irritieren. Scheiße, also doch Nachtbustortur. Zum Glück ist die Haltestelle gleich nebendran. Nach einem Studium des Plans stelle ich fest, dass alles gar nicht so schlimm ist und dass ich mit einmal umsteigen zum Porte d'Orleans komme. Zwar tun meine Füße schon ziemlich weh, aber den Fußmarsch steh ich dann auch noch durch. Doch dann fällt mein Blick auf ein anderes Papier an der Haltestellenwand, das besagt, dass in der Nacht der Fête de la Musique die Linien N11, N24 usw. nicht führen. Also sprich alle Nachtbuslinien nicht. Die Opfer! Aber zum Glück standen da grade ein paar Leute in neongelber Uniform rum, von denen einer eben in der abgeschlossenen Métrostation verschwunden war. Ich frag also einen von ihnen: „Entschuldigen Sie, wenn keine Métros mehr fahren und auch keine Nachtbusse... wie kommt man dann nach Hause?” Antwort eines Kollegen: „Taxi.” Ich hätte ihm gerne etwas im Stile von „Deine Mutter ist ein Taxi!” gesagt, aber stattdessen fragte ich gelinde gesagt besorgt: „Ist das die einzige Möglichkeit?” Nach ein bisschen Rumdrucksen meinte der, den ich eigentlich gefragt hatte dann: „Einige Linien fahren ja...” Aufkeimende Erleichterung: „Oh wirklich? Welche?” „Keine Ahnung.” Toll! Aber dann fügte er zögerlich hinzu: „Die 1 glaub ich...” „Die 1?” „Ja, die 1.” Wunderbar, es geht doch. Bedankt und ab zur 1. Die fuhr tatsächlich und dann war ich mir auch recht sicher, dass die 4, die zum Porte d'Orleans fährt, auch noch unterwegs sein würde. So war des denn auch, allerdings galt für beide Linien, dass sie nicht mehr alle Stationen anfuhren. Ich fragte mich ernsthaft, wie man wissen sollte, welche Stationen noch offen waren und welche nicht mehr. Und jetzt stellt euch mal vor, ich hätte mir ursprünglich eine Station der 1 rausgepickt, wo sie zufällig nicht mehr gehalten hätte. Ich hatte doch frustriert das Handtuch geschmissen und alle Hoffnung fahren lassen!  In der 4 stellte sich dann raus, dass ich nicht der einzige war, der keine Ahnung hatte, woher man wissen sollte, wo das Ding eigentlich hält. Bei Saint-Michel schrie plötzlich eine auf: „JUHU, ICH HAB GEWONNEN, ICH HAB GEWONNEN!” „Naja, wär ja nicht so schlimm gewesen, wären wir halt bei Odéon ausgestiegen...” „ICH HAB GEWONNEN! *aussteig* *weiterfreu*”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann also noch ein letztes Mal die Füße in die Hand genommen und ich war zuhause. Endlich. Mann war das ein langer Abend. Aber viel erlebt habe ich :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Ist. EWIG her, ich weiß. Das lag ganz sicher nicht daran, dass es nichts zu erzählen gab. Im Gegenteil. Steve war hier, Dani war hier und heute Abend ist in Frankreich und anderen Ländern die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_F%C3%AAte_de_la_Musique"&gt;Fête de la Musique&lt;/a&gt;, von der ich mir erhoffe, dass es eine Art zweite &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/10/nuit-blanche.html"&gt;Nuit Blanche&lt;/a&gt; wird, nur dass ich diesmal meine Kamera schon habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bassin_de_la_villette_von_bruecke.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/bassin_de_la_villette_von_bruecke.jpg" alt="Sicht auf das Bassin de la Villette von der Fußgängerbrücke aus. Damit man nicht so wahnsinnig weit rennen muss, um von einem Kino zum anderen zu kommen, gibt es einen kostenlosen Fährbetrieb." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Erzählen des Vergangenen fange ich zur Abwechslung einfach mal hinten an. Sonntagabend ist Dani leider wieder geflogen nachdem sie immerhin seit Dienstag hier gewesen war. Um ein bisschen auf andere Gedanken zu kommen, habe ich beschlossen, auf dem Heimweg einen Schlenker am Kino vorbei zu machen. Dafür hat sich zu meiner Freude das Kino am Bassin de la Villette angeboten. Die Ecke mag ich sehr gerne, man hat einen schönen Blick über die Wasserfläche, es ist immer ein bisschen los, aber nicht zuviel und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Eigentlich gibt es dort zwei Kinos, eines an jedem Ufer, wobei das zweite erst 2005 fertiggestellt wurde. Bevor die Kinos gebaut wurden, muss die Ecke wohl ziemlich heruntergekommen gewesen sein, mit Crackdealern und allem, was dazu gehört. Also so eine Art &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:NeuesBahnhofsviertel-BI.jpg"&gt;Neues Bahnhofsviertel&lt;/a&gt; von Paris, nur in gelungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/quai_de_loire_cafe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/quai_de_loire_cafe.jpg" alt="Der Blick von meinem Tisch am Quai de Loire auf das Bassin de la Villette. Im Vordergrund ein ausgetrunkenes Vanillemilchshake." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich habe mir diesmal einen Milchshake in einem der an die Kinos angeschlossenen Cafés gegönnt und auf meinen Film gewartet, während die Sonne anfing unterzugehen. Herrlich das :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/cars_aufstieg.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/cars_aufstieg.jpg" alt="Hauptdarstellendes Auto Lightning McQueen fährt einen Steilhang hoch. Eigentlich brettert er ihn herunter, die Ziffern auf seiner Tür sind im Film auch nicht in Spiegelschrift und der Himmel oben im Bild ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ging dann in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0317219/"&gt;Cars&lt;/a&gt;, den neuen Film von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pixar"&gt;Pixar&lt;/a&gt;. Ich fand ihn ungefähr so wie das arg zurechtgemogelte Standbild links: Es ging permanent bergauf. Am Anfang dachte ich, ich bin im falschen Film, in einem computeranimierten Actionrennfilm mit Autos mit Augen, dann wurde es ruhiger, aber irgendwie tendentiell etwas lahm und gegen Ende wurde der Film dann immer besser. Eine der besten Szenen kam nach dem Abspann, andere Highlights kurz davor (Ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sports_Utility_Vehicle"&gt;SUV&lt;/a&gt;, der mit völliger Panik in der Stimme sagt: „But I've never been off road!”, wie genial ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;der&lt;/span&gt; Seitenhieb gegen SUV-Fahrer denn?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Story ist eigentlich ziemlich verkitscht. Lightning McQueen, ein neuerfolgreiches, selbstverliebtes und egoistisches Rennauto landet in einer Pampa namens Radiator Springs an der Route 66. Dort lernt es dann die Bedeutung der Freundschaft kennen. Dafür dass die Story so ausgelutscht klingt, ist sie aber noch ziemlich gut gemacht und ich fand auch das Ende nicht völlig vorhersehbar und recht nett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Sache mit den Autos als Charakteren funktioniert überraschend gut. Nach dem Trailer hatte ich echte Bedenken, und wäre es nicht Pixar gewesen, ich glaube nicht, dass ich mir den Film angeguckt hätte. Und tatsächlich merkt man wieder, wie viel Arbeit hier investiert wurde, um den Film so mühelos erscheinen zu lassen. Ich habe ja schonmal erwähnt, wie wichtig mir Detailverliebtheit ist und Pixar ist detailverliebt. Aber irgendwie geht die Rechnung diesmal meiner Meinung nach trotzdem nicht so auf wie bei den Vorgängerfilmen (naja, Toy Story und Das große Krabbeln fand ich auch nicht so überwältigend). Vielleicht liegt es zum Teil daran, dass der Film mir sehr auf die US-Amerikanische Kultur zugeschnitten zu sein scheint, aber ich denke es ist mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/cars_kondensstreifen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/cars_kondensstreifen.jpg" alt="Mater und Doc Hudson gucken den Abhang herunter, den 'Stickers' im Bild zuvor unfreiwilligerweise heruntergedonnert ist. Man achte auf die Kondensstreifen, die die Form von Reifenspuren haben." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das nebenstehende Bild steht meiner Ansicht nach eigentlich auch recht gut für den Film: Der Gag mit den Kondensstreifen in Form von Reifenspuren ist irgendwie subtil und nett und überhaupt... irgendwie aber auch etwas platt. Einfach so alles auf Auto gemacht (selbst die Fliegen) reicht dann irgendwie doch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von daher, schaut ihn euch ruhig an, ist sicher ein netter Film und Pixar hat immerhin mal wieder gezeigt, dass das Animationsgenre mehr zu bieten hat als Niedliche Tierchen die Fünfundsiebzigste, aber auf der anderen Seite haben sie auch schon deutlich bessere Filme gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hach, jetzt bin ich schon wieder bei einer Filmkritik gelandet, sowas aber auch. Ich denke, ich werde in den nächsten Tagen dann noch gänzlich filmfreie Berichte nachliefern, zum Beispiel über einen Besuch im weltgrößten Rosengarten (wobei ich an Filmen aber auch noch &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0468094/"&gt;The Road to Guantanamo&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0435623/"&gt;Conversations with Other Women&lt;/a&gt; gesehen habe). Jetzt aber mache ich mich erstmal auf nach Paris, um mir mal anzuhören, was da so los ist. Immer noch kein iriver, erwartet also keine großen Tondokumente :/&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-114961636880600806?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://froschblog.blogspot.com/feeds/114961636880600806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16105308&amp;postID=114961636880600806' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/114961636880600806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/114961636880600806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://froschblog.blogspot.com/2006/06/unverhofft-kommt-steve.html' title='Unverhofft kommt Steve'/><author><name>mudd1</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07708152176366361261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/meiffelturm.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-114920354903663187</id><published>2006-06-02T01:09:00.000+02:00</published><updated>2006-06-02T02:29:56.736+02:00</updated><title type='text'>The Not So Last Stand</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/wer_sind_all_die_leute.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/wer_sind_all_die_leute.jpg" alt="'Papa, Papa, wer sind die ganzen Leute da?' Leider weiß man das nach dem Film auch noch nicht so genau. Aber man achte auf den bulligen Kerl rechts von Magneto. Anscheinend wird der Mensch mit dem komischen Hut jetzt auch noch zum modischen Trendsetter!" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Endlich war Sonne angesagt, also habe ich mich gleich nach dem Aufstehen zum Parc Montsouris begeben. Leider wurde es am Nachmittag dann wieder so schlecht, dass es allen Vorhersagen zum Trotz anfing zu regnen, als ich gerade angekommen war. Netter Park, so viel konnte ich noch sehen (z.B. mit &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/parc_montsouris1.jpg"&gt;interessanten Becken&lt;/a&gt;), dann hab ich die Sache vertagt, mich in den RER gepackt und bin ins Kino gefahren. Die Filme, die ich unbedingt noch sehen will, kommen nur noch sehr vereinzelt, also habe ich mich mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0376994/"&gt;X-Men&amp;nbsp;3&lt;/a&gt; zufrieden gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/babyface1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/babyface1.jpg" alt="'She is my way of showing off.' sagte Regisseur Brett Ratner über sein Kätzchen. Irgendwie merkt man das im Film. Und sie guckt *immer* so wie hier. Siehe babyface2.jpg." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kann ja nicht viel schiefgehen, dachte ich mir. Und naja, vom Actionstandpunkt aus stimmte das auch. Aber so ein bisschen Plot und Charaktere darf's dann ja auch noch sein. Leider wimmelte es nur so von neuen Figuren, in denen so viel Leben steckte wie in einem Kiesel. Allen voran das Kindchenschema auf zwei Beinen &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/babyface1.jpg"&gt;„Kitty”&lt;/a&gt; (Kein Scheiß!), in den Comics wohl auch bekannt als Shadowcat. Das war das Mädel, auch schon in den ersten Filmen durch Wände gehen konnte, nur qualifiziert es sich als One-Film-Wonder nicht nur weil die Schauspielerin gewechselt hat sondern vor allem, weil es vorher überhaupt keine Rolle gespielt hat, diesmal allerdings plötzlich schon. So plötzlich, dass für so etwas wie Charakterentwicklung keine Zeit bleibt. *Zack* Sie ist ja soooo allein *zack* bei Rogues Freund Bobby springen die Hormone an *zack* Rogue gibt sich die Spritze (s.u.) *zack* Kitty kämpft an Bobbys Seite gegen die feindliche Mutantenarmee *Vorhang*. Applaus bitte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich unmotiviert ist auch die ganze Handlung des Films. Es gibt eine Chemikalie, die das „X-Gen”, das für Superkräfte zuständig ist, zerstört (Hey, wir reden hier über Fantasy!). Das finden manche Mutanten nicht so dufte und der Mann mit dem albernen Helm Magneto ruft daraufhin den Krieg gegen die gesamte Menschheit aus. Er fängt auch gleich damit an und lässt bestimmt ein halbes Dutzend Fensterscheiben zerschlagen. Daraufhin sieht der Präsident der Vereinigten Staaten rot, sagt: „Magneto will Krieg, den kann er haben!” und will dessen Organisation ausradieren. Magneto hat es sich bis dahin aber anscheinend wieder anders überlegt und will doch nicht mehr die Menschheit vernichten sondern begnügt sich mit einem groß angelegten Anschlag auf einen kleinen Mutantenjungen, mit dessen Hilfe sich die Chemikalie herstellen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die verbliebenen guten Mutanten (sechs) überlegen sich daraufhin, dass das ja nun nicht sein darf und dass sie sich lieber von Magnetos Armee niedermetzeln lassen, anstatt ohne dahingemetzelt zu werden den Jungen nicht zu retten. Aber Achtung Filmlogik: Auch wenn es nur sechs sind, es sind ja die Guten. Eine riesiges Superkräfte-&lt;wbr&gt;Feuerwerk folgt, die ganze Insel wird eingeäschert, Hunderte sterben, der Junge überlebt. Jetzt mal ganz objektiv, irgendwie hat's das nicht gebracht. Aber wir brauchten ja ein Showdown, gelle?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/sechs_gegen_alle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/sechs_gegen_alle.jpg" alt="United we stand. Against whoever outnumbers us." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Naja, sechs gute Mutanten gegen eine Hundertschaft von bösen, das verspricht ja immerhin ein Spaß zu werden. Wie gesagt, wie sie das überleben wollen, ist nicht ganz klar, aber lustig wird's bestimmt. Und wenn so ein Haufen von Mutanten mit Superkräften zum Angriff stürmt, dann erwartet man doch eine Szene, die man sich auf der DVD 20-mal angucken kann und man entdeckt trotzdem noch was neues! Ein Spielplatz für CGI-&lt;wbr&gt;Fritzen und Erfinder cooler Superkräfte, nicht wahr? Tja, wollt ihr wissen, wie die sechs Guten überleben? Die angreifenden Mutanten heben sich ihre Superkräfte für schlechte Zeiten auf und prügeln stumpf drauflos wie bei einer Kneipenschlägerei, nur ohne die improvisierten Waffen. Sie werden natürlich von den Guten mühelos gefaltet und klein Christian sitzt enttäuscht im Kinosessel und nimmt von allen Plänen Abstand, sich die DVD zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Erfolgserlebnis gönnt der Film einem aber. Ihr kennt diese Goofs-Seiten, wo Leuten auffällt, dass Statist 297 eben noch die Zigarette in der anderen Hand gehalten hat, oder? Und man wundert sich immer, wie diese Leute das schaffen, dass ihnen so etwas auffällt. Naja, einen Continuity-&lt;wbr&gt;Goof in X-Men 3 habe sogar ich entdeckt: Magneto setzt also diese Brücke voller Mutanten auf der Insel auf und betritt diese daraufhin. So weit, so gut, nur dass sich von einem Schnitt auf den anderen die Lichtverhältnisse von „Sonneschein” auf „tiefschwarze Nacht” ändern. Wahrscheinlich wäre die fliegende Brücke nachts nicht gekommen und die brennenden Autos tagsüber nicht. Aber kann man das nicht etwas subtiler machen? Überhaupt lebt dieser Film für die Spezialeffekte hat man den Eindruck und nicht umgekehrt. Warum springt Angel durch das geschlossene Fenster, anstatt die Tür zu benutzen? Ganz klar, weil's ungleich cooler aussieht. Umso enttäuschender da das eben angesprochene Ausbleiben des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;richtigen&lt;/span&gt; SFX-&lt;wbr&gt;Feuerwerks beim Showdown.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bruecke_hell.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 20px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 190px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/bruecke_hell.jpg" alt="Vorher..." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bruecke_dunkel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 20px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 190px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/bruecke_dunkel.jpg" alt="Nachher. Ist die Sonne explodiert oder was?" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/nackt_wie_immer_aber_weniger_blau.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px; clear: left;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/nackt_wie_immer_aber_weniger_blau.jpg" alt="Ex-Mystique fühlt sich nicht wohl. Anscheinend haben die blauen Bömmel auch vor Kälte geschützt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="clear: left;"&gt;Die Bösen&lt;/span&gt; übrigens müssen dann natürlich auch so richtig böse sein. Bisher hatte sich Magneto ja immer noch durch eine gewisse Ambivalenz ausgezeichnet. Ich mag es, wenn Charaktere nicht nur platt böse sind. Diesmal ist er aber Megarassist und amoralisch in jeder Hinsicht. Mystique schmeißt sich für ihn in die Schussbahn der Antimutantenwaffe. Er lässt sie ohne mit der Wimper zu zucken nackt am Boden zurück: „Du bist keine mehr von uns.” Andererseits mussten sie wohl aus Kontinuitätsgründen ein kleines Stückchen Loyalität zu Charles Xavier in den dritten Teil retten. Aber auch das ist wenig überzeugend und vor allem fragt man sich dann, wie es zu dieser Diskrepanz kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/schau_mir_in_die_augen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/schau_mir_in_die_augen.jpg" alt="'Schau mir in die Augen, Kleines.' Mit diesem Blick kriegt Cyclops sogar tote Frauen rum." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zunächst dachte ich, dass der Film sich immerhin noch dadurch von einem lieblos gemachten 08/15-&lt;wbr&gt;Action-&lt;wbr&gt;SciFi-&lt;wbr&gt;Fantasy-&lt;wbr&gt;Geballer abhebt, indem echt harte Einschnitte gemacht werden. Sechs der Hauptpersonen werden im Laufe des Film dahingemetzelt oder verlieren zumindest ihre Mutantenkräfte, darunter die beiden Anführer (Spoiler? Was für Spoiler?). „Wow!” denkt man da „Endlich mal jemand, der das mit dieser Letzter-Teil-Sache ernst nimmt!” Ha! In der letzten Szene erwachen Magnetos Kräfte wieder (obwohl er die vierfache Dosis abgekriegt hat von dem irreversiblen Zeug) und in der allerletzten Szene nach dem Abspann ist Charles Xavier dann auch wieder auf den Beinen (so sehr ein Querschnittsgelähmter halt auf den Beinen sein kann). Und ich hasse diese Holzhammer-&lt;wbr&gt;Cliffhanger, die einem in den letzten drei Sekunden des Films nochmal sagen, dass es eine Fortsetzung geben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/picard_und_kachelmann.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/picard_und_kachelmann.jpg" alt="Charles Xavier und Storm. Letztere hat sich grade am Wetter vergangen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Naja, ich werd wahrscheinlich auch in X4 gehen und vielleicht lassen sie ja &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bryan_Singer"&gt;Bryan Singer&lt;/a&gt; wieder dran. Dafür dürfte &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anna_Paquin"&gt;Anna Paquin&lt;/a&gt; dann noch mehr in „nix tun und gut aussehen” aufgehen als bisher schon, wenn überhaupt. Ach ja, falls das in diesem Artikel bisher nicht so gut heraus gekommen sein sollte: X-Men&amp;nbsp;3 ist ganz nette Unterhaltung ;) Und zwei Charaktere sind gut gelungen: Storm hat diesmal deutlich mehr Profil als sonst und der &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/blauer_mutant.jpg"&gt;blaue Diplomat&lt;/a&gt; ist auch nett. Oh und Patrick Stewart rockt natürlich wie immer, aber er hat ja diesmal keine sehr große Rolle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Er schlug weiterhin vor, sich Vormittags zu treffen, weil es da leerer sei. Alles klar, soweit guter Ansatz, wir sollten nur leider bald feststellen, dass den Gedankengang wohl auch noch andere vollzogen haben. Oder mit anderen Worten: So eine Schlange hab ich glaub ich noch nicht erlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/wuergeschlange.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/wuergeschlange.jpg" alt="Malen nach Köpfen. Man verbinde alle diese Menschen mit einer einzigen Linie. Hierbei hilft es, genauer hinzugucken, dann kann man sehen, dass die Leute in einzelnen Reihen stehen und immer abwechselnd in dieselbe Richtung blicken. Die Biegungen links sind nicht drauf, ich besitze keinen Weitwinkeladapter." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als wir da ankamen, habe ich mich erst darüber lustig gemacht, dass da so ein ungeordneter Pulk von Menschen stand (neben dem Erschrecken, wie groß dieser Pulk war und ob des Eindrucks, dass die auch alle ins Museum wollten). Aber beim genaueren Hinsehen erschloss sich dann die Struktur (in ihrer ganzen Grausamkeit): Es war in der Tat eine wohlgeordnete Schlange, die demonstrierte, warum die Dinger auf Deutsch so heißen. Sie schlängelte sich nämlich in unzähligen Windungen wieder und wieder über den Platz vor dem Museum. Wir brauchten sogar einige Zeit um die Stelle zu finden, wo sie anfing. Ähnlich wie bei einem Wollknäul. Außerdem war die Schlange so früh am Tage noch nicht sehr durch Sonnenstrahlen aufgeheizt und bewegte sich daher seeehr langsam. Da wir uns selbst für die zu erwartenden tollen Bilder die wahrscheinlich mehrstündige Wartezeit nicht antun wollten, haben wir uns spontan entschlossen, einfach stattdessen in den &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Grand_Palais"&gt;Grand Palais&lt;/a&gt; zu gehen. Was dort für eine Ausstellung sein würde, wussten wir nicht, aber er war direkt um die Ecke und irgendwie hatte das auch was, in eine unbekannte Ausstellung zu gehen. Außerdem fanden wir beide schon immer die Architektur des Grand Palais von außen sehr beeindruckend und wollten die mal von innen sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/grand_palais.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/grand_palais.jpg" alt="Der Grand Palais von außen, im Vordergrund die Pont Alexandre III." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dort angekommen konnten wir immerhin schonmal lesen, dass das Ding „La force de l'art” (Die Kraft der Kunst) hieß. Die Schlangen waren im Vergleich sehr klein und wurden noch kleiner, als die Schalter erstmal aufgemacht hatten ;) Wir sind nämlich um kurz vor zwölf gekommen und um zwölf machte das erst auf. Super Timing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/dach_grand_palais.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/dach_grand_palais.jpg" alt="Das imposante Dach des Grand Palais von unten und innen. Natürlich erschließt sich hier nicht die enorme Größe." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ähnlich wie bei McDonald's gab es eine Ermäßigung mit der Carte ImaginR und es kostete dann nur noch 4 €. Dann mussten wir die bisher schärfsten Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen, die wir bisher hier in Paris erlebt haben und durften anschließend in den Grand Palais. Das Glasdach hatte von außen nicht zu viel versprochen, die Architektur ist wirklich atemberaubend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/gelbe_treppe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/gelbe_treppe.jpg" alt="Die meisten Strukturen sind grün gehalten, hinten wird dies jedoch durch gelb kontrastiert. Die Treppen sind ebenfalls sehr imposant und schön geschwungen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und groß ist das Ding, jede Menge Ausstellungsfläche, hinten dann noch zwei Cafés und Konzerte finden da wohl auch noch statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind da dann über drei Stunden lang rumgelaufen und haben viele interessante und schöne Dinge gesehen. Es war eine Ausstellung moderner Kunst, aber eben mit vielen tollen Sachen dabei. Es gab zwar auch ein paar Sachen, die wir Krétängs überhaupt nicht zu würdigen wussten, aber der ganz überwiegende Teil hat mir sehr gut gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/wertvolle_kunst.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/wertvolle_kunst.jpg" alt="Wo mir schon vorgeworfen wurde, ich würde mit meinen Alternativtexten Blinden höchstens den Mund wässerig machen... hier kann mir das nicht passieren: Ein klassisches Beispiel von 'Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.' Drei völlig weiße Leinwände auf einer weißen Wand. Jede Textur auf diesem Bild ist Schmutz auf eurem Monitor ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das schönste Beispiel für Kunst, derer ich unwürdig war, ist auch zugleich mit einer kleinen Anekdote verknüpft. Und zwar kamen wir grade um die Ecke, um noch zu sehen, wie einer der Ordner eine Frau verscheuchte, die über den roten Kunstwerkschutzstrich getreten war und daher zu nah an einem der Kunstwerke vorbei ging. Die meisten Kunstwerke hatten gar keinen solchen Strich, aber manche schon. Wahrscheinlich die besonders kostbaren oder die besonders fragilen. Also gucke ich hin, was denn da so schutzbedürftig ist... Drei. Weiße. Leinwände. ... Mit anderen Worten: Nix! Da war nix, die sahen aus wie frisch gekauft und aufgehangen. Ich fand in Anbetracht dessen die Reaktion des Ordners so grotesk, dass ich laut lachen musste. Ich glaube, das fand der dann aber gar nicht witzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/rasierklinge.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/rasierklinge.jpg" alt="Eine überdimensionale Rasierklinge. Dies hat nichts mit den nebenstehend genannten Wunderspiegeln zu tun." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aber wie gesagt, das meiste war sehr interessant. Unter anderem gab es auch tolle technische Spielereien wie Spiegel, die trübe waren, wenn man direkt reingeschaut, aber klar, wenn man schräg geguckt hat. Sehr faszinierend :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere coole Idee war ein Raum, wo eine Glühbirne das Ende eines großen Pendels unter der Decke war. Dadurch haben sich ständig die Schatten in dem Raum geändert. Woanders gab es eine sich drehende Scheibe mit einer Spirale darauf, die immer schneller wurde und ein dazu gesagter Satz wurde gleichzeitig dazu auch immer schneller. Das war dann irgendwann schon ziemlich abgefahren, wenn man da draufgestarrt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein sehr lustiges Kunstwerk konnte man dann wieder besser in unbewegte Bilder fassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/hitlerdiddl.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; border: 0px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/hitlerdiddl.jpg" alt="Eine stilistisch mit der Diddl-Maus vergleichbare Katze mit Seitenscheitel und Schnurbart. In der Hand und ins Gitter des Laufstalls eingearbeitet ein Hakenkreuz." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ok sorry, ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, zu zeigen, dass ich auch auf tolle Filter klicken kann. Hier ist das Bild &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/hitlerdiddel_neu.jpg"&gt;in ordentlich&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bevor ich mir den Mund fusselig rede, guckt euch doch einfach die Bilder an. Alles Weitere sage ich dann in den &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/05/ach-was-euch-vielleicht-interessiert.html"&gt;Bildunterschriften&lt;/a&gt; (Oh und sorry, dass es diesmal wie Kraut und Rüben aussieht. Alle eventuellen Gegenmaßnahmen waren mir zu viel Arbeit.):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/linse.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/linse.jpg" alt="Florian durch eine herumhängende Linse fotografiert." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ueberblick_force_de_lart.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/ueberblick_force_de_lart.jpg" alt="Es gab zwei höhere Aufbauten. Von der einen herunter hatte man diesen schönen Überblick. Vor allem kann man gut erkennen, wie überall Trennwände stehen, um genug Wandfläche zu haben und die einzelnen Bereiche zu trennen. Insgesamt war die Halle ziemlich groß, dies ist nur ein winziger Ausschnitt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/mighty_mouse.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/mighty_mouse.jpg" alt="Mickey Maus mit einem Riesenständer. Sehr schöne Idee. Ich hätte ja offen gestanden gerne ein Foto von geschockten Eltern gehabt, die ihr dreijähriges Kind von dem Phallus wegzerren, aber die Eltern, die ich gesehen habe, hat das Ding gar nicht gejuckt. Verdammte aufgeklärte Gesellschaft ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/weisser_ring.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/weisser_ring.jpg" alt="Nee, weiß ich jetzt auch nicht. Aber für meinen Garten kann ich mir sowas ganz gut vorstellen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/streifen_und_kinder.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/streifen_und_kinder.jpg" alt="Selbst die Trennwände von außen waren oft künstlerisch gestaltet. Hier im geometrischen Zebra-Look." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/der_statue_fuss.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/der_statue_fuss.jpg" alt="Eine Art abgeschlossener gelber Holzbühne stand im rechten Bereich der Halle rum. Darauf mischten sich alte Statuen mit neueren Kunstwerken und einer Sitzecke." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ellipsenbild.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/ellipsenbild.jpg" alt="Nur eines von vielen beeindruckenden Bildern. Den Blinden kann ich an dieser Stelle nur tröstend sagen, dass ich Musik Bildern immer noch deutlich vorziehe. Den Tauben... ach Herrgott, ich kann's auch nicht allen recht machen! Genießt einfach das Bild und fertig. Wahrscheinlich lässt sich die schönste Kunst eh mit Magnetfeldlinien machen und wir sind alle gekniffen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/drei_selbstportaits.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/drei_selbstportaits.jpg" alt="Damit keiner sagt, ich würde nur Florian aber nicht mich selbst zeigen: Hier bin ich gleich dreimal zu sehen. Makroaufnahme eines Kunstwerkes aus silbernen Perlenketten." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ein_traum_in_pastell.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/ein_traum_in_pastell.jpg" alt="Das Ding sah tatsächlich gar nicht so furchtbar aus, wie man vielleicht glauben könnte. Hatte irgendwie was." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/etwas_durcheinander.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/etwas_durcheinander.jpg" alt="Könnte vom selben Künstler sein wie die Hitler-Katze. Eine Figur geht durch eine andere. Cool gemacht." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/frau_auf_stufen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/frau_auf_stufen.jpg" alt="Wie gesagt war auch die Architektur des Grand Palais an sich schon einen Besuch wert." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/gekruemmte_gestalt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/gekruemmte_gestalt.jpg" alt="Und noch ein geiles Kunstwerk. Eine gut angezogene Herrengestalt sitzt auf einer großen Kugel." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/gelbes_dach.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/gelbes_dach.jpg" alt="Das Dach des Grand Palais über die reflektierende Oberfläche eines gelben Kunstwerkes fotografiert. Im Nachhinein hab ich mir überlegt, dass ich doch hätte croppen sollen rechts. Aber das hab ich mir jetzt gespart. Letztendlich wäre ich eh überrascht, wenn sich das hier jemand anguckte." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/friedhofsbild.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/friedhofsbild.jpg" alt="Sieht für mich aus wie ein Friedhof. Daneben ein paar Leute... bringt Leben in die Komposition ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/lesendes_kind.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/lesendes_kind.jpg" alt="Aaaah, dieses Kind war so cool! Das hat in dem Buch rumgeblättert, als würde es wirklich darin lesen. Zu süß :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/kantiger_loewe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/kantiger_loewe.jpg" alt="Dieser Löwe, der aussieht wie schlecht gerendert, stand direkt am Eingang." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/mann_vor_linse.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/mann_vor_linse.jpg" alt="Wieder die Linse von eben. Viele Menschen waren sehr fasziniert von ihr :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/schwarzes_michelinmaennchen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/schwarzes_michelinmaennchen.jpg" alt="Das Michelinmännchen in schwarz! Wie geil ist denn so eine Idee?" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Murrow wünscht seinen Zuschauern eine gute Nacht und viel Glück." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Irgendwie habe ich die Grammatik dieses Satzes noch nie zur Gänze begriffen, aber irgendwas musste ich ja dazu sagen, dass ich euch jetzt schon den dritten Filmartikel in Folge um die Ohren kloppe. Und schon wieder ein Film, der schon vor ewigen Zeiten angelaufen und deshalb für die meisten Leser wohl nicht mehr verfüchbar ist. Einer der Vorzüge von Paris, hier ist es &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fast&lt;/span&gt; unmöglich, einen Film zu verpassen. Aber zum Glück ist es diesmal so, dass man sich diesen Film ohne großen Verlust auch auf einem Fernsehbildschirm angucken kann. Denn es geht nicht um eindrucksvolle Bilder. Nein, die Bilder verfügen sogar über etwas &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt;, von dem man kaum für möglich gehalten hätte, dass es das in einem modernen Film noch gibt: Ihnen fehlt die Farbe. Dieser Film ist komplett in schwarz-weiß und wenn George Clooney nicht wäre, könnte man ihn für einen uralten Schinken halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er behandelt auch ein uraltes Thema, das aber deswegen nicht weniger aktuell ist: Die Einflussnahme auf die Medien. Nicht durch Schmiergelder oder erschossene Chefredakteure, nein, vor allem einfach durch „das können wir nicht machen”-Empfinden, etwas Druck, Tabuthemen und von allem Diskreditierung von Personen. Früher war es da in westlichen Ländern besonders beliebt, Leuten vorzuwerfen, ein Kommunist zu sein, heute ist es eben der Vorwurf, ein Sozialschwärmer oder sonst eine Sorte unvernünftigen linken Spinners zu sein. Besonders gut in solchen Vorwürfen war der amerikanische Senator Joseph McCarthy; so erfolgreich sogar, dass gleich eine ganze &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/McCarthy-%C3%84ra"&gt;Ära&lt;/a&gt; nach ihm benannt wurde. In dieser Ära spielt &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0433383/"&gt;Good Night, and Good Luck&lt;/a&gt; und es geht um die Journalisten, die es als erste wagten, sich gegen den Senator zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/rauchend_vor_kamera.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/rauchend_vor_kamera.jpg" alt="Cooler Typ mit Zigarette vor Fernsehkamera." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das ganze wird wahrscheinlich ziemlich idealisiert und auf jeden Fall sehr patriotisch dargestellt, aber das stört nicht wirklich. Es ist eher Ausdruck eines gewissen Minimalismus' in diesem Film, der sich außerdem an Dingen wie einem sehr klaren Plot und eben der Abwesenheit von Farbe festmachen lässen. Es geht im Grunde um ein paar coole Typen, die in einem Fernsehstudio sitzen, Zigarette rauchen und die Welt dadurch verändern, dass sie die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist eben der heutige Mangel an solchen coolen Typen, von mir aus auch Nichtrauchern, der dem Film diese Brisanz verleiht. Wobei, eigentlich ist es trauriger. Zwar stimmt es, dass es nicht viele von solch aufrechten und investigativen Journalisten gibt, aber vor allem haben die, die es doch gibt, irgendwie keinen Einfluss. Wer guckt schon &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml"&gt;Monitor&lt;/a&gt;? Wer liest schon die &lt;a href="http://www.taz.de/"&gt;taz&lt;/a&gt;? Ich erinnere mich, was mich im Film am meisten überrascht und in Erstaunen versetzt hat, war das bombastische Medienecho nach jedem Beitrag. Alle großen Zeitungen haben darüber geschrieben – die einen haben ihn in höchsten Tönen gelobt, die anderen haben „Kommunist!” geschrien, aber alle haben sie reagiert. Was passiert denn heute, wenn Monitor wieder mal einen Skandal aufdeckt? Werden sie als rote Socken denunziert? Findet eine Hexenjagd statt? Wird der Bericht bei Christiansen zerrissen oder in der Bild über ihn gewettert? Nein, es passiert einfach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nichts&lt;/span&gt;. Und das ist wahrscheinlich das schlimmste überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt; Wer glaubt, es seien die Zeiten vorbei, in denen man nur mit dem Finger auf jemanden zeigen und „Kommunist!” rufen musste, um ihn in extreme Probleme zu bringen, der hat die Rechnung ohne die neue Generation selbstgerechter &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/INSM#Einflussnahme_auf_Medien"&gt;Neoliberaler&lt;/a&gt; gemacht. Zitat aus dem Artikel:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritische Journalisten würden nach der Methode des sog. Blaming als z.B. gewerkschaftsnah oder Attac-Sympathisanten dargestellt, um ihre Glaubwürdigkeit zu unterlaufen. Diese Form der Einflussnahme auf kritische Berichterstattung habe eine neue Qualität bekommen. Betroffen seien vor allem freie Journalisten.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na dann gute Nacht und vor allem viel Glück.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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In Marie-&lt;wbr&gt;Antoinette könnt ihr noch nicht gehen, in &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0434409/"&gt;V for Vendetta&lt;/a&gt; wahrscheinlich nicht mehr. Tja, sorry.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man mich bezüglich der beiden Hauptdarstellerinnen fragte, welche mir besser gefällt, müsste ich nicht lange überlegen. So charmant Kirsten Dunst ist, Natalie Portman ist einfach meine persönliche Nummer&amp;nbsp;1 (und das schließt schauspielerische Aspekte &amp;ndash; man soll es nicht glauben &amp;ndash; ganz deutlich mit ein!), noch weit vor &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0005028/"&gt;Kate Hudson&lt;/a&gt;. Aber dass ein Film nicht nur von einer Hauptdarstellerin leben kann, musste ich in der pseudophilosophischen Zumutung &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0402399/"&gt;The New World&lt;/a&gt; schon erfahren (Und als ich später erfahren habe, dass die Protagonistin auch noch in einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neoterophilie"&gt;Neoterophilie&lt;/a&gt; nahelegenden Alter war, hat es das nicht wirklich besser gemacht. Wobei ich nicht finde, dass man ihr das angesehen hat.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was sprach noch für den Film außer der Hauptdarstellerin? Nunja, es war einfach ein hervorragend gemachter Film. Mit all der Liebe zum Detail, die meiner Ansicht nach wesentlich ist. Ich war erst sehr skeptisch, weil ich eigentlich kein Fan von Typen in albernen Masken bin, aber das Spiel von &lt;a href="http://imdb.com/name/nm0915989/"&gt;Hugo „Welcome to Rivendell, Mr. Anderson” Weaving&lt;/a&gt; lässt einen schnell vergessen, dass er überhaupt eine Maske trägt. Ich habe schon viele Bedenken gehört, ob das in der deutschen Version so rüberkommt, aber noch von keinem direkten Vergleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich bei dem seltsamen Gerede von Masken kurz erklären, worum es überhaupt geht: Das Großbritannien der Zukunft befindet sich unter einem furchtbaren Regime und ein Mann, der sich selbst als Nachfolger von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guy_Fawkes"&gt;Guy Fawkes&lt;/a&gt; sieht, sich V nennt und eben die besagte Maske trägt, bombt das Land zurück in die Demokratie. Dabei rennt ihm eine Frau namens Evey über den Weg und diesem Namen (E-V) kann V nicht widerstehen. Er packt sie ein und sie leben glücklich zusammen in einem geheimen Kellergewölbe bis dass der Tod sie scheidet. Interessante Nebencharaktere waren auch vertreten. So viel in aller Kürze. Weiter mit den Vorzügen des Films.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/vendetta_explosion.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/vendetta_explosion.jpg" alt="Bumm! V schmeißt seit vielen Jahren wieder seinen ersten Turm um." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da wären zuerst die Bilder zu nennen, die einfach von überragender Schönheit sind. Dass sie dabei wie so vieles im Film auch von epochaler Übertriebenheit sind, entschuldigt V im Namen des Film auf sehr selbstironische Weise: Über Vs Lieblingsfilm fragt Evey ihn: „Does it have a happy ending?” Die Antwort ist nicht umsonst die Überschrift dieses Artikels: „As only celluloid can deliver.” Vieles in diesem Film gibt es wohl nur auf Zelluloid, aber dafür liebt man es ja. Umso mehr, als es hier als Waffe gegen tatsächliche Entwicklungen und politische Strömungen eingesetzt wird und voller Seitenhiebe steckt. Am gewichtigsten hier die Tatsache, dass in einer Zeit, wo Terror unablässig als die universale Bedrohung dargestellt wird und damit die ebenso universale Entschuldigung darstellt, die Rechtfertigung von Terror und Gewalt in diesem Film – so strittig diese Frage sein mag – einfach so erfrischend anders ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings ist hier auch gleich mein größter Kritikpunkt am Film: So sehr er tatsächliche Verhältnisse angreift, man muss sich im Grunde schon dieser Missstände bewusst sein, um die Angriffe darauf zu bemerken. Das liegt daran, dass diese feinen Hiebe untergehen in einem Meer aus Horrorszenario, das meiner Ansicht nach völlig unrealistisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/vendetta_diktator.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 250px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/vendetta_diktator_cut.jpg" alt="Der Schreckensherrscher redet sich warm. Alle Ähnlichkeiten mit tatsächlich in der Weltgeschichte existierenden Diktatoren sind rein zufällig." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine unglaubliche Verkettung von unglücklichen Zufällen hat diesen Diktator an die Macht gebracht, dessen große Vorbilder im Leben Adolf Hitler und der Große Bruder gewesen zu sein scheinen. Und genau das ist unrealistisch, es braucht schon so eine aberwitzig unwahrscheinliche Verkettung von Zufällen, damit sich Geschichte so platt wiederholt. Die wahre Gefahr liegt doch in den Entwicklungen, die nicht eines jeden Alarmglocken anspringen lassen. Ich will nicht sagen, dass ein zweiter Hitler unmöglich sei und der Zulauf der NPD ist sicher völlig unabhängig davon ein Problem, aber Hitler II. muss unsere &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Haupt&lt;/span&gt;sorge nicht sein, dazu gibt es viel zu akute und reelle Gefahren. Diese aufzuzeigen würde etwas den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber ich habe ja in der Vergangenheit schon einiges angedeutet und sicher werde ich das auch in Zukunft noch tun. Aber kurz: Es sind viele Szenarien der Zersetzung der Demokratie denkbar und im schleichendsten davon stecken wir längst drin. Aber jetzt Schreckgespenster mit Seitenscheitel an die Wand zu malen, lenkt nur von diesen anderen Szenarien ab, die alle wahrscheinlicher sind als Mr. &lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails?aUrl=90006951&amp;artiId=3104590&amp;amp;nav=1"&gt;„Äch bin wieder da!”&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nicht nur sind sie wahrscheinlicher, sie sind sogar schlimmer! Ein Tyrann, der sein Volk unterjocht, ist ein angenehm böses Feindbild wie aus dem Bilderbuch. Dagegen eine solch hübsch romantische Revolution anzuzetteln ist geradezu ein Kinderspiel im Vergleich zu einem im Kern fauligen System, das aber von allen als das beste aller möglichen akzeptiert wird. Wer hiergegen vorgeht ist eben nicht nur für die Regierung ein Terrorist sondern auch für die Bevölkerung. Kein Mensch wird mehr so blöd sein zu sagen: „Ich bin der Herrscher, ihr seid die Beherrschten. Ich scheiß auf euch, aber ich hab die Armee und ihr keine Chance.” So blöd war ja nichtmal Hitler. Die gefährlichsten Bösen sind die, die erfolgreich die Massen überzeugen können, dass sie die Guten sind. Da es den Leuten trotzdem schlecht geht, muss irgendwer der Sündenbock sein und wer wäre da geeigneter als die Leute, die gegen die Regierung opponieren? In so einem System wäre Vs wundervoller Plan leider kein bisschen zu gebrauchen gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das war dann Celluloid-&lt;wbr&gt;only-&lt;wbr&gt;Inhalt, der mir nicht so gefiel. Auch übertrieben wurde dieser Zelluloid-&lt;wbr&gt;Aspekt in einer ganz seltsamen Schicksalsmystik, von der ich nicht erkennen konnte, das sie zum Funktionieren des Films in irgend einer Form notwendig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber von diesen Kritikpunkten unabhängig, hat mir der Film sehr gut gefallen und ihr solltet unbedingt versuchen, ihn noch auf einer großen Leinwand zu Gesicht zu bekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Vielleicht ist es etwas gemein, euch jetzt schon von diesem Film zu erzählen. Denn in Deutschland läuft er &lt;a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/Marie-Antoinette.html"&gt;laut Filmstarts.de&lt;/a&gt; erst am 4.1.2007 (!) an. Naja, auch elektronisches Papier ist ja geduldig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber lohnt es überhaupt, so lange auf den Film hinzufiebern? Oder sollte man einfach den Verleiher lynchen und den Film dann trotzdem nicht gucken? Nun, diese Frage ist nicht klar zu beantworten. Wenn man auf das wieder modern gewordene Genre des Historienschinkens steht, wird man in diesen Film eh gehen. Und wahrscheinlich nicht enttäuscht werden. In sämtlichen Aspekten mindestens solide, lässt er sicher niemanden frustriert zurück. Anscheinend wurde allerdings versucht, das Genre etwas aufzupeppen, was sich vor allem in Form anachronistischer Musik manifestiert. Während man – solange es Musik zur Untermalung der Szenen bleibt – noch „Aha... interessanter Versuch” denkt, sind die rockigen Schlagzeugklänge  als Musik des Maskenballs dann doch irgendwie nur noch albern, zumal die Gäste sich dazu in einer bizarren Kreuzung aus angebrachtem barocken Rumgehopse und modernem Individualtanz verhalten über die Tanzfläche moshen. Wenn das jetzt seltsam klingt, ist es nicht meine Schuld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/marieantoinette5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/marieantoinette5.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Was das Historische angeht kamen mir Anfang und Ende des Lebens Marie Antoinettes etwas zu kurz und auch die französische Revolution wird nur angerissen. Gut dargestellt wird allerdings die Persönlichkeitsentwicklung vom naiven Kind über das dekadente Kind bis hin zur Verantwortung übernehmenden Königin. Auch hier hätte man sich aber mehr Zeit lassen können. Immerhin reicht es aber dafür, dass man sich jederzeit gut in Marie Antoinette hineinversetzen kann. Egal ob sie gerade Torte an ihren Hund verfüttert oder sich aufrichtig aber halbherzig um ihr Volk sorgt – ihr Verhalten wird immer gut motiviert und der Wandel von ihren letztendlich klein erscheinenden Problemen am Hofe, die die weitaus meiste Zeit im Film in Anspruch nehmen, zum plötzlichen Sturz in die Realität ihres Landes stellt einen sehr interessanten Kontrast dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/marieantoinette7.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/marieantoinette7.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Kulissen und Kostüme lassen sich nur als beeindruckend beschreiben und &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0000379/"&gt;Kirsten Dunst&lt;/a&gt; ist eine sehr gute Besetzung für die Rolle. Auch der mir noch nie bewusst über die Leinwand gelaufene &lt;a href="http://www.imdb.com/name/nm0005403/"&gt;Jason Schwartzman&lt;/a&gt; als selbst im Bett furchtbar unsicherer König macht seinen Job gut (wie die Figur allerdings jahrelang neben seiner hübschen Frau liegen und sie dabei andauernd nur von sich weisen konnte, wird leider nur unzureichend erklärt wie ich finde). Und irgendwer beim Casting hatte ein Auge für hübsche Hofdamen ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Film unterhaltsam ist, aber wahrscheinlich keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Wer sich für die Zeit, die interessante Figur Marie Antoinettes oder für Geschichte allgemein interessiert, wird sich den Film trotzdem auf jeden Fall angucken wollen, alle anderen werden in der Hoffnung auf einen unterhaltsamen-&lt;wbr&gt;aber-&lt;wbr&gt;auch-&lt;wbr&gt;nicht-&lt;wbr&gt;mehr Abend nicht enttäuscht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag:&lt;/span&gt; Um Himmels Willen, jetzt hab ich doch glatt einen der wichtigsten Nervfaktoren vergessen: Die Sprache. Der Film ist wie gesagt aus den USA, also reden da alle Englisch. Das ist schonmal ziemlich blöd irgendwie, wo es ja in dem Film um Österreicher und Franzosen geht. Aber gut, ist halt übersetzt. Jetzt konnten sich die Verantwortlichen aber wohl nicht verkneifen, doch irgendwie noch Französisch reinzubringen, und zwar gerade das, was ein Durchschnittsamerikaner wahrscheinlich noch versteht. Also nicht viel. Oder das, was grade irgendwie nichts zur Sache tut. Oder was irgendwie mal so eingestreut ist. Also hat man hier ein „Merci”, da ein „À Paris!”, jede Menge „Madame” und „Monsieur”, dann noch ein bisschen französisches Kindergebrabbel, welches dann zu englischem Gebrabbel wird, als das Kind etwas älter ist (WTF?) und so weiter. Die meisten Franzosen hatten einen Akzent im Englischen, aber nicht alle und manche sogar in ihrem Französisch. Die Österreicher hatten keinen Akzent. Und Deutsch habe ich genau ein Mal gehört: „Guten Morgen!” Das hätte man sich irgendwie ganz verkneifen sollen, alles auf Englisch und ich wäre nicht dauernd irritiert gewesen, wo jetzt auf einmal die Fremdsprache herkommt. Oder noch besser hätte ich es gefunden, wenn man es wie bei L'Auberge Espagnole gemacht hätte: Jeder spricht einfach die Sprache, die er grade spricht und der Rest sind Untertitel. Das hätte ganz neue Freiheitsgrade eröffnet, was die anfänglichen Probleme Marie Antoinettes am Hof von Versaille angeht und in den Beziehungen der Figuren untereinander. Aber das ist wahrscheinlich nicht Hollywood-like. Denn bei Filmen aus Hollywood gibt es meiner Erfahrung nach fast durchgängig eine gewisse Höchstdauer an Untertitelung, die man den Leuten zumuten darf. Danach fangen die Russen oder Araber einfach unmotiviert an, Englisch zu sprechen oder irgendwer beschwert sich, dass des anderen Russisch/Arabisch zu schlecht ist und er doch lieber Englisch sprechen soll. Aber mich nervt sowas, entweder man verkneift es sich ganz oder – und das finde ich viiiiiiel besser – man lässt die Sprachen, wie sie sind. Untertitel müssen dann halt sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-114840061528806934?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://froschblog.blogspot.com/feeds/114840061528806934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16105308&amp;postID=114840061528806934' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/114840061528806934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/114840061528806934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://froschblog.blogspot.com/2006/05/ach-was-euch-vielleicht-interessiert.html' title='Ach, was euch vielleicht interessiert...'/><author><name>mudd1</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07708152176366361261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/meiffelturm.jpg'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-114825005168937500</id><published>2006-05-23T00:16:00.000+02:00</published><updated>2006-05-23T00:37:46.616+02:00</updated><title type='text'>Die Parade Solidarité SIDA</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/World_Aids_Day_Ribbon.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/World_Aids_Day_Ribbon.png" alt="Ich kann nicht behaupten zu 100% verstanden zu haben, was die Aktion jetzt AIDS-Kranken gebracht hat. Die Künstler haben häufiger AIDS erwähnt und beschimpft und es wurde allerorten gefordert, dass alle Menschen Medikamente kriegen, auch die, die sie sich momentan nicht leisten können. Aber es ging kein Klingelbeutel rum. Wahrscheinlich musste man das ganze eher als Demo verstehen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Woah, diese Stadt ist einfach zu geil! Ich habe letzte Woche ein unscheinbares Riesenplakat in der Métro gesehen, wo eine AIDS-Veranstaltung angekündigt wurde. &lt;a href="http://www.onsenfoutpas.org/"&gt;Es ist uns nicht egal&lt;/a&gt; hieß das Ding und hat vor allem deshalb meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil das Kommen von ein paar Musikern angekündigt wurde, die mir etwas sagten. Und das will ja schon ein bisschen was heißen, weil ich mich ja so dicke nicht grade auskenne hier. Die Namen, die ich kannte, waren Debout sur le zinc (von &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/12/bcher-casts-und-daddeleien.html"&gt;hier&lt;/a&gt;), Les Wampas (von meinem Onkel), Saïan Supa Crew (noch aus Deutschland, von Simon, bekannte Beatboxer) und Têtes Raides (auch von meinem Onkel). Also hab ich beschlossen, da mal vorbeizuschauen. Ich hab dann noch Florian gefragt, und zu meiner Freude hatte der auch Lust. Heute war das denn, Flo hatte aber noch keine Zeit als das losging. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/masse_vor_oper.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/masse_vor_oper.jpg" alt="Boh Scheiße, das Foto war gefährlich. Da ging's tiiieef runter. Aber ich hab's überlebt. Das... avantgardistische Gebäude ist die neue Oper." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Also bin ich schonmal vor, sollte am Place de la Bastille anfangen. Da wird man sich schon irgendwie finden ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bushaltestellenbevoelkerung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/bushaltestellenbevoelkerung.jpg" alt="Bushaltestellen und Toilettenhäuschen waren fast überall von Tanzenden, Fotografen oder einfach nur so Leuten bevölkert." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Métro war voll, aber es ging noch, allerdings ist mir da schon aufgefallen, dass der Altersdurchschnitt irgendwie deutlich unter meinem Lebensalter lag. Blödes Gefühl. Dann hat es eine Ewigkeit gedauert, es bis zum Ausgang der Métro zu schaffen denn da wurd's dann plötzlich richtig voll. Und der Place de la Bastille war auch ein Anblick!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bastille_voller_menschen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/400/bastille_voller_menschen.jpg" alt="Normalerweise fahren hier viele Autos und es sind viele Touristen unterwegs, wenn man das beim Betrachten dieser Bilder 'viel' nennen kann. Touristen hatten's an diesem Tag echt schwer in Paris, überall kamen ihnen Menschenmassen entgegen. Frage mich, ob ihnen jemand erklärt hat, was da abging oder ob die sich gefragt haben, ob das in Paris normal ist ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/mensch_auf_ampel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/mensch_auf_ampel.jpg" alt="Einer von vielen Freaks. Er hing die ganze Zeit an dieser Ampel und hat so gut es ging zur Musik getanzt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die riesige Masse von Menschen war ein Anblick, aber vor allem auch die ganzen Spezis, die rumrannten :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/saengerinnnen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/saengerinnnen.jpg" alt="Im Hintergrund sieht man den Eingang zur neuen Oper. Ich sag ja, ich stand gut ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich hab dann sogar noch nen richtig guten Platz gefunden, quasi am Eingang zum Platz, wo die ganzen Wagen ankamen, direkt vor der Oper und direkt auf der Straße in der ersten Reihe. Es gab zehn Wagen und die 40 Bands verteilten sich zeitlich und räumlich darauf. Die ersten zwei oder drei Wagen hab ich verpasst, aber die anderen haben mich musikalisch sofort überzeugt. Damit ihr euch vielleicht ein bisschen besser vorstellen könnt, wie das so aussah: Es gingen immer ein paar Ordner mit Seilen vor den Wagen her, dann kam ein Auto, dann der Wagen selbst und dahinter eine Menge Fans. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/grosser_wagen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/grosser_wagen.jpg" alt="Hier sieht man die einen der Wagen, wie er sich durch die Menge kämpft." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Wagen waren eben fahrende Bühnen mit riesigen Stahlaufbauten, wo unter anderem die ansehnlichen Boxen untergebracht waren. Mischpulte und Verstärker mussten neben den Musikern und deren Instrumenten auch noch auf den Wagen, alles in allem eine beachtenswerte Leistung, das da so unterzubringen. Wenn ihr euch das noch immer nicht so ganz vorstellen könnt, dann &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/filme_solsida/techno.mov"&gt;guckst du hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik war sehr divers, aber durchweg gut und die Stimmung bei den Hörern folgerichtigerweise ebenso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/sturm_auf_die_saeule_der_bastille.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/sturm_auf_die_saeule_der_bastille.jpg" alt="Die Säule auf dem Place de la Bastille wird wohl gerne von Leuten bestiegen. Naja, zumindest das Fundament. Feuerspucker waren auch wieder am Werk." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wieder einmal habe ich bereut, meinen H320 immer noch nur auf der Wunschliste zu haben, so musste ich mit kleinen Filmchen in meiner Kamera kompensieren (&lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/filme_solsida/band.mov"&gt;*kompensier*&lt;/a&gt; &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/filme_solsida/band2.mov"&gt;*kompensier*&lt;/a&gt;), was ich mangels iriver nicht in richtig aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stand wie gesagt auf der Straße, was normalerweise kein Problem war, da die Wagen nicht so breit waren, selbst mit den sie umgebenden „Seilschaften” nicht. Nur die letzten beiden Wagen waren ein Problem, was daran lag, dass sie von dermaßen vielen Leuten umlagert waren, dass diese nicht nur dahinter hergelaufen sind sondern auch nebenher. Bei Wagen 9, der Hip Hop gespielt hat, wurde ich schon arg an den Rand gedrängt, aber Wagen 10 war der Hardrockwagen und das war eine einzige Meute. Ein kleines &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/filme_solsida/ueberrannt.mov"&gt;Video&lt;/a&gt; illustriert ganz gut, wie ich da von den Anrückenden überrannt und an die Absperrung gedrängt wurde. War übrigens das erste Mal, dass ich Leute gesehen habe, die im Gehen gepogt haben. Punkrock macht mobil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/vater_mit_schokoschnute.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/vater_mit_schokoschnute.jpg" alt="Viele Leuten haben es sich einfach am Rand der Strecke bequem gemacht. Man achte bei dem Kind auf den Mund :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem dieser letzte Wagen weg war, hab ich mich hinterher gemacht und mich mit ihnen durch die kleinen (oder klein wirkenden) Straßen geschlagen, denn der Umzug hat sich auf den ganzen weiten Weg bis zu den Esplanades des Invalides begeben. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/wo_is_die_kuh.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/wo_is_die_kuh.jpg" alt="Eine der Kunstkühe ist hier in der Menschenmenge versteckt. Wer sie zuerst entdeckt... darf sich freuen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Hauptproblem jetzt lässt sich als Textaufgabe formulieren: Hans hat 10 Wagen mit Musik und stellt 1 Person dar. Wie verteilt man Hans am besten auf die 10 Wagen, damit er alle Musik zu hören kriegt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/meer_von_menschen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/meer_von_menschen.jpg" alt="Die bunten Pünktchen im Hintergrund sind Menschen auf der Pont Neuf" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Verschärft wurde dieses Problem noch dadurch, dass vor allem direkt bei den Wagen einfach kein Durchkommen war. Ein furchtbares Gedrängel. Und mitten in diesem Gedrängel und vor allem direkt neben den Boxen ruft mich Florian an. Es war nicht das Problem, dass der eine den jeweils anderen nicht verstanden hätte. Er hat einfach nicht gehört, dass der andere überhaupt redet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/colonne_place_du_chatelet.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/colonne_place_du_chatelet.jpg" alt="Ich hatte beim Warten viel Zeit für Fotos." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir haben es dann per SMS geschafft, uns am Place du Châtelet zu treffen. Das war auch knapp genug, wie ich hinterher erfahren habe, weil Florians Akku kurz vor dem Exitus stand. Er konnte ihn noch einmal wiederbeleben, um meine SMS zu empfangen, wo er hin soll und dann war endgültig Feierabend. Zum Glück hatte ich nicht großartig auf Diskussion gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben dann erstmal die nächsten &lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.mcdonalds.fr/"&gt;Ailes d'Or&lt;/a&gt; angesteuert, mit Blick auf die Parade, und haben uns dann fröhlich ziellos durch die Menge geschlagen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/verrueckter_saenger_nah.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/verrueckter_saenger_nah.jpg" alt="Der mutmaßliche Wampas-Sänger in seinem heißen Leopardenoutfit." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dabei sind wir auf eine Band gestoßen, die glaub ich die Wampas waren und deren Sänger die absolut krankeste Performance abgezogen hat, die ich je gesehen habe. Aber geil :) Allein sein Outfit war schon zum Fürchten. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/verrueckter_saenger.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/verrueckter_saenger.jpg" alt="Hier ist er ganz oben auf den Wagen geklettert." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann ist er an dem Gerüst des Bühnenwagens rumgekraxelt, das war schon wenig heilig und hat oben auch noch halbe Striptease gemacht. Zum Glück hat er es beim Ausziehen der Jacke und des Gürtels belassen, die Hose blieb an. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/pontneuf_sida.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/pontneuf_sida.jpg" alt="Die Pont Neuf. Hier sind uns besonders viele Touristen entgegen gekommen. Und dabei kam man eh schon nicht durch. Aber naja, die haben ja auch ein Recht auf Paris :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf der Pont Neuf war er wieder unten und hat sich dann durch die Menge stagediven lassen. Dabei kam ein Krankenwagen an, der sich langsam durch die Massen gekämpft hat und was macht er? Er lässt sich auf das Dach des Krankenwagens treiben und performt von da weiter. Ein paar von den Zuschauern haben den Krankenwagen einfach nur benutzt, um endlich mal etwas vonran zu kommen und sind auf die Stoßstange oder auch gleich aufs Dach gesprungen. Also es war auf jeden Fall ordentlich was los und dabei gehören die Wampas wohl nicht gerade zu den jüngeren Semestern. Das hat man dem Publikum aber kaum angesehen und der Show auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Pont Neuf drüberzukommen, war nicht selbstverständlich weil sie schmaler war als die Straßen vorher, aber da es etwas zu tröpfeln anfing, war das eigentlich gar nicht so schlecht, da wurde man nicht so nass. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/institut_de_france.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/institut_de_france.jpg" alt="Das Institut de France. Man stelle sich diese ganzen Menschen auf dem Fleck zwischen den Säulen vor." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir sind dann weiter bis zum Institut de France, das ist dieses Gebäude an der Seine, das sich um den halbkreisförmigen Platz vor sich schmiegt (zugegeben, wer noch nie da war, dem hilft das jetzt auch nichts). Auf der Brücke davor haben wir uns kurz auf eine Bank gesetzt, aber wirklich nur kurz, weil das Tröpfeln, das kurz nachgelassen hatte, da wieder stärker wurde. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/regenrun.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/regenrun.jpg" alt="Ich weiß nicht wohin, aber da hatte es jemand verständlicherweise eilig." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;„Oh, jetzt fängt es wohl richtig an. Wohin?” meinte Florian. „In die Menge.” erwiderte ich noch, aber im selben Moment stob die besagte Menge auseinander als hätte jemand Tränengas geworfen und alle rannten wie der Teufel unter das winzige Vordächelchen des Institut de France, um sich vor dem Inferno, das gerade vom Himmel zu fallen begonnen hatte, zu schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/unterstand.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/unterstand.jpg" alt="Nichtmal richtig Fotos machen konnte man, so nass war das überall. Einen Fotografen hab ich gesehen, der seine Spiegelreflex mit Riesenobjektiv ohne Regenschutz gemütlich durch den Wolkenbruch getragen hat. Vielleicht zahlt sein Arbeitgeber das Equipment." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gut, alle ist übertrieben, es gab tatsächlich verhältnismäßig viele, denen die Sintflut einfach mal nichts ausmachte und die dann halt im Regen weitergetanzt haben. Wir gehörten aber nicht zu dieser Gruppe der Hartgesottenen und so standen wir dicht gedrängt mit den zahlreichen anderen Weicheiern unter dem kleinen Sims und warteten darauf, dass der Regen aufhörte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat zwar ziemlich gedauert, sodass wieder die ganzen Wagen an uns vorbei sind, die wir vorher mühsam überholt hatten, aber beim letzten Wagen haben wir uns dann einfach dazu durchgerissen, doch hinterher zu tapern. Da spielte grade eine Band der etwas düstereren Sorte. Ihr wisst schon, wo der Sänger immer klingt wie Satan: „IN DEN STAUB!” Also dieser Hammer-Bass in der Stimme und immer am schreien und so, ich hoffe, ihr könnt es euch vorstellen. Sonst versteht ihr nämlich nicht, warum wir uns so wegschmeißen mussten, als der Sänger nach einem Lied das Publikum anfeuernd fragte: „ÇAAA VA BIIIIIIIEEEEEEEEN?!” Oder nein, ich sollte besser sagen: &lt;img style="height: 1em; border: 0px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/Image%202.png" alt="'Ça va bien?!' in Frakturschrift. Idee von Asterix und die Goten geklaut ;)" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll man dazu noch &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/satan_in_pink.jpg"&gt;sagen&lt;/a&gt;? Wie gesagt, wir haben uns bald bepisst :) Bald darauf hat uns auch der Himmel wieder ordentlich bepisst, sodass wir diesmal im Eingang eines Hotels Zuflucht gesucht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/baumbogen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/baumbogen.jpg" alt="Ich könnt jetzt was Kitschiges zum Regenbogen sagen, aber ich spar's mir." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Irgendwann riss dann aber glücklicherweise doch der Himmel auf und es hat sogar richtig Sonne geschienen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/damokleshunde.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/damokleshunde.jpg" alt="Diesen Hunden sieht man irgendwie schon an, dass sie gleich etwas Dummes tun." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir wollten uns das Gedränge aber nicht nochmal antun und haben über die andere Seineseite überholt. Dort haben wir am Ufer zwei Hunde gesehen, die sich sehr für einen im Wasser treibenden Ball interessiert haben. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/oh_nein_mein_hund.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/oh_nein_mein_hund.jpg" alt="Zu spät. Als die Besitzer kommen, ist der Hund schon weit draußen. Wobei er noch viel weiter draußener sein wird, weil ihm der Ball immer abhaut." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das haben auch die Herrchen gesehen, die unheimlich eilig angeflitzt kamen, leider nicht mehr rechtzeitig, um den einen Hund am Reinspringen zu hindern. Der hat dann versucht, den Ball in die Schnauze zu nehmen, was aber bei einem ausgewachsenen Fußball oder etwas in der Größe... schwierig war. Dafür jagte er dem Ball immer weiter vom Ufer weg nach und ich hab ihn schon in der Schraube eines &lt;a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Bateau-mouche"&gt;Bateau-mouche&lt;/a&gt; gesehen, aber zum Glück hat er dann doch irgendwann abgelassen vom Ball und ist zum Ufer zurückgeschwommen, wo er dann mit Herrchens Hilfe (aber auch nur mit der oder: Warum es einen Evolutionsdruck auf die Entwicklung eines größeren Gehirns gab) wieder zurück an Land kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Wagen, den wir nach unserer Rückkehr auf die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rive_Gauche"&gt;Rive gauche&lt;/a&gt; begleitet haben, war einer, der eher traditionell französische Musik gespielt hat. Ich fand das gut, Florians Fall war es wohl eher nicht so. Ich aber fand es unbeschreiblich, mit dieser Musik auf die Esplanades des Invalides einzubiegen, dieses weite Feld vor sich zu haben mit Blick auf Eiffelturm, Invalidendom, Grand Palais und Pont Alexandre III... göttlich :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ausklingen_lassen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/ausklingen_lassen.jpg" alt="Florian auf unserem Beobachtungsposten. Ja, der war noch etwas nass, aber das war dann auch irgendwie egal. War trotzdem unbeschreiblich toll da! :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und wo man sonst vor Autos Reißaus nehmen muss, war jetzt alles voll mit feiernden Leuten und nach und nach trafen die ganzen Wagen ein und die Bands spielten dabei ihr Abschiedsstück. Wir haben uns auf das Geländer vor dem Air-France-Gebäube gesetzt, ruhig den Tag ausklingen lassen und dabei &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/filme_solsida/reggae.mov"&gt;all&lt;/a&gt; &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/filme_solsida/fuchteltypen.mov"&gt;das&lt;/a&gt; noch auf uns wirken lassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="clear: both;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/invaliden2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/invaliden2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ende_des_auftritts.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/ende_des_auftritts.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/eiffelturm_esplanades.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/eiffelturm_esplanades.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/pont_alex3_und_grand_palais.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/pont_alex3_und_grand_palais.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/regenbogen2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/regenbogen2.jpg" alt="Der ständige Wechsel von schlechtem und gutem Wetter hatte ein Gutes: Regenbögen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/artistin.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/artistin.jpg" alt="Da waren überall Leute, die diese Dinger rumgewirbelt haben, sogar passend zur Musik, jongliert oder sich sonstwie artistisch betätigt haben. Hat toll zur Atmosphäre beigetragen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/dopy_dancing1.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/dopy_dancing1.1.jpg" alt="Mann, war der breit. Aber wir haben uns köstlich amüsiert, ihm zuzugucken." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/dopy_dancing1.2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/dopy_dancing1.2.jpg" alt="Die Moves müsste man eigentlich mal für den nächsten bescheuerten Sommer-Macarena-Tanz nehmen ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/langgelecht.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/langgelecht.jpg" alt="Plötzlich kam diese Gruppe von Jungs an und hat sich simultan ins Gras geschmissen. Spaß für ne Mark :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/tanzende.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/tanzende.jpg" alt="Ein kleines Mädel und ich vermute mal ihre Schwester. Die beiden haben echt toll getanzt, hat Spaß gemacht, zuzugucken. Die Kleine hat nachher auch noch diese Wirbeldinger geschwungen wie so viele andere da. Wow." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/stagediving.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/stagediving.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/invaliden.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 180px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/invaliden.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Also vor allem Champs Élysées inklusive Arc de Triomphe und Montmartre. Das mit den Champs Élysées war gutes Timing, denn es war der 8. Mai, der Tag des Kriegsendes und da ist in Frankreich nicht nur ein Feiertag, der Präsident legt auch am Grab des unbekannten Soldaten einen Kranz nieder und bei der Gelegenheit marschiert allerhand Militär durch die Gegend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/und_links_und_links.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/und_links_und_links.jpg" alt="Die ganzen Champs Élysées waren voll mit Pferdeäpfeln. Nicht sehr vorzeigegeeignet eigentlich." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Von der ganz großen Parade haben wir nur noch die &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/pferde%3F%3Fpfel_und_uniformen.jpg"&gt;Überreste&lt;/a&gt; auf den Champs Élysées gesehen, aber nachdem wir ein bisschen am Straßenrand gestanden haben, kam erst eine Terroranschlag-&lt;wbr&gt;bitte-&lt;wbr&gt;hier-&lt;wbr&gt;verüben-&lt;wbr&gt;Kolonne aus Dutzenden von Motorrädern um ein oder zwei Autos herum die Straße herunter und danach auch noch ein paar Garde-&lt;wbr&gt;oder-&lt;wbr&gt;so-&lt;wbr&gt;Leute und Kapellen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/fiele_froehliche_fusikanten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/fiele_froehliche_fusikanten.jpg" alt="Die Musikkompanien waren nicht nur gut, sondern auch beeindruckend groß." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die haben aber gar nicht so schief gespielt, wie Spielmannszüge es sonst zu tun pflegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mit dem Stehen am Straßenrand war auch so ne Sache. Oben kam man nämlich gar nicht an die ohnehin mit Gittern geschütze Straße ran, ohne seine &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/kontrolle.jpg"&gt;Taschen durchwühlen&lt;/a&gt; zu lassen. Weiter unten kam man dann aber einfach so direkt an die Gitter... muss ich nicht verstehen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/maenner_auf_daechern.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/maenner_auf_daechern.jpg" alt="Gewehre habe ich keine gesehen, aber ich glaube nicht, dass die dunkel gekleideten Männer auf den Dächern standen, um die Show besser genießen zu können." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aber so oder so wollte man sich wohl nicht immer auf den tatkräftigen &lt;a href="http://www.welt.de/data/2002/07/15/431086.html"&gt;Einsatz des Publikums&lt;/a&gt; verlassen, sodass man auf den Dächern der umliegenden Häusern dunkel gekleidete Leute herumspazieren sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten dann irgendwann genug Marschierende gesehen und hatten ja vor allem auch keine Zeit und sind deshalb weiter Richtung Place de la Concorde. Allerdings waren die Marschierenden erstaunlich schnell, sodass wir doch noch des Ende des Zuges gesehen haben. Dazu haben die allerlei komische Dinge getan, immer aber gleichzeitig und am Ende haben sie sogar gesungen. Das fand ich dann sogar ziemlich cool. (Kleines, wie üblich mieses &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/DSCN0203.MOV"&gt;Video&lt;/a&gt; davon. Ungeschnitten, war zu faul.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/seifenblasen_in_paris.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/seifenblasen_in_paris.jpg" alt="Es war glaub ich ein Hotel, an dem ein Seifenblasenproduktionsgerät hing. Lustige Idee :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Ende der Champs Élysée standen noch ein paar Kühe, wir sind dann weiter an der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_Madeleine_%28Paris%29"&gt;Madeleine&lt;/a&gt; vorbei, am berühmten Konzertsaal &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympia_%28Paris%29"&gt;Olympia&lt;/a&gt; und ein paar Seifenblasen zur alten Oper. Da stand dann noch ein großer Haufen Kühe, unter anderem meine bisherige &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/milchkuh.jpg"&gt;Lieblingskuh&lt;/a&gt;. In die Oper sind wir noch kurz rein, dann in die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Galeries_Lafayette"&gt;Galeries Lafayette&lt;/a&gt; um die &lt;a href="http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=41991092&amp;size=o"&gt;Kuppel&lt;/a&gt; zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann sind wir in die Métro gestiegen, um es noch auf den Montmartre zu schaffen. In der Métro fiel mir ein, dass ich für die für den Abend vorgesehene &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tartiflette"&gt;Tartiflette&lt;/a&gt; (Wo ihr den Namen schonmal gehört habt? &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/12/weihnachten-in-paris.html"&gt;Hier!&lt;/a&gt;) dringend benötigte Crème fraîche vergessen hatte beim Einkaufen. Und das fällt mir am Feiertag ein! Zum Glück wusste ich noch, dass man beim Aufstieg auf den Hügel einen gemeinhin &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Araber&lt;/span&gt; genannten Laden passiert, der demnach wohl auch am Feiertag auf haben würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/tamil_i.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/tamil_i.png" alt="Dies ist das hübsche Zeichen für 'i' in Tamil. Sehr schnörkelig." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Außerdem in der Métro fiel uns eine lustige Zeitung auf, die, wie ich dann merkte, in meiner Lieblingsschrift verfasst war. Die Schrift heißt Tamil, kommt von Sri Lanka und war mir bisher nur aus dem Stöbern im Unicode-Zeichensatz bekannt. Das Bild links ist wohl ein I. Aber schon verrückt, an dem Tag haben wir in der Métro gleich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zwei&lt;/span&gt; Leute gesehen, die diese Schrift gelesen haben. Wenn, dann richtig irgendwie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls stellte sich am Montmartre angekommen heraus, dass es den Laden tatsächlich gab, aber dass der Araber eine Chinesin war. Der Dialog war folgendermaßen: „Guten Tag, ich bräuchte Crème fraîche, haben Sie die da?” „... Crème was?” „Ähm... *Crème* *fraîche*!” „Hmm... nein. Sowas haben wir nicht.” „Das ist ja schade. Könnten Sie mir dann vielleicht sagen, wo ich das in der Gegend hier bekommen kann?” „Nein, kenne das nicht, von dem Sie da reden.” Okaaayyy... ich hab mich dann etwas paralysiert bedankt und mich auf die Suche nach einem weiteren Laden gemacht. Den habe ich auch nicht viel weiter in der Straße gefunden und dem Aussehen nach waren das dann auch echte Araber. Diesmal hab ich ganz vorsichtig gefragt, quasi ob es denn vielleicht eventuell einen landläufig „Crème fraîche” genannten Artikel in ihrem Geschäft gäbe. Die Frau hat mich angeguckt, als wollte ich sie verarschen ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/sacrecoeur.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/sacrecoeur.jpg" alt="Der imposante, aber irgendwie nicht so richtig schöne Bau Sacré-Cœur." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich hab dann zwei verdammte Euro für einen immerhin noch haltbaren kleinen Pott Crème fraîche bezahlt und wir konnten beruhigt weiter Montmartre in Angriff nehmen. Wir haben uns durch die schönen Gassen des Viertels geschlagen, um dann bei Sacré-Cœur anzukommen. Da haben wir auf den Stufen zum dritten und letzten Mal Baguette mit Brie gegessen und uns dabei von einem unfreiwilligen Britney-Spears-Imitator beschallen lassen. Dann sind wir in den Riesentempel rein, wo zwei Leute dafür bezahlt wurden, Leute anzuscheißen, die Fotos machen wollen. Und sei es mit einem Fotohandy. Der Reiseführer hat sich dafür gerächt, indem er die Kirche unter „kunsthistorisch nicht wertvoll” verbuchte, das große mittelalterlich anmutende Jesusmosaik inklusive. Sodann war noch ein Abstecher zum Place du Tertre obligatorisch. Das ist da, wo die ganzen Maler ihre Stände haben. Die ersten umschwärmen einen schon, wenn man nur in die Richtung geht und sind hartnäckiger als die meisten Schnorrer, wenn sie versuchen, einem ein Portrait aufzuschwatzen. Ätzend. Auf dem Platz selbst waren dann aber zu meiner großen Überraschung ein paar ganz hübsche Bilder vertreten. Wir haben uns aber nur einmal durchs Gedränge geschlagen und sind dann wieder durch die Gassen zurück nach unten. Hätten wir noch Zeit gehabt, hätte ich gerne noch La Défense abgehakt, aber wir waren so schon knapp dran. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/leclerctreffen.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/leclerctreffen.jpg" border="0" alt="Ein paar alte Menschen in Uniform haben sich hier an meiner Standardbushaltestelle getroffen und wahrscheinlich der alten Zeiten gedacht. Ich glaube es war sogar ein Amerikaner da!" /&gt;&lt;/a&gt;En passant aber sozusagen haben wir noch am Porte d'Orléans eine Miniaturmilitärparade gesehen, ein Veteranentreffen mit Kranz am Denkmal des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philippe_de_Hauteclocque"&gt;Général Leclerc&lt;/a&gt;, während wir auf den Bus gewartet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuhause haben wir dann wie vorgesehen Tartiflette gemacht, die unglaublich lecker war und das, obwohl ich das Rezept noch nie ausprobiert hatte (und den Speck durch Schinken ersetzt habe). Meine Oma, die, wenn ich mit Dani koche, ihr immer alle Lorbeeren zuschiebt und mir schon misstrauisch über die Schulter guckt, wenn ich nur ein Spiegelei brate, hat mir diesmal gesagt, ich könne ja ein Restaurant aufmachen, wenn das mit dem Studium nicht klappt. Das fand ich natürlich toll zu hören, ein gesundes Mittelmaß hätte es aber auch getan, zumal das &lt;a href="http://www.meilleurduchef.com/cgi/mdc/l/fr/recettes/tartiflette_ill.html"&gt;Rezept&lt;/a&gt; nicht wirklich schwer ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/49/148742493_e8c7bb231d_o.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://static.flickr.com/49/148742493_e8c7bb231d_o.jpg" alt="Als ich ging waren im Bahnhof die Lichter angegangen. Eine sehr schöne Bahnhofshalle wie ich finde. Und die Atmosphäre ist so richtig schön bahnhofig, mit den Durchsagen und den eiligen Leuten und den ein- und ausfahrenden TGVs." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann ging es wieder zurück nach Paris, zum Gare du Nord, wo ich mich von Angelika und Holger trennen musste. Ich fand es ein sehr schönes Wochenende, nur eben unnötig kurz und deshalb vielleicht stressiger als es wünschenswert gewesen wäre ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Und das, obwohl es zumindest bei mir am ersten Tag noch 7 Uhr war." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Sonntag sind wir dann um 8 aus den Federn, wir hatten ja noch so viel vor! Vor allem die Île de la Cité hatten wir am Vortag nicht mehr geschafft. Also haben wir da auch gleich angefangen. Wir sind Châtelet ausgestiegen, auf die Pont Neuf, von der ich mir erst peinlicherweise nicht sicher war, dass sie es war, weil ich die blöde Inselspitze nicht gesehen habe und sind dann auf der Pont au Change über die Seine auf die Île de la Cité. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/notre_dame.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/notre_dame.jpg" alt="Notre-Dame, aufgenommen von Holger. Vielen Dank, dass ich das Foto benutzen darf!" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dort vorbei an Conciergerie und Justizpalast auf die andere Seite der Insel und an der entlang zu Notre-Dame. Da war schon wieder Messe, also sind wir außenrum gewandert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/scheinwerfer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/scheinwerfer.jpg" alt="Noch ein Foto von Holger. Starke Ausschnittsvergrößerung, daher das Rauschen. Sollte aber halbwegs einen Eindruck von dem Weihgeräuchere geben." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Angelika war es sehr wichtig zu betonen, dass die bei der Messe völlig abgefahrenes Zeug machen, das mit normalen katholischen Gottesdiensten nichts zu tun hat. An erster Stelle der Riesenkübel brennenden Weihrauchs, den sie offenbar zu jeder x-beliebigen Gelegenheit schwenken und der diese große Kirche so eingedieselt hat, dass es aussah wie auf einem Rockkonzert mit den Scheinwerfern und so. Aber ich mag Weihrauch wohl, von daher sollte es mir recht sein. Oh, außerdem zu erwähnen, dass die Messe auf mehreren Sprachen gleichzeitig gehalten wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/brunnen_jardin_des_plantes.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/brunnen_jardin_des_plantes.jpg" alt="Ein Brunnen an der Mauer des Jardin des Plantes" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem wir wieder an der unsichtbaren Luft waren, ging es weiter zu St-Michel und da den gleichnahmigen Boulevard hoch, vorbei an der jetzt nicht mehr &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/03/feste-proteste.html"&gt;abgesperrten&lt;/a&gt; Sorbonne (ich habe auch ein kleines &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/polizeihaufen1_ohne_polizei.jpg"&gt;Vergleichsfoto&lt;/a&gt; zu &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/polizeihaufen1.jpg"&gt;dem hier&lt;/a&gt; geschossen), die nur noch von einem Baugerüst umgeben war und dann zum Panthéon. Von da sind wir zum Jardin du Luxembourg, wo wir ein Picknick gemacht haben (zum Glück hatte es in der Nacht geregnet, sodass dieser eklige Staub von den Wegen nicht überall rumgeflogen ist) und dann durch die kleinen Gassen des Quartier Latin zum &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jardin_des_Plantes"&gt;Jardin des Plantes&lt;/a&gt; (jaja, schon gut, „Jardin de wasdennsonst?” werdet ihr jetzt vielleicht fragen, aber das Ding heißt nunmal so). &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/jardin_des_plantes.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/jardin_des_plantes.jpg" alt="Der Blick von einem Labyrinth genannten Rundgang auf einen Hügel mit einem Belvedere. Man sieht eine Art Orangerie, deren Namen ich vergessen habe, die aber momentan eh renoviert wird." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dort befinden sich nämlich gleich diverse Museen und eigentlich war das Wochenende ja extra so ausgewählt, dass der Sonntag zu denen gehört, an denen staatliche Museen für umsonst sind (jeder erste Sonntag im Monat). Dann kam aber im Garten angekommen die Sonne raus und wir haben uns spontan entschieden, dass wir dann lieber das Museum Museum sein lassen und weiter draußen rumlaufen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/jogger.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/jogger.jpg" alt="Ein sehr lustiger Jogger, der sich sein T-Shirt als Turban um den Kopf gebunden hat." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es war nämlich quasi dauernd irgendwie Regen angesagt für die drei Tage. Letztendlich hat es dann außer am Freitagabend nicht einmal geregnet, während wir unterwegs waren (was ja quasi immer den ganzen Tag lang war), aber ich glaube es hat trotzdem keiner von uns bereut, die ganze Zeit unter freiem Himmel verbracht zu haben anstatt in Museen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Jardin des Plantes fand ich jetzt als Park eher unspektakulär, aber es geht wahrscheinlich auch eher um die Museen darin. Und &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/luesterner_grieche.jpg"&gt;eigentümliche&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/da_pack_isch_mir_doch_annen...jpg"&gt;Statuen&lt;/a&gt; gab es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/drache_des_plantes.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/drache_des_plantes.jpg" alt="Ein Drachenkunstwerk im Jardin des Plantes. In einem der Museen war gleichzeitig auch eine Drachenausstellung... könnte was miteinander zu tun haben. Leider kam man aber wegen IMHO übereifrig abgesperrter Bauarbeiten nicht direkt an den Drachen heran, sondern musste ihn durch Gitter betrachten." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann sind wir an einem abgesperrten Drachen vorbei aus dem Park raus und über die &lt;a href="http://lefildutemps.free.fr/paris/pont_austerlitz.htm"&gt;Pont d'Austerlitz&lt;/a&gt;, eigentlich um dort runter zur Seine zu gehen, in die dort der Canal St-Martin mündet. Leider haben wir keinen kurzen Weg runter zum Flussufer gefunden, also sind wir gleich zum Bassin de l'Arsenal, in dem sich ein kleiner Hafen befindet. Da sind wir dann erst rechts lang, dann haben wir links eine Treppe nach unten gesehen, die sich aber dort angekommen als geschlossen herausgestellt hat, aber eine freundliche junge Frau gab uns denn den Tipp, auf der rechten Seite wäre eine Rampe... nun denn, wieder zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/hafen_und_bastille.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/hafen_und_bastille.jpg" alt="Blick über das Bassin de l'Arsenal auf den Place de la Bastille (Säule!) von einer Brücke aushttp://www.blogger.com/img/gl.link.gif, die wir auf unserer Odyssee nach unten überquert haben. Das Café ist rechts im Grünen versteckt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Irgendwann waren wir dann endlich unten, wo wir uns in ein Café gesetzt haben. Vorher schon hatten wir uns ein bisschen gewundert, weil wir in einer Straße eine riesige Schlange von Motorrädern gesehen haben. Als wir dann im Café saßen, wussten wir dann, was die da wollten. Und zwar war das eine Motorraddemo. Die haben erst eine Ansprache gehalten, was leider nicht zu verstehen war und dann haben sie eine riesige Anlage angeschmissen (erkennbar am erstaunlichen Dezibel-zu-Klangqualitätsverhältnis) und sind dieser mit einem gigantischen Hupkonzert und sonstigem Lärm, den man mit Motorrädern so machen kann, gefolgt. Die Geräuschkulisse war unbeschreiblich, nur gesehen haben wir nichts, weil um das ganze Bassin ein großer Markt mit Zelten war, die die Sicht versperrt haben. Und wofür oder wogegen die Demo jetzt war, wissen wir auch nicht. Aber es war ein tolles Spektabel :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/geigenkuh.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/geigenkuh.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann sind wir zum Place de la Bastille, wo wir die &lt;a href="http://www.vach-art.fr/"&gt;künstlerisch gestalteten Kühe&lt;/a&gt; gesehen haben, über die sich meine Oma noch am Morgen beschwert hat, dass sie sie noch nicht gesehen habe, obwohl sie in ganz Paris verteilt sein sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/new_vosges_city.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/new_vosges_city.jpg" alt="Brechend volle Straße ohne jegliche Attraktionen. Versteh wer will." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Von da sind wir zum Place de Vosges und haben uns dann durch das Viertel Marais geschlagen. Beides Dinge, die ich bisher selbst noch nicht gesehen habe, die aber in quasi jedem Reiseführer hochgelobt werden. Aber irgendwie... ich meine ok, wir haben da &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/fenster.jpg"&gt;schöne&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/synagoge.jpg"&gt;Häuser&lt;/a&gt; gesehen und so, aber... so richtig verstanden, warum das da als ein Highlight von Paris genannt wird, hab ich nicht. Zumal anscheinend wirklich viele Reiseführer haargenau dieselben Straßen erwähnen. Es war so voll wie die Métro bei Feierabendverkehr, man hat quasi kaum einen Fuß vor den anderen gekriegt. Und was war da? Tja, wenn ich das mal wüsste! Geschäfte und durschnittlich tolle Häuser. Irgendwie kein Grund, so ein Gedränge zu veranstalten. Wir haben uns dann so schnell wie möglich wieder von den Vorschlägen des Reiseführers verabschiedet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/stmartin.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/stmartin.jpg" alt="Zuerst auf das anrückende Schiff aufmerksam geworden sind wir durch die Menschentraube auf der Brücke über der Schleuse. Als die flachere Autobrücke dann gesperrt wurde, brauchte es drei immer energischer werdende Lautsprecherdurchsagen, um die Leute da wirklich runterzukriegen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir sind dann vorbei am Place de la République und McDonald's hin zum vergleichsweise erfrischend wenig touristenbelagerten Canal Saint-Martin. Da haben wir zum Essen gerastet und dann gesehen wie sich ein Schiff durch die zahllosen Schleusen und Zugbrücken gequält hat. Zwei Enten hätten fast dran glauben müssen, weil sie erst mit einem Affenzahn vor dem Schiff her, aber in Fahrtrichtung &lt;a href="href=" jpg=""&gt;geflohen&lt;/a&gt; sind. Sie haben dann aber noch im wahrsten Sinne des Wortes die Kurve gekriegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bassin_de_la_villette.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/bassin_de_la_villette.jpg" alt="Das Bassin ist bei Dunkelheit noch schöner, aber wir waren wirklich zu kaputt, noch weiter auf Achse zu sein. Das ging uns jeden Tag so, daher Nachtleben gleich null ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir sind dann weiter am Kanal entlang bis zu dem großen Bassin, an dem die beiden Kinos sind (Bassin de la Villette heißt das) und hatten dann für den Tag genug und sind nach Hause, wo wir uns dann noch Crêpes gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Letzter Tag im nächsten Artikel&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Spiegelung in einem Kunstwerk des Belgiers Pol Bury, das im Innenhof des Palais Royals bei den Colonnes de Buren steht." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Montag Abend sind Angelika und Holger &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/ausfahrt.jpg"&gt;gefahren&lt;/a&gt;, mein erster Besuch aus Deutschland, wenn man mal von Dani absieht, die mich Gottseidank schon öfters besucht hat. &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/zugeinfahrt.jpg"&gt;Gekommen&lt;/a&gt; sind sie am Samstagmorgen, was ein Unglücksfall war, weil sie eigentlich schon einen Tag früher da sein wollten. Das ist leider an einem tragischen Missverständnis mit dem Schalterbeamten gescheitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Tage für Paris sind nicht gerade viel, zumal Angelika noch nie hier war. Also hab ich die beiden wohl ziemlich gescheucht, sodass sogar meine Oma das Programm sehr „kondensiert” nannte. Das hat mich schon etwas getroffen, erinnere ich mich doch an meine Tage, wo sie mich durch Paris gejagt hat, ohne dass ich viel von der Stadt mitgekriegt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, immerhin haben wir (genauer Holger und ich) viele Fotos gemacht (also &lt;span style="font-style: italic;"&gt;viele&lt;/span&gt; Fotos) und sie haben sich die Routen im Stadtplan eingezeichnet. Vielleicht hilft das beim Rekonstruieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/feuerwehrblau.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/feuerwehrblau.jpg" alt="Ein Trainer und ein Schüler beim Abseilen vom Eiffelturm. Der blaue Himmel ist leider nicht so ganz original." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Angefangen haben wir natürlich beim Eiffelturm, wozu wir beim Trocadéro ausgestiegen und dann unter dem Turm langspaziert sind, wo wir ein paar Feuerwehrleute beim Abseilüben gesehen haben (einer wirkte noch so richtig unsicher... ist ja aber auch verflucht hoch), über das Champ de Mars und dann Richtung Invalidendom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/invalidendom.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/invalidendom.jpg" alt="Die Kuppel des Invalidendoms vom größten der zahlreichen Innenhöfe von Les Invalides aus fotografiert." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Durch den Invaliden-Komplex sind wir dann durch und auf der anderen Seite auf die Pont Alexandre III aber mit der Pont de la Concorde vor der Assemblée Nationale auf den Place de la Concorde (und ja, ich hasse es, wenn Leute „der Pont” und „die Place” sagen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/place_de_la_concorde.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/place_de_la_concorde.jpg" alt="Der Obelisk und die beiden Brunnen auf dem Place de la Concorde. Durch die Vergrößerung kann man sich nur schwer vorstellen, wie winzig diese Brunnen auf dem riesigen Platz wirken." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ihr wisst schon, der Place de la Concorde ist das Ding mit dem Obelisken. Und zwei Brunnen, die sich ziemlich verlieren auf diesem Platz, die aber trotzdem ziemlich gigantisch sind. Ich jedenfalls musste mir plötzlich vorstellen, wie die sich wohl auf dem Jahnplatz machen würden... sowas macht einem dann doch die echten Dimensionen wieder bewusst, die man ziemlich schnell verliert, wenn man so durch Paris spaziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/louvre.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/louvre.jpg" alt="Der Louvre, fotografiert durch die Glaspyramide in seiner Mitte." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Place de la Concorde ist auch da, wo die Champs-Elysée anfangen, wir aber sind nach rechts durch den Jardin des Tuileries zum Louvre gegangen. Dabei haben wir aber auf der &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hughes_leglise/sets/1299446/"&gt;Passerelle Solférino&lt;/a&gt; Halt gemacht, auf der ich auch schon &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/04/osterwoche-mit-dani-teil-3.html"&gt;mit Dani gesessen&lt;/a&gt; hatte, um Baguette und Brie über der Seine zu verspeisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Louvre ging es dann zum Palais Royal, wo auch das allererste Foto dieses Artikels her stammt. Dort haben wir dann wieder eine kleine Pause am Brunnen gemacht und sind dann weiter über Les Halles, vorbei an der Église St-Eustache zum Centre Pompidou.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/pompidouschauspiel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 260px; height: 168px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/pompidouschauspiel.jpg" alt="Eine Szene aus dem Schauspiel vor dem Centre Pompidou. Der Mensch rechts ist der, der das ganze angezettelt hat, die anderen beiden hat er mit reingezogen. Zwei weitere sind nicht im Bild. Aber ersterer macht seinen Job echt gut." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dort haben wir dann einem der lustigen Leuteverarscher zugeschaut, ironischerweise genau dem, bei dem ich &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/09/der-mittelteil-ohne-polizei.html#pompidou"&gt;das letzte Mal&lt;/a&gt; als &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/klappenmann.jpg"&gt;die arme Sau mit der Filmklappe&lt;/a&gt; mitmachen musste, mit genau demselben Stück. Wir haben uns aber diesmal weiter hinten gehalten, wo man angeblich sicher sein soll und tatsächlich kam er uns diesmal nicht einmal nah. Diese Information hatte ich von einer anderen Deutschen, die zufällig neben uns stand und das zu ihrer Freundin sagte. Als ich daraufhin irgend einen Kommentar an sie adressierte, guckten die beiden aber nur völlig panisch und sagten nichts. Vielleicht Westfalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon während des Stücks hat es angefangen zu tröpfeln, also haben wir uns danach schleunigst zur nächsten Métrostation begeben und sind nach Hause gefahren. Wir waren aber auch erstmal kaputt genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends haben wir dann noch Putengeschnetzeltes mit Pilzen und Reis gemacht, welches noch besser gewesen wäre, hätten wir nicht das Salz am Reiswasser vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fortsetzung im &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/05/mein-erster-besuch-teil-2.html"&gt;nächsten Artikel&lt;/a&gt;...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Mai. Und zwar verschenkt man da Maiglöckchen. Wahlweise an Leute, die man mag, solche, denen man danken möchte oder einfach an so ziemlich jeden, den man kennt. Deshalb stehen in Frankreich am Ersten Mai auch überall in den Straßen Leute mit kleinen Ständen und verkaufen Maiglöckchen („muguets” auf Französisch).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/maigloeckchenverkaeufer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/maigloeckchenverkaeufer.jpg" alt="Nur einer der vielen Stände. Offenbar kennt man sich :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Also wirklich überall: Ich hab mich erst gefragt, ob denn hier auf dem kleinen Platz hier um die Ecke auch ein Verkäufer ist... nein, da waren VIER! Und noch einer vor dem Bäcker, bei dem die Leute übrigens schon bis auf die Straße eine riesige Schlange bildeten. Es war ein Bild wie damals in der DDR, nur dass ich die Schlangen nur aus dem Fernsehen kannt. Aber war wohl einer der wenigen Bäcker, die geöffnet hatten. Das Maiglöckchen für meine Oma habe ich jedenfalls bei der Parti Socialiste gekauft. Die waren auch echt nett und ich war sehr erfreut, dass mein Französisch anscheinend inzwischen ausreicht, um mit fremden Menschen rumzualbern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall ist das hier ne Riesensache mit den Maiglöckchen, überall laufen Leute mit frisch erstandenen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Muguets&lt;/span&gt; rum und eine Frau hatte ihren ganzen Fahrradkorb mit welchen vollgeladen und meine Tante hat ihrer Mutter auch eins mitgebracht. Und im Fernsehen haben sie gesagt, dass manche der Verkäufer sogar aus Südfrankreich anreisen, um Paris zu beliefern. Sehr oft sind das nämlich einfach Privatleute, die die Wälder nach diesen Blumen durchkämmen und sie dann verkaufen, denn es gibt wohl eine Sonderregel im französischen Gesetz, dass man am Ersten Mai Maiglöckchen verkaufen darf, ohne vorherige Genehmigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/oscar_skeptisch.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/oscar_skeptisch.jpg" alt="So nett guckt er ja da grade nicht, aber ich fand's einfach zu knuffig :)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ansonsten hat meine Tante gestern Abend ihren Oscar bei uns abgeliefert, um endlich mal wieder auf ne Party gehen zu können und ich wurde richtig schön eingespannt, weil meine Oma momentan den Rücken kaputt hat und deswegen kein Kind heben kann. Voll toll... also nicht, dass meine Oma den Rücken kaputt hat, aber so durfte ich auch mal ein bisschen was mit Oscar machen, obwohl meine Oma dabei war. Die ist sonst immer so einnehmend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/endlich_frei.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/endlich_frei.jpg" alt="Libérez les prisonniers! Mein Cousin übt schonmal das Ausbrechen, wenn das kein schlechtes Zeichen ist ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Meine Oma hat übrigens jetzt einen Laufstall von einer Freundin bekommen, der verhindern soll, dass Oscar plötzlich außer Sicht ist. Zwar kann er noch nicht krabbeln, aber rollen und das ist fast genauso effizient, wenn man mal kurz nicht guckt. Er hat vor allem prompt einen Ausbruchsversuch gestartet, der allerdings nicht von Erfolg gekrönt war insofern, als er rollenderweise wohl dann doch noch nicht aus der Öffnung kommt. Ist aber nur eine Frage der Zeit, bis er sich auf alle Viere begibt und dann ist das kein Hindernis mehr. Meine Oma plant allerdings auch schon eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen mit Seilen... Hallo Wettrüsten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/oscar_zunge.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/oscar_zunge.jpg" alt="Die allerneueste Entdeckung: Die Zunge. Außerhalb wie innerhalb des Mundes vielseitig einsetzbar." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar hat hingegen ein neues Spielzeug entdeckt und das ist seine Zunge. Die hat er uns die ganze Zeit entgegengestreckt und war damit echt akrobatisch. Der küsst bestimmt mal gut ;) Fürchte aber, er gewöhnt sich das erstmal wieder ab, sobald die oberen Schneidezähne auch durch sind, was ziemlich bald sein wird. So feinmotorisch ist er nämlich noch nicht, er haut sich ständig sein Hartplastikspielzeug an den Schädel, da tut mir ja beim Zugucken schon immer alles weh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten, aber hier momentan eine riesige Messe, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Foire de Paris&lt;/span&gt;, wo wohl traditionell unter anderem völlig verrückte Erfindungen vorgestellt werden. Mein Highlight aus dem Fernsehbericht: Ein Laserentfernungsmesser fürs &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boule_%28Spiel%29"&gt;Boule-Spiel&lt;/a&gt;. Ça rigole pas! ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht guck ich mir die Messe mal an, die wollen aber natürlich auch etwas Eintritt, außerdem gibt es da so viel Zeug zu sehen, da braucht man eigentlich nen Fremdenführer. Nicht anzugucken brauchte ich mir hingegen das Fußballspiel Paris – Marseille letzten Samstag. Als Paris das Tor geschossen hat, hallten die Freudenschreie von sämtlichen umliegenden Häusern wider! Die Fans der beiden Vereine sind so verfeindet wie man als Fußballfanatiker nur irgendwie sein kann. Für das Spiel wurden eigens RER-Linien für die Fans von jeweils nur einem Team reserviert, damit sie sich auch ja nicht über den Weg laufen. Heute im Fernsehen haben sie dann die deprimiert rumhängenden Fans im Marseille-RER nach dem Spiel gezeigt. Und es kam grade eine Lautsprecherdurchsage à la „Die RATP wünscht Ihnen noch einen schönen Tag!” Reaktion: „SCHNAUZE!” =)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Ganz böse. Es handelt sich dabei um mein allererstes eigenes &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range_Image"&gt;HDR-&lt;wbr&gt;Bild&lt;/a&gt;. Das an sich wäre ja noch ne tolle Sache, denn diese Fotos können extrem geil &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/kros/119256762/"&gt;aussehen&lt;/a&gt; und sind sowieso der letzte Schrei.  Schade nur, dass es noch keine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software"&gt;freie Software&lt;/a&gt; gibt, die das kann – &lt;a href="http://www.cinepaint.org/"&gt;CinePaint&lt;/a&gt; ist noch am nächsten dran, aber nicht in der Version, die in &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fink"&gt;Fink&lt;/a&gt; ist – noch nicht einmal für nixe Software. &lt;a href="http://www.hdrsoft.com/"&gt;Photomatix&lt;/a&gt; ist das bekannteste Werkzeug, aber es verschandelt in der Demoversion nach dem entscheidenden Schritt die Fotos mit Schriftzügen im Bild. Pretty much unbrauchbar also (oder 100$ zahlen, Opfer!). Das oben ist also ein Screenshot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, warum aber ist das Bild jetzt böse? Während meiner Versuche,  es in verschiedenen Graphikformaten zu speichern bevor es wasserzeichenverseucht wird, habe ich auch &lt;a href="http://www.openexr.com/"&gt;OpenEXR&lt;/a&gt; probiert. Dabei kam &lt;a href="http://w148.de/%7Ecmertes/nachbarhaus1.exr"&gt;das da&lt;/a&gt; raus. Aber &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bevor ihr auf den Link klickt&lt;/span&gt;, stellt sicher, dass sich auf dem Gehäuse eures Computers kein angefressener Apfel befindet! Denn dann könnte es sich um einen Mac handeln und der stirbt, wenn er auch nur das Verzeichnis aufmacht, in dem sich diese Datei befindet. Naja, der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finder_%28Mac%29"&gt;Finder&lt;/a&gt; stirbt (und wird automatisch neugestartet), aber wenn ihr das Ding auf euren Desktop ladet, dann stirbt er immer wieder, keine Aussicht aufs &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/03/gedanken-unter-leuten-i-sind-aliens.html#Nirvana"&gt;Nirvana&lt;/a&gt;. Außerdem kann man den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Safari_%28Browser%29"&gt;Safari&lt;/a&gt; damit auch umbringen, wenn er nur eine Webseite lädt, die dieses Bild enthält. Ich hab natürlich gleich eine Mail an Apple geschickt... und eine an &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/"&gt;Heise&lt;/a&gt; ;) Die haben aber noch nicht reagiert, ebensowenig wie der Moderator der &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bugtraq"&gt;Bugtraq-Mailingliste&lt;/a&gt;. Vielleicht interessiert die sowas erst, wenn man &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nachgewiesen&lt;/span&gt; hat, dass mit dem Bug das &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Code_injection"&gt;Einschleusen von Code&lt;/a&gt; möglich ist. Naja, mir soll's wurscht sein, ich benutze den Safari nicht und weiß jetzt, dass ich bei den eher seltenen .exr-Bildern aufpassen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/FSK.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/FSK.png" alt="'Viewer Advisory: The preceding program contained scenes of extreme violence and should not have been viewed by young children.' – Aus 'Die Simpsons', einer der wenigen absolut genialen Fernsehserien." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Viel verwendet werden die wohl vor allem im Filmbereich und  – Vorsicht, ultra-gekonnte Überleitung – da hat ein gewisser Willy &lt;a href="http://www.filmeundso.de/prosieben-liebt-also-filme/301/#comment-1706"&gt;im Filme-und-so-Forum&lt;/a&gt; einen tollen Tipp rausgerückt: Es gibt jetzt einen Dienst, den man beauftragen kann, einem Fernsehsendungen aufzunehmen. Besonders toll für mich, der ich schlecht an deutsches Fernsehen rankomme momentan und nicht einmal die Öffentlich-Rechtlichen rücken ja – von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen – ihre Sendungen im Netz raus, obwohl man dafür jetzt &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/51982"&gt;GEZ blechen&lt;/a&gt; soll. Entweder oder irgendwie. Wie auch immer, jedenfalls ist man jetzt nur noch zweitrangig darauf angewiesen, dass die Fernsehsender einem ein paar Brocken ihres Programms hinschmeißen, auf &lt;a href="http://www.onlinetvrecorder.com/?ref=737529"&gt;www.onlinetvrecorder.com&lt;/a&gt; gibt es diesen Für-lau-Service, dem man sagen kann, welche Sendungen man aufgenommen haben will und dann tut der das, kodiert sie und man kann es sich dann runterladen. Das Runterladen ist noch das größte Problem an der Sache, weil deren Serverkapazitäten beschränkt sind und man so entweder lange warten oder auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer"&gt;P2P&lt;/a&gt; ausweichen muss. Letzteres wäre ja nicht so schlimm, aber die gut zu bedienenden &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent"&gt;Torrents&lt;/a&gt; sind nicht für jede Sendung verfügbar und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EDonkey2000"&gt;eMule&lt;/a&gt; tut bei mir irgendwie nicht, was es soll. Wenn man die Dateien erstmal hat, sind sie in einer Art &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Restriction_Management#Kritik"&gt;DRM&lt;/a&gt;-Container, das ist wohl aus rechtlichen Gründen nötig, damit man nicht Sendungen, die man gar nicht in Auftrag gegeben hat, gucken kann. Es gibt ein kleines Programm, das für Windows, Linux und Mac OS verfügbar ist, das den Container entfernt, was zwar nur ein kleiner Arbeitsschritt ist, aber aus einer eventuell großen Datei erstmal zwei macht und außerdem ist mir das mit dem komplizierten Download und dem Auspacken für kleine Sendungen wie Arte Info irgendwie zu aufwendig. Dann kommt dabei leider nur ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WMV"&gt;WMV&lt;/a&gt; raus, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DivX"&gt;DivX&lt;/a&gt; ist aber in Planung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Find ich jedenfalls eine tolle Sache, noch nicht so bequem wie &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0139134/"&gt;Podcasts&lt;/a&gt;, aber mal ehrlich, so viel man aufs Fernsehen &lt;a href="http://www.filmeundso.de/prosieben-liebt-also-filme/301/"&gt;zurecht schimpft&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://imdb.com/title/tt0139134/"&gt;Eiskalte Engel&lt;/a&gt; gestern war schon wieder geschnitten!), die Qualität spielt im Schnitt doch noch in einer anderen Liga. Gerade, wenn man sich so schön die Rosinen herauspicken kann!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Angefangen hat er beim &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parc_Citro%C3%ABn"&gt;Parc André Citroën&lt;/a&gt;, in dem wir unter anderem in einem tollen Gewächshaus waren, das ich bei meinem letzten Besuch da nicht betreten habe und in dem ich wirklich bereut habe, meine Kamera nicht mitgenommen zu haben. Dann ging es vorbei am Eiffelturm und den unzähligen anderen berühmten Sehenswürdigkeiten am Ufer der Seine bis hin zur Île de la Cité, mit einer kleinen Pause auf der tollen &lt;a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Passerelle_Solf%C3%A9rino"&gt;Passerelle Solférino&lt;/a&gt;, wo mir der Zettel mit dem Passwort für die Rechner in Marne-la-Vallée fast in die Seine geflogen wäre. Da Dani noch nie in Notre-Dame war, war das natürlich auch Pflichtprogramm, wo wir eh grade da waren. Da war sogar eine Ostermesse grade, was irgendwo schick war, andererseits konnte man schlechter gucken und Dani kann außerdem Weihrauch nicht ab. Also sind wir dann wieder gegangen und nach Hause gefahren. Da gab's dann lecker Osteressen, nämlich Hähnchengeschnetzeltes mit Champignons und Klößen. Sehr lecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag hatte Dani spontane Lust auf Zoo, also ging es in den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parc_zoologique_de_Paris"&gt;Zoo de Vincennes&lt;/a&gt;. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Natürlich&lt;/span&gt; habe ich an dem Tag meine Kamera mitgenommen und ich habe auch extra noch geprüft, ob ich den Akku drin habe. Man weiß ja, wie das ist, man lädt den Akku über Nacht auf, damit man auch besonders viel von der Kamera hat und dann vergisst man ihn wieder reinzutun. Ich aber hatte meinen Akku dabei und wähnte mich deshalb albernen Spinnereien des Apparats ausgesetzt, als im Zoo angekommen das Objektiv nicht ausfahren wollte. Leider lag das aber daran, dass ich eine Sache nicht kontrolliert hatte, die eigentlich auch nie sein muss: Die Speicherkarte lag sicher verwahrt zuhause! Ich hatte nämlich am Tag zuvor Jokey gespielt, weil ich sowohl meine 32-MB-Zweitkarte bei Oscar vollgeknipst hatte, als auch Dani ein paar Bilder auf ihrer hatte. Und dann die große nicht direkt wieder zurückgetan... nie wieder! Furchtbar, lauter tolle Tiere und ich hab keine Kamera. Das wünsch ich meinem ärgsten Feind nicht (hab ich überhaupt einen argen Feind?). Und von daher müsst ihr auch mit unbeschmücktem Text vorlieb nehmen. Irgendwann geh ich nochmal zurück und mache Fotos von den Tieren. Vielleicht dann, wenn sie wieder da sind, denn bestimmt die Hälfte der Attraktionen war einfach außer Haus: Die Löwen waren sonstwo, die Gibbons kriegten ein tolles neues Gehege, das der Eisbären war auch baufällig und die Elefantinnen waren zum Poppen in einem anderen Zoo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück gab es noch ein paar Tiere, die geblieben waren. So zum Beispiel Seelöwen (Wow, sind die riesig! Und dabei unter Wasser erstaunlich elegant.), Pinguine (zu geil die Viecher, standen aber da wie Salzsäulen), Erdmännchen (hätt ich stundenlang zugucken können), Giraffen (und zwar wie Sand am Meer, aber tolle Tiere), Känguruhs (die aber nicht springen wollten), Pfaue (radschlagfaul allerdings, hat nur so ein lütter gemacht, aber – nichts für ungut – bei dem kam das irgendwie nicht), weiße Wölfe (träge, aber eindrucksvoll), Flamingos (kann man die eigentlich auch blau färben?) und alles mögliche andere Getier wie Lamas, Gazellen etc. Außerdem erwähnenswert die Paviane, die gerammelt haben wie die Karnickel, nur dass sie sich dabei ständig gegenseitig gestört haben. Aber es war echt der Wahnsinn, in irgend einer Ecke des Geheges waren quasi dauernd welche dabei oder wären es zumindest gewesen, wenn Paviane nicht anscheinend eine durchschnittliche Zeit bis zum Orgasmus von 2,5 Sekunden hätten. Es gab auch einen Pascha, der die ganze Zeit im Gehege im Kreis stolziert ist (immer im Kreis, immer im Kreis... Alter!) und ab und zu eine seiner Frauen, die ihm dauernd gefolgt sind, beschnüffelt hat und wenn er wollte, hat er sie juste gepoppt und ist dann weiterstolziert. Erstaunlich, denk dir eine prollige Karre unter seinen Hintern und du hast einen Homo sapiens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh und aus der Vorlesung über Mathematisierung in der Biologie, für die ich grade lerne, habe ich die Anekdote, dass ein Prof, der sich mit Fellzeichnungen beschäftigt hat, unbedingt wissen musste, ob die Streifen von Zebras unterm Bauch weitergehen oder nicht. Und in der Tat tun sie das nicht, dafür hatten aber die Zebras hier im Zoo zwei Streifen unter dem Bauch, die senkrecht zu den anderen verliefen. Und am Hals gingen sie einmal rum, aber unten liefen sie nicht ganz exakt zusammen. Sehr interessant – keine Ahnung, was das bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wurden dann von einem sehr netten Wärter herauskomplimentiert, nachdem wir grade noch Rentiere und kleine, dicke Ziegen auf kurzen Beinen begutachtet hatten und dann ging es wieder nach Hause, wo Dani einen sehr leckeren Kartoffelauflauf gemacht hat, da meine Oma wieder zurück war und Nudeln deswegen ausschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch schließlich haben wir uns nur noch kurz in den &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/04/luft-frische-sg-f-ugs.html"&gt;Park&lt;/a&gt; begeben, den mir meine Oma hier neulich in Montrouge gezeigt hat und auch das Essen musste schnell gehen – es gab Crêpes. Denn am Abend hatte ich die traurige Pflicht, Dani wieder dem unbarmherzigen Flughafen zu überantworten. Und jetzt wieder vier Wochen Durststrecke. Gemein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg, aber noch am Flughafen, musste ich dann feststellen, dass mein Englisch – nicht nur mein Deutsch – auch schon gelitten hatte: Jemand wollte mir seine Carte Orange geben, weil er drauf und dran war, das Land zu verlassen. Ich brauchte die ja aber dank Carte ImaginR nicht und lehnte dankend ab mit den Worten: „No, thank you, I've got a ticket for whole the year!” For what bitteschön? „pour toute l'année” ist durchaus korrektes Französisch, aber das macht dieses Englisch ja nicht besser. Verdammte Tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Ich habe völlig die Geier unterschlagen. Die gab es nämlich auch noch. Im Zoo jetzt mein ich. Allerdings sehen die nur von hinten hübsch aus. Oh und andere Affen gab es auch, aber die rannten nicht so rum, sondern saßen mehr in der Gegend rum und brüllten ganz fürchterlich. Und hatten rote Gesichter, die so aussahen, als wären sie frisch transplantiert worden. Kamen aus Japan und ich glaube ich weiß jetzt, wo in manchen Anime die Inspiration zu so Viechern her kam, bei denen das Gesicht auch so aussieht, als gehöre es nicht zum Rest des Tiers. Zum Beispiel dieser Waldgott in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0119698/"&gt;Prinzessin Mononoke&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Verdammte Viecher!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, das gesagt war ich glaub ich Freitag stehen geblieben. Samstag war das Wetter ungleich weniger einladend und so sind wir den auch zuhause geblieben. Eigentlich wollten wir abends mit Florian in eine andere &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/04/feierlichkeiten.html"&gt;Couscous-Kneipe&lt;/a&gt; gehen, aber Florian fühlte sich nicht besonders und wir waren eh so faul, dass wir keine großen Anstalten unternahmen, alleine loszuziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür rief aber irgendwann meine Tante an und fragte, ob das Angebot noch stehen würde, einen Tag auf Oscar aufzupassen. Eigentlich wollten wir das am Montag machen, damit meine Oma dafür nicht früher aus dem Urlaub hätte zurückkommen müssen, aber das wollte meine Tante nicht. Umso erfreuter waren wir da natürlich, dass da doch noch was draus wurde, wenn auch um einen Tag verschoben. Die Firma, bei der meine Tante arbeitet, hat sich nämlich das Osterwochenende ausgesucht, um umzuziehen, sodass meine Tante das ganze lange Nicht-Wochenende schuften musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/oscar_im_buggy.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/oscar_im_buggy.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Sonntag stand also ganz im Zeichen meines kleinen Cousins, zu dem wir um Mittag rum fuhren. Er hatte wie üblich gute Laune, bis er irgendwann müde wurde, was man daran merkt, dass er etwas nökelig wird (aber zum Glück nicht rumschreit, Babys machen so einen Lärm, wenn sie schreien). Damit entsprach er sogar ganz gut der Schlafbedürfnisvorhersage von seiner Mama und wir haben ihn ins Bett gestopft. Entgegen der Vorhersage blieb er da aber nichtmal ne Stunde (geplant waren zwei), also hielt Dani es für angebracht, ihn durch die Gegend zu karren, damit er was zu gucken hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Oma hatte mir auf dem Plan mal einen Park ganz in der Nähe gezeigt, den ich versucht habe, zu finden. Später habe ich erfahren, dass ich es wahrscheinlich deshalb nicht geschafft habe, weil das früher mal ein Privatpark eines Krankenhauses war und die beiden Eingänge dazu nicht größer geworden sind, seit er öffentlich zugänglich ist. Naja, machte nix, wir haben auch so einen ganz netten Spaziergang durch's Sechzehnte gemacht und Oscar hat die ganze Zeit ganz aufmerksam geguckt! Danach war er zwar nicht müde, aber hungrig und wir haben ihm dann jeder einen Pott Fruchtbrei eingeflößt. Und ein Fläschchen hat er auch noch gekriegt, ganz schön gefräßig ist der geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/seifenblase.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/seifenblase.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann haben wir ihn quasi vollzeit beschäftigt, mit Seifenblasen, seiner Multifunktionsdecke (die kann rasseln, knistern und sogar quieken), seinen Tonnen von Spielzeug, von dem manches zu meinem Leidwesen auch noch ganz fruchtbare Geräusche (laut Herstellerangaben „Musik”) von sich gibt und nicht zuletzt seinem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jazztisch&lt;/span&gt;. Der nimmt unter den geräuschemachenden Spielzeugen eine Sonderstellung ein, weil er nicht klein und furchtbar ist, sondern ein richtiger kleiner Tisch mit Unmengen von Döddels, die man drücken, ziehen, schieben und drehen kann. Und immer, wenn man das tut, passiert irgendwas Akustisches. Das meiste ist irgendwie jazzig mit Ausnahme des Banjofrosches, aber der ist auch irgendwie lustig. Vor allem ist es mit dem Ding schwierig, in hoher Frequenz gleiche Geräusche zu erzeugen. Und die kleinsten Einheiten sind Phrasen, nicht Töne. Kinder ungleich Mozart haben nämlich keine Chance, aus einzelnen Tönen Musik zu machen. Das stört sie zwar nicht weiter, aber genau das macht es ja dann für die Anwesenden Ohrenträger nicht grade leichter. Wo ganze Lieder gespielt werden, ist deren Auswahr halbwegs erträglich und durchgängig gilt, dass im Gegensatz zu den meisten Krachspielzeugen nicht eine fürchterlich verzerrte Dreiecksschwingung aus winzigen Lautsprechern gespielt wird, sondern fürchterlich verzerrte Instrumente aus kleinen Lautsprechern. Ein enormer Fortschritt also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ding hat zwei Modi, einen Musikmodus und einen pädagogisch wertvollen Lehrmodus. In letzterem werden die Zahlen von 1 bis 10, der &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alphabet_song"&gt;Alphabetsong&lt;/a&gt; oder Farben und Formen vorgesungen (alles natürlich auf Französisch). Dieser Modus hat aber einen größeren Nervfaktor, aber man kann ja einfach das Buch in der Mitte umblättern, um wieder in den richtigen Jazz-Modus zu gehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hört wahrscheinlich deutlich raus: Wir waren beide begeistert von diesem Jazztisch! ... Unglücklicherweise Oscar nicht so wirklich, seine Hauptbeschäftigung war es, auf das große Buch in der Mitte zu drücken und zu kloppen, das so ziemlich das einzige Ding an diesem Tisch war, das beim Manipulieren keine Geräusche von sich gegeben hat (naja, beim Kloppen schon ein bischen). Wir haben es durch geschicktes Drehen des Tisches dann irgendwann geschafft, dass er auch an anderen Dingen rumgedengelt hat, aber von tieferem Verständnis von Ursache-Wirkungs-Prinzipien oder musikalischer Details zu sprechen, wäre wohl etwas gewagt. Wohl nicht für Oscars Alter, der Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/oscars_fingerakrobatik.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/oscars_fingerakrobatik.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Problematisch wurde die Situation erst gegen Ende, als meine Tante eigentlich schon wieder hätte zurück sein sollen, da hat sich das Schlafdefizit bemerkbar gemacht und Oscar hatte keinen Bock auf gar nix mehr. Dani hat es geschafft, dass er nicht mehr rumegquängelt hat, indem sie ihn auf ihren Schoß gesetzt hat, sodass er uns beim Essen der selbstgemachten Pizza zugucken konnte. Das hat so lange gehalten bis seine Mama wiederkam und ab da war er sowieso wieder total happy!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also insgesamt haben wir uns gut geschlagen als Kindermädchen und ich hab sogar schon erste praktische Erfahrungen im Windelnwechseln gesammelt. Ich kann aber das Gerücht nicht bestätigen, dass Babyhinterlassenschaften nicht stinken. Das stimmt vielleicht relativ zu dem Zeitpunkt, ab dem sie anfangen, Fleisch zu fressen, aber als objektive Aussage kann man das so nicht stehen lassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt wird Dani mir sicher wieder sagen, was ich alles wichtiges zu erwähnen vergessen habe, aber das liefere ich dann nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstmal mache ich einen kleinen Schnitt, damit der Text nicht so erschlägt (hallo Psychologie!) und ihr außerdem schonmal lesen könnt, während ich direkt weiter an der Fortsetzung arbeite. Ich weiß, is nur blöd für die Leute, die beide Texte auf einmal vorfinden, die haben sie in der falschen Reihenfolge. Aber gut, das Problem ist ja &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/09/endlich.html#c112835677843173401"&gt;nicht neu&lt;/a&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Weil er so steil ist und sich außerdem auch etwas verteilt, sieht man immer nur sehr wenig davon gleichzeitig." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern war ich in einem Park, der glaube ich nicht so bekannt ist und das völlig zu unrecht, denn man hat einen wundervollen Blick über Paris. Man ist sogar etwas höher als Montmartre und vor allem sieht man im Gegensatz zu den Treppen vor Sacré-Cœur den Eiffelturm! Das hat mich immer gestört, was ist denn das für ein Blick über Paris, wo man den Eiffelturm nicht sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch meine Oma war noch nie im &lt;a href="http://www.paris.fr/portail/Parcs/Portal.lut?page_id=4973&amp;document_type_id=5&amp;amp;document_id=8094&amp;portlet_id=10667"&gt;Parc de Belleville&lt;/a&gt; und auch sonst erschien er mir touristisch nicht übermäßig erschlossen. Vielleicht liegt das daran, weil er von zwei anderen, deutlich größeren Grünflächen umgeben ist, dem Parc des Buttes-Chaumont und dem Cimetière du Père-Lachaise, vielleicht aber auch daran, dass die Gegend keinen übermäßig guten Ruf genießt. Sprich Ghetto. Und tatsächlich war es ein ziemliches Erlebnis: Als ich aus der Métro stieg, fühlte ich mich gleich nach Nordafrika versetzt: Arabische Menschen, arabisches Essen, arabische Sprache, arabische Gewänder, arabische Händler, arabische Musik, arabische Schrift, sogar arabische Architektur.  Wie eine andere Welt, mitten in Paris. Ich bog dann in eine Seitenstraße ein – alles chinesisch! Manches war nicht einmal zusätzlich auf Französisch abgedruckt. Ein paar Straßen weiter waren dann plötzlich alle Menschen schwarz. War schon ein ziemlich abgefahrenes Gefühl, da langzuspazieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/sehr_blaue_blume.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/sehr_blaue_blume.jpg" alt="In Wirklichkeit ist diese Blume entsetzlich klein und kommt in Püscheln vor. Das Blau ist aber auch in echt phantastisch!" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Leider sehen die Leute in dem Viertel aber nicht nur anders aus, sondern sind auch sozial benachteiligt, weswegen ich bei ein paar Jugendlichen im Park selbst, als ich ihn dann erreicht hatte, kein so wirklich gutes Gefühl hatte. Also Abends lasse ich mich da nicht blicken. Tagsüber war es aber ok, es waren auch viele Familien da und überhaupt eine ganz angenehme Atmosphäre. Der Park selbst war sehr nett gemacht und ist sicher noch toller, wenn die Wasserkaskade an ist, die den ganzen recht steilen Hügel herabfließt. Die war aber leider gestern aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/beste_aussichten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/beste_aussichten.jpg" alt="Ich frage mich, ob bei diesen Häusern der furchtbare Vorort-Look oder Ausblick auf Paris den größeren Anteil am Mietpreis ausmacht." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das beste aber war wie gesagt die Aussicht, wenn man endlich oben war. Leider sind auf der linken Seite ein paar Gebäude, die nicht wirklich zieren, aber wow, die müssen einen Blick haben da! Ich bin relativ lange geblieben und beim Lernen nach anfänglicher Ablenkung durch das tolle Wetter (23 Grad!) und die interessante Umgebung gut voran gekommen und war abends dann mit Dani zum &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/12/gute-filme-und-schlechte-musik.html"&gt;zweiten&lt;/a&gt; virtuell &lt;a href="http://im.parkverbot.de/anne/"&gt;zusammenen&lt;/a&gt; Inskinogehen verabredet. Diesmal wurde Dani dabei auch noch von Johanna begleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/quai_de_loire.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/quai_de_loire.jpg" alt="Blick auf den Quai de Seine vom Quai de Loire aus. An beiden dieser Ufer ist jeweils ein Kino und es gibt einen Fährverkehr, falls einem das Programm auf der einen Seite nicht gefällt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ging in einem nur zwei Métrostationen entfernten Kino in einer meiner Lieblingsgegenden in Paris in „L'Age de glace deux” – &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0438097/"&gt;Ice Age 2&lt;/a&gt;. Die Eichrüsselratte &lt;a href="http://images.google.com/images?q=scrat"&gt;Scrat&lt;/a&gt; ist mal wieder mit Abstand das lustigste im Film, aber auch sonst fand ich ihn ganz amüsant, nach anfänglichen Startschwierigkeiten (Mist, gibt es auch Startschwierigkeiten, die nicht anfänglich sind? Egal.) und einigen ziemlich fiesen Disney-Einlagen. Mit Teil 1 kann er aber generell meiner Meinung nach und nicht gerade zu meiner Überraschung nicht mithalten. Ich habe mich schon nach &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0351283/"&gt;Madagaskar&lt;/a&gt; gefragt, wie viel Zukunft das Genre „lustig animierte Tiere tun Zeug” noch leben wird. In &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0405469/"&gt;The Wild&lt;/a&gt; habe ich nichtmal vor zu gehen. Es stehen eh noch mehr andere Filme auf meiner Liste, als ich bezahlen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist das Wetter schon wieder so toll, deswegen muss ich euch mit der Fortsetzung der Dani-Woche noch weiter vertrösten (vielleicht heute Abend...). Meine Oma hat mir noch ein paar Parks empfohlen, aber auch dazugesagt, dass ich das am Wochenende wegen Überfüllung lieber vergessen sollte. Deswegen gehe ich heute wieder in meinen bisherigen Lieblingspark, den &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/11/lebenszeichen-und-wie.html"&gt;Parc de Sceaux&lt;/a&gt;. Der ist groß genug, dass man da immer ein Plätzchen findet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Und dabei ist so viel passiert! Ich gehe am besten mehr oder weniger chronologisch vor: Letzte Woche Donnerstag Abend ist Dani angekommen und ich habe sie wie üblich vom Flughafen abgeholt. Für den Abend hatte sie sich Spinat gewünscht, wobei mir nicht klar war, dass das ein seltsames regionales &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCndonnerstag"&gt;Brauchtum&lt;/a&gt; darstellt. Weniger naiv war ich, als Dani sich Fisch für den Freitag gewünscht hat. Irgendwie hat sich was in mir gesträubt, ausgerechnet an Karfreitag Fisch zu machen. Wir haben uns dann aber gütlich auf Fischstäbchen geeinigt, damit konnte ich dann doch wieder leben. Ich hatte schon ewig keine Fischstäbchen mehr! Dazu sollte es Remoulade geben, aber mir schwante da schon, dass „Remoulade” viel zu französisch klingt, als dass man die hier einfach so im Supermarkt unter dem Namen kaufen kann. Ich hab dann aber – um es kurz zu machen – nach langem Suchen eine Soße gefunden, die ähnlich aussah und zum Glück auch gut schmeckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/osterdeko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/osterdeko.jpg" alt="Leider ein doofes Blitzfoto von meiner ambitioniert-kitschigen Osterdeko. Von den blauen Bonbons in der Mitte sieht man leider kaum noch was." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weil ich aber komische Bräuche nur dann ablehne, wenn sie nichts mit Geschenken oder Schokolade zu tun haben, habe ich einen kleinen Teller mit Kalorien drauf für Dani vorbereitet: Ein Milka-Hase (Lindt hätte ich farblich besser gefunden, aber den gab's nur noch in klein), Lindt-Eier mit &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2005/12/kinder-berraschung-und-fr-mich-auch.html"&gt;Kinder&lt;/a&gt;-Schokoladen-Rezeptur (also weißer Kern, lecker!) und nachgemachte Rocher. Weil das irgendwie alles noch etwas mager und unosterlich aussah, ich aber im Monoprix kein Plastikgras gefunden habe, bin ich am Mittwochabend nochmal im Schutz der Dunkelheit raus und habe blühende Äste von den Bäumen hier abgebrochen. Ich hab mich ja so kriminell gefühlt! Aber es hat sich gelohnt und insbesondere hat Dani sich unheimlich über die Deko gefreut und sie in den höchsten Tönen gelobt. Und das von einer Fachfrau! Die Blumen haben übrigens mit Mühe und Not (und einer Schale Wasser) die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag überlebt, bis Ostern wollt ich damit nicht mehr warten. Deswegen gab es den Fresskram auch schon Donnerstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/poppende_tauben.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/poppende_tauben.jpg" alt="Diese Tauben hatten keine Hemmungen, sich direkt vor unserer Nase fortzupflanzen. Aufgenommen auf dem Viaduc des Arts." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für mich gab es im Gegenzug noch verspätete Geburtstagsgeschenke! In der Reihenfolge des Auspackens: Mousse au Chocolat (mmmh, ich glaub die mach ich mir morgen), ein Fleischklopfer (Ich hämmer doch so gerne auf Schnitzeln rum und weder Dani noch ich hatten dieses wichtige Küchenutensil. Meine Oma wusste komischerweise damit gar nicht erst was anzufangen.), eine kleine, giftgrüne Dose Antifaltencrème (Ha, ha!) und als Mastergeschenk ein Fotoalbum, wo die wichtigesten Ereignisse, die wir zusammen erlebt haben, festgehalten sind :) Und total schön gemacht! Hihi, Geburtstag sollte häufiger sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ohje, hab ich eigentlich schon von dem Geschenk erzählt, das meine Mama mir geschickt hat? &lt;a href="http://bookzilla.de/shop/action/productDetails?aUrl=90006951&amp;artiId=3900769"&gt;Erinnerungsorte Frankreichs&lt;/a&gt;, vom Anlesen her ein tolles Buch! Ein umfangreicher Kommentar folgt, sobald ich mit der Philosophie durch bin. Kann's kaum erwarten :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eigentlich stehengeblieben war ich am Freitag, an dem auch gleich das Wetter gut war und wir daher einen Spaziergang auf dem &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/03/das-richtige-wetter-um.html"&gt;Viaduc des Arts&lt;/a&gt; gemacht haben, das Dani genauso gut gefiel wie mir :) Vor allem war sie ganz aus dem Häuschen, dass hier schon alles in voller Blüte steht, wo es in Deutschland vor einer Woche noch geschneit hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/rosa_blume.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 5px 5px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/rosa_blume_thumb.jpg" alt="Aufgenommen auf dem Viaduc des Arts." border="0" height="180" width="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/gelbe_blumen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 5px 5px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/gelbe_blumen_thumb.jpg" alt="Aufgenommen auf dem Viaduc des Arts." border="0" height="180" width="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/blaue_blume.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 5px 5px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/blaue_blume_thumb.jpg" alt="Ein Kegel aus kleinen Blüten, aufgenommen ganz in der Nähe und auf dem Rückweg vom Viaduc des Arts." border="0" height="180" width="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/drei_bunte_baeume.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 5px 5px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/drei_bunte_baeume_thumb.jpg" alt="Der Blick aus meinem Fenster :)" border="0" height="180" width="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/lila_blume.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 5px 5px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/lila_blume_thumb.jpg" alt="Aufgenommen auf dem Viaduc des Arts." border="0" height="180" width="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/orangene_blumen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 5px 5px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/orangene_blumen_thumb.jpg" alt="Aufgenommen auf dem Viaduc des Arts." border="0" height="180" width="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/center&gt;&lt;span style="clear: both;"&gt;&lt;/span&gt;Wir sind diesmal sogar noch weiter gegangen, als ich mir bisher den Weg gebahnt hatte. Über die Wippebrücke hinaus, allerdings hat es da nicht mehr viel Viadukt in dem Sinne sondern der Weg ist ein einfacher Grünstreifen. Nett gemacht, aber nicht mehr so besonders wie dieser Weg in der dritten Etage!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends sind wir dann noch ins Kino gegangen und zwar haben wir uns &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0426578/"&gt;Sophie Scholl&lt;/a&gt; angeguckt, den wir in Deutschland beide verpasst hatten. Sehr praktisch. Noch dazu die Originalversion und wir konnten wirklich gut folgen ;) Komischerweise schienen wir die ersten Deutschen zumindest an dem Abend gewesen zu sein, denn der Kartenverkäufer stuzte kurz, als ich den Namen des Films sagte, und fragte dann neugierig: „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wie&lt;/span&gt; sagen Sie das?” Wie auch immer, ein sehr, sehr guter Film, ein Jammer, dass er so vom &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0363163/"&gt;Untergang&lt;/a&gt; überschattet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich glaube ich unterbreche an dieser frühen Stelle meinen Bericht der vergangenen Woche, gerade weil ich noch nicht wirklich weit gekommen bin und es schon wieder verdammt spät ist und außerdem sehe ich auch nicht den tieferen Sinn darin, euch noch weiter auf den Artikel warten zu lassen, nur damit ihr nachher ein Mammut am Stück habt. Morgen also mehr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Ostern und so. Ok, jetzt gibt es drei bis vier Supermärkte in der Umgebung, einer (Leaderprice) direkt um die Ecke und recht billig, ein anderer (Monoprix) deutlich weiter weg, deutlich größer und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;deutlich&lt;/span&gt; teurer. Ich bin gestern erst zu letzterem gegangen, hab es mir aber gespart, da Eier zu kaufen. Die gibt's auch Leaderprice, dachte ich mir. Lade also meine Fracht hier ab und gehe zu ebendem... nur um festzustellen, dass es da zwar Eier gibt, sogar drei verschiedene Marken in diversesten Packungsgrößen, aber kein einziges weißes Ei. „Verdammte Tat”, denk ich mir, „dann muss ich halt morgen nochmal zum Monoprix rennen.” Ich renne also heute nochmal zum Monoprix, auf dem Weg schau ich noch kurz im Netto vorbei (Supermarkt Nummer 3), auch keine weißen Eier. Sachen gibt's. Egal, im Monoprix gibt es &lt;span style="font-style: italic;"&gt;alles&lt;/span&gt;. Das Ding ist riesig, wenn es da etwas nicht gibt, hilft nur noch eine Mall wie Carrefour. Aber die gibt's nur jwd. Anzahl der Eiermarken im Monoprix: 11. Anzahl der weißen Eier: 0. Fick die Henne! Hab also braune Eier gekauft, was ich auch deutlich einfacher hätte haben können und frage mich jetzt halt, ob man in diesem Land irgendwo auch weiße Eier hätte herkriegen können. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnerei#Zur_Farbe_des_H.C3.BChnereis"&gt;Fest steht&lt;/a&gt;, die Dinger kommen so aus dem Huhn und werden nicht speziell zu Ostern gebleicht, eigentlich gibt es also keinen Grund, warum Weißhuhneier so extrem diskriminiert werden hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal, jetzt auf zum Flughafen, Dani abholen, die fast ne Woche bleibt! Also wenn ihr wieder länger nix von mir hört, wisst ihr bescheid, warum. Und nur der Vollständigkeit halber: Ich habe glaub ich bisher völlig verschwiegen, dass ich ganz alleine bin, meine Oma ist noch bis Anfang nächster Woche im &lt;a href="http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Belgien"&gt;Land der Pommes und fructierten Biere&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtrag 19. April:&lt;/span&gt; Also wenn ich es mir nochmal genau überlege, gibt es hier in der Umgebung sechs Supermärkte, nicht drei bis vier. Im Leaderprice sind die Sachen billig, es gibt aber einiges nicht, im Netto, der zweihundert Meter weiter entfernt ist, gibt es wenig, aber Gouda, den es im Leaderprice nicht gibt und im Intermarché, kurz hinter der Post, gibt es Gewürze, bei den anderen beiden nicht. Dann gibt es noch den Atac, der weiter weg ist, aber auch Sonntags geöffnet ist und den Monoprix, der schweineteuer ist, in dem es aber alles außer weißen Eiern gibt. Der sechste ist irgendwie über und lässt mich fragen, wovon die Supermärkte alle leben, zumal da zum Teil extra noch Security-&lt;wbr&gt;Gorillas angestellt sind, die heute im Atac jemanden angepampt haben, der Eier runtergeschmissen hat und im Netto hat einer mal meinen Rucksack durchsucht. Wozu die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;eigentlich&lt;/span&gt; da sind, weiß ich nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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I mean they got the same shit over there that they got here, but it's just - it's just there it's a little different.&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Jules&lt;/b&gt;: Example.&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Vincent&lt;/b&gt;: Alright, well you can walk into a movie theater in Amsterdam and buy a beer. And I don't mean just like in no paper cup, I'm talking about a glass of beer. And in Paris, you can buy a beer at McDonald's. And you know what they call a, uh, a Quarter Pounder with Cheese in Paris?&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Jules&lt;/b&gt;: They don't call it a Quarter Pounder with Cheese?&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Vincent&lt;/b&gt;: Nah, man, they got the metric system, they wouldn't know what the fuck a Quarter Pounder is.&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Jules&lt;/b&gt;: What do they call it?&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Vincent&lt;/b&gt;: They call it a "Royal with Cheese."&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Jules&lt;/b&gt;: "Royal with Cheese."&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Vincent&lt;/b&gt;: Thats right.&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Jules&lt;/b&gt;: What do they call a Big Mac?&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Vincent&lt;/b&gt;: A Big Mac's a Big Mac, but they call it "Le Big Mac."&lt;/dd&gt;&lt;dd&gt;&lt;b&gt;Jules&lt;/b&gt;: "Le Big Mac." [&lt;i&gt;laughs&lt;/i&gt;] What do they call a Whopper?&lt;/dd&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Die richtige Antwort, zumindest seit &lt;a href="http://www.mcspotlight.org/media/press/tel_30jul97.html"&gt;1997&lt;/a&gt;, ist hier: „Gar nicht, in Frankreich gibt es keinen Burger King.” Dafür gibt es &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quick_%28Restaurant%29"&gt;Quick&lt;/a&gt;, eine belgische Fast-&lt;wbr&gt;Food-&lt;wbr&gt;Kette mit ganz furchtbar hartem Fleisch in den Burgern. Schlechter Tausch. Außerdem falsch: Der Royal with Cheese heißt nicht Royale with Cheese sondern einfach nur Royale Cheese.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das eigentlich nur als Einleitung zu einer kleinen Serie über kleine kulturelle Unterschiede zwischen Frankreich und... nein, nicht den USA, sondern Deutschland. Und aus aktuellem Anlass fange ich da mit einem &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/04/12/a0223.1/text"&gt;Zitat&lt;/a&gt; vom neuen SPD-&lt;wbr&gt;Führer Kurt Beck: „Ich würde mich auch wünschen, dass wir bei manchen Seiteneinsteigern, die hochqualifiziert sind, aber kein zweites Fach anbieten können, in die Schule übernehmen.” Abgesehen vom „Deutsch”, bei dem ich nicht weiß, ob es von der taz oder von Kurt Beck verbrochen wurde, ist das ja mal für Deutschland echt ne revolutionäre Aussage. Vergleich Frankreich: Da wurde vor kurzem in einer Fernsehdiskussion fast jemand für verrückt erklärt, als er vorschlug, Lehrer könnten in Zukunft doch auch vielleicht noch ein zweites Fach unterrichten, weil das doch andere europäische Länder auch und überhaupt... Hier ist die Haltung eher: Ein guter Lehrer für ein einziges Fach zu sein, ist schwer genug. Eine durchaus vernünftige Haltung, wie ich finde, die automatisch dazu führt, dass  ein wirklich guter Leher zu sein als echte Hochleistung anerkannt wird und ein Lehrer nicht irgendwie ein Möchtegernprof ist mit weniger Prestige. Auf der anderen Seite hat das natürlich alles keinen Zweck, wenn es keine Möglichkeit gibt, einen schlechten Lehrer loszuwerden. Da hilft es auch nichts, immer wieder zu predigen, wie sehr man Lehrer für ihre Arbeit schätzen sollte, wenn jeder genug Beispiele kennt, wo jede Schätzung zu hoch gegriffen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten bin ich eher kein Freund des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schulsystem_in_Frankreich"&gt;französischen Schulsystems&lt;/a&gt;. Lesen lernen fängt schon in der Vorschule an und so gut ich optionale Ganztagsschulen finde, so gestört find ich es doch, Ganztagsschulen für alle zu haben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;und&lt;/span&gt; den armen Schülern dann auch noch Hausaufgaben aufzugeben. Ob Schule an sich so konservativ ist, wie das Vorurteil sagt, kann ich nicht beurteilen, wohl aber ist es so, dass im Fremdsprachenunterricht nicht die Fremdsprache gesprochen wird. Kein Wunder, dass die Métro mit privaten Englischkursen zugekleistert ist. Sie ist auch mit professionellen Nachhilfeangeboten zugekleistert, was tatsächlich dafür spricht, dass der Leistungsdruck nicht unerheblich ist. Außerdem habe ich mich über ein paar &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/03/le-tiroir-schublade-auf-franzsisch.html"&gt;subjektive Eindrücke&lt;/a&gt; bezüglich der Leistungsgeilheit schon geäußert, was ich noch nicht erwähnt habe, ist das jährliche staatliche Gymnasienranking, das hier im Fernsehen durchgekaut wurde. Schön mit Nennung der Lycées, die gut abgeschnitten haben. Auch wenn Florian (III) ja beruhigenderweise sagen konnte, dass die Schule, auf der man war, bei normalen Bewerbungen nicht so die Rolle spielt, find ich das schon reichlich krank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh und ein Unterschied, der weder gut noch schlecht sondern einfach interessant ist: Der Mittwoch ist in Frankreich schulfrei. Hat irgendwie historische Gründe, die ich leider wieder vergessen habe, aber das ist immer noch so und wird gerne genutzt, um die Kinder doch noch irgendwie in Vereinen unterzubringen oder sonstwelche nützlichen Dinge zu lernen (Instrument, Tanzen...), die man in der Schule nicht vermittelt kriegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Der obige Zitatblock ist, wer es nicht erkannt hat, aus &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pulp_Fiction"&gt;Pulp Fiction&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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Geburtstag angesetzt. Diesmal mit der Familie. Blöd war nur, dass auch noch was anderes für heute angesetzt war und das war der Pariser Marathon.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/carte_parcours.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/marathonschleife.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Und die Jogger haben leider das Viertel meiner Tante komplett umstellt bzw. umlaufen, sodass die nach einer Stunde Fahrerei durch völlig verstopfte Pariser Straßen frustriert aufgegeben hat, den winzigen Ausgang zu finden. Zumal ihr wohl auch Polizisten nicht weiterhelfen konnten. Blöde Sache das. Und selbst wenn sie ihn gefunden hätte, hätte sie wohl auf dem Périphérique noch viel Spaß haben können. Also musste ich schweren Herzens auf Tante und Cousin verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kam mein Onkel eingetrudelt und hat leider schlechte Laune mitgebracht, was ihn immer veranlasst, stundenlange Vorträge zu halten, wie man sein Leben zu führen habe. Erst hat es mich erwischt, dann meine Oma. Das ging den Aperitif und das ganze Essen über so, welches übrigens sehr lecker war, aber zum Kuchen hin hatte er sich dann etwas beruhigt, sodass die Atmosphäre dann endlich entspannter wurde. Es gab eine Tarte aux Poires (Birnenkuchen, eigentlich wollte ich „Tarte” mit einem netten Wikipedialink ausstatten, aber... &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/wikiputt.png"&gt;seht&lt;/a&gt; &lt;a href="http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/wikidown3.png"&gt;selbst!&lt;/a&gt; Ich kann so nicht arbeiten ;) ), sehr lecker, aber auch ziemlich umpfts. Und musste der Kuchen so auf meinem Alter rumreiten? 23 ging ja irgendwie noch, aber 24... boh nee, das ist zu viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/geburtstagsblume.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/geburtstagsblume.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Danach habe ich dann eine neue Pflanze gekriegt, weil meine nette kleine Ikea-&lt;wbr&gt;Palme leider meinem Braunen Daumen zum Opfer gefallen ist. Und in die Äste eingearbeitet waren ein paar Fnac-&lt;wbr&gt;Gutscheine :) Mein Onkel hat mir dann noch den Gefallen getan, mir eine Reihe französischer Musikempfehlungen aufzuschreiben (war eben schon im iTune-&lt;wbr&gt;Music-&lt;wbr&gt;Store stöbern, für irgendwas muss das Ding ja gut sein und wenn es zum bequemen Probehören ist ;) ) und jetzt werd ich die Tage mal lostigern zum Shoppen :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na jedenfalls wurd's dann gegen Ende doch noch ganz nett, aber ich muss ehrlich sagen, der Tag in aller Ruhe mit meiner Oma alleine hat mir doch besser gefallen. Versteht mich nicht falsch, ich mag meinen Onkel wirklich gerne! Aber manchmal, weißte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ein Wort noch zu den Fnac-&lt;wbr&gt;Gutscheinen: Die sind zwar echt schick, Scheckkarte und so und sogar mit Freirubbelfläche zum Onlineeinlösen... aber sie verfallen im Juni und wenn man nicht alles ausgibt bei einem Einkauf, haste Pech gehabt! Hammer Praxis, bin froh, dass sowas in Deutschland illegal ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--
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&lt;noscript&gt;&lt;img src="http://count.blogscout.de/log/frogblog" height="1" width="1" alt="counter" /&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16105308-114462740576157272?l=froschblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://froschblog.blogspot.com/feeds/114462740576157272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16105308&amp;postID=114462740576157272' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/114462740576157272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16105308/posts/default/114462740576157272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://froschblog.blogspot.com/2006/04/weitere-feierlichkeiten.html' title='Weitere Feierlichkeiten'/><author><name>mudd1</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07708152176366361261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/cmertes/extern/meiffelturm.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16105308.post-114452285507754837</id><published>2006-04-08T13:30:00.000+02:00</published><updated>2006-04-08T23:13:27.036+02:00</updated><title type='text'>Feierlichkeiten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/three_men_watching.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/three_men_watching.jpg" alt="Drei Männer vom Nachbartisch gucken anscheinend gebannt auf dasselbe. Ich habe leider keine Ahnung, auf was. Aber wahrscheinlich ist sie hübsch ;)" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern hatte ich meine Geburtstags-&lt;wbr&gt;Feier Nummer 2. Zu diesem Zweck sind wir in die sehr nette Kneipe „Le Numide” gegangen, die Florian und andere schonmal vorgetestet hatten. Sich da zu treffen war aber zu schwierig, also wollten wir uns in der Haltestelle Nation&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/weg_st-ambroise.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/weg_st-ambroise.jpg" alt="In schwarz eingezeichnet der Weg per Métro, von mir zur Kneipe. Der Abstecher bei Denfert ist nur auf dem Rückweg wirklich sinnvoll, da dort beim Umsteigen dann 'auf demselben Bahnsteig gegenüber' gilt." border="0" /&gt;&lt;/a&gt; einfinden, um dann zusammen zur Kneipe zu fahren. Ich hatte den Tisch für 20 Uhr reserviert, wir wollten uns um 19:30 Uhr treffen. Anders als vorgesehen kam ich auch erst kurz vor halb da an, weil die Métro wieder mal nicht voran kam, denn offenbar war auf dem Weg mal wieder eine Demonstration. &lt;a href="http://froschblog.blogspot.com/2006/03/generell-streik-la-manif-ii.html"&gt;Déjà Vu&lt;/a&gt;. Aber immerhin war ich noch pünktlich, hab aber auf dem Bahnsteig niemanden angetroffen. Warte etwas. Warte noch mehr. Um zwanzig vor schreib ich Florian ne SMS, ob er denn absehen könne, wann er da wäre. Er hatte nämlich angekündigt, dass Leute kommen würden, für die Pünktlichkeit ein dehnbarer Begriff ist. Keine Antwort. Es wird viertel vor, zehn vor, es wird acht. Ich schreib Miklós ne SMS, weil ich dessen Nummer auch noch hatte, aber irgendwann nach achte trudeln sie dann ein. Florian meinte, er hätte mich angerufen, aber es wär irgendne komische Frau Sowieso-mit-R dran gewesen, ob ich ne Weiterleitung an hätte. Frau Sowieso-mit-R kenn ich aber nicht und er hätte mir auch um viertel vor ne SMS geschrieben, einfach mit „Antworten”, aber die hab ich ja nun auch nicht bekommen. Es stellt sich raus, dass die Telefonnummer in seinem Handy nen Tippfehler beinhaltet, warum sich der auf das „Antworten” überträgt, ist mir allerdings ein Rätsel. Auf alle Fälle nervig. Ich hab nix gegen Warten, zumal ich mir extra nen Buch mitgenommen hatte. Aber wenn dir der Tisch wegläuft, du nicht sicher bist, ob du am richtigen Bahnsteig bist oder was sonst nicht stimmt und warum keiner mit dir redet und du außerdem die ganze Zeit wie so'n Luchs die vorbeiziehende Menschenmasse musterst (nix mit lesen)... dann kann einem so ne halbe Stunde schon ziemlich auf den Piss gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/vier_flaschen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/vier_flaschen.jpg" alt="In Frankreich gibt es Guinness in Flaschen und Desperados (das übrigens aus Frankreich kommt) in Dosen. Letzteres zum Glück nicht in dieser Kneipe, sodass hier drei Flaschen Bier und ein Glas stehen, keine Dosen." border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Naja, wir hetzen also zur Kneipe, aber dort angekommen (zwanzig nach) ist unser reservierter Tisch natürlich schon Geschichte. Naja [Es wundert mich eigentlich, dass mir noch keiner einen Kommentar geschrieben hat, ob mein Wortschatz nicht mehr hergeben würde als jede zweite Überleitung „naja”, gefolgt von den paar anderen Wiederholungskrachern, die ich jetzt nicht nenne, damit ihr nicht auch noch drauf gestoßen werdet. Präventive Antwort: Nein, sorry ;) ], wir durften dann an den Tisch der Musiker, nachdem die mit ihrem Couscous fertig waren und zu spielen anfingen. Bis dahin haben wir an der Theke gewartet und unsere erste Runde Bier im Stehen genossen (Miklós hat irgendwie nicht ganz verstanden, warum ich die bezahlt habe, wo es doch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mein&lt;/span&gt; Geburtstag war, aber es war ihm dann wahrscheinlich auch schnell egal ;). Das war übrigens für mich eine Premiere, weil ich mein erstes Guinness aus der Flasche getrunken habe. Eigentlich wusste ich nichtmal, dass es sowas gibt. Aber doch, gibt es. Beweis links abgebildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach uns kam übrigens noch eine Gruppe von Leuten rein und es hat sich rausgestellt, dass die auch deutsch waren (so wie drei Viertel von uns). Das hatten sie übrigens &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auch noch &lt;/span&gt;mit der Kellnerin gemein, Sabine, auch eine Erasmusstudentin, deren Mut ich bewundere, sich in diesem, die Kommunikation sowieso sehr erschwerenden Ambiente, mit der französischen Sprache auseinander zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/el_blicko.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/el_blicko.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Später kam dann &lt;span style="font-style: italic;"&gt;noch&lt;/span&gt; ein Deutscher zu uns dazu, sehr viel später (als wir grade mit essen fertig waren, schlechtes Timing ;) sogar noch Franzosen. Besser gesagt eine Französin, die zwar von ihren Freunden begleitet wurde, welche aber keinen Platz mehr an unserem Tisch gefunden haben, sodass sie woanders sitzen mussten. (Mir fällt jetzt beim Korrekturlesen grade auf, dass man das auch irgendwie missverstehen kann, als hätten wir die Kerle weggeschickt und nur die Frau bei uns sitzen lassen. Diesen grundlegenden Gedankengang bei früherer Gelegenheit mal gruppendynamisch entwickelt zu haben, als recht früh am Abend ein Pärchen bei uns anfragte, ob wir noch Platz hätten (es stand nur noch ein Stuhl da), können wir zwar nicht von uns weisen, meines Wissens nach hat aber in diesem eben angesprochenen Fall niemand von uns etwas mit der getroffenen Entscheidung zu tun. Jawohl.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/couscous.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/couscous.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Apropos Essen: Das Gimmick an dieser Kneipe ist ja sozusagen, dass es für alle Gäste Couscous umsonst gibt. Eigentlich bin ich keiner großer Fan von Couscous, aber schließlich gab es das Zeug nicht pur sondern traditionell mit Fleisch und einer Brühe mit Gemüse und Kichererbsen. So konnte ich das schön vermengen und es war dann ganz lecker. Vor allem das Fleisch war sehr zart und an der Stelle auch nicht so ganz traditionell, es war nämlich Huhn und kein Lamm, was mir aber entgegen kam, weil ich Lamm zwar esse, aber andere Fleischarten in der Regel deutlich lieber mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/semoule.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/320/semoule.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dabei ist übrigens noch anzumerken, dass in Frankreich dieses ganze Gericht &lt;a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Couscous"&gt;Couscous&lt;/a&gt; heißt, während der gelbliche Grieß, der in Deutschland gemeinhin als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Couscous"&gt;Couscous&lt;/a&gt; bekannt ist, in Frankreich – ob ihr's glaubt oder nicht – „Grieß” genannt wird (naja, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;semoule&lt;/span&gt;, aber das heißt nichts anderes).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/1600/bier_und_band.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5728/1516/200/bier_und_band.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ansonsten ist natürlich noch über die Band zu schreiben, die nicht nur so freundlich war, uns den Tisch zu überlassen, sondern vor allem auch echt gute Musik gemacht hat. Sie waren zu fünft und an Instrumenten war vorhanden: Ein Kontrabass, eine Gitarre, ein Schl
